Bestehende Terminals für den kombinierten Verkehr haben die Kapazitätsgrenze nahezu erreicht
Medienmitteilung 15.01.2007
Am 11. Januar 2007 traf in Zürich die Behördendelegation Limmattal/Gateway zu ihrer zweiten Sitzung zusammen. Dabei informierte Daniel Nordmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von SBB Cargo, über die Verkehrsentwicklung im kombinierten Verkehr und den Stand der Planung für den Gateway Limmattal.
An der zweiten Sitzung der Behördendelegation, welche neben Regierungsrätin Rita Fuhrer, Volkswirtschaftsdirektorin, den Aargauer Regierungsrat Peter C. Beyeler, die Präsidenten der Standortgemeinden Dietikon und Spreitenbach und Vertreter der regionalen Planungsgruppen umfasst, orientierte Daniel Nordmann über die aktuelle Verkehrsentwicklung und den Planungsstand des Gateways Limmattal.
Im Jahr 2006 ist SBB Cargo im Bereich des kombinierten Verkehrs erneut deutlich gewachsen. Während der Import um 5,9 Prozent anstieg, wuchs der Export gar um 9,7 Prozent. Damit gelangen die Terminals Niederglatt, Rekingen, Aarau und Zürich nahezu an ihre Kapazitätsgrenzen. Für den kombinierten Verkehr von und nach der Schweiz wird die Realisierung eines leistungsfähigen Gateways deshalb immer dringlicher. Dazu kommt, dass mit der Erteilung der Baubewilligung für den neuen Durchgangsbahnhof Zürich durch das Bundesamt für Verkehr der Containerterminal Zürich definitiv ersetzt werden muss. Mit dem Gateway Limmattal können die Container darüber hinaus vermehrt direkt in die Anschlussgleise der Kunden geliefert werden.
Für die Vergabe der Planungsarbeiten des Gateways Limmattal haben die SBB das Submissionsverfahren abgeschlossen. Die Bearbeitung des Vorprojektes kann nun aufgenommen werden und erfolgt in zwei Varianten. Nach heutigem Planungsstand wird das Vorprojekt Ende 2007 vorliegen und danach das Auflageprojekt erarbeitet. Es ist vorgesehen, das Projekt für das Plangenehmigungsverfahren Mitte 2009 beim Bundesamt für Verkehr einzureichen. Über erste Resultate der Vorprojektierung wird die Behördendelegation nach den Sommerferien 2007 informiert.
(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion)
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