Sebastian Brändli wird neuer Chef des Hochschulamtes
Medienmitteilung 28.10.2004
Der Regierungsrat hat Dr. phil. Sebastian Brändli zum neuen Chef des Hochschulamtes ernannt. Er wird seine neue Aufgabe am 1. März 2005 übernehmen. Auf diesen Zeitpunkt tritt der heutige Chef des Hochschulamtes, Dr. phil. Arthur Straessle, altershalber zurück.
Der Regierungsrat hat Dr. Arthur Straessle unter Verdankung seiner langjährigen und erfolgreichen Tätigkeit in der Erziehungs- beziehungsweise Bildungsdirektion aus dem Staatsdienst entlassen. Dr. Arthur Straessle war nach seinem Studium und der Promotion an der Universität Zürich 1968 als Hauptlehrer am Realgymnasium Zürichberg/ Rämibühl tätig. 1978 wählte ihn der Regierungsrat dort zum Rektor der Schule. Ab 1990 war er Direktor der Volkshochschule des Kantons Zürich und seit 1995 leitet er als Chef die Abteilung Mittelschulen, Lehrerbildung und Fachhochschulen der Erziehungsdirektion beziehungsweise ab 1998 in der neu formierten Bildungsdirektion das Hochschulamt. Dr. Arthur Straessle ist in vielen hochschulpolitischen Gremien tätig und unter anderem Mitglied der Eidgenössischen Fachhochschulkommission.
Dr. Sebastian Brändli ist 49 Jahre alt und lebt in der Stadt Zürich. Nach der Matura absolvierte er die Primarlehrerausbildung und studierte anschliessend an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Er schloss das Studium in den Fächern Geschichte, Schweizergeschichte und klassische Archäologie ab. Nach dem Lizenziat arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und am Historischen Institut der Universität. 1990 promovierte er mit einer Dissertation zur Sozialgeschichte des Ärztestandes. Von 1991 bis 2001 war Dr. Sebastian Brändli in leitender Stellung im Bildungsdepartement des Kantons Aargau tätig. Seit 2001 ist er Generalsekretär des ETH-Rates. Neben seiner beruflichen Tätigkeit hatte Dr. Sebastian Brändli verschiedene hochschulpolitische Mandate inne; während 12 Jahren war er Mitglied des Zürcher Kantonsrates.
(Medienmitteilung des Regierungsrates)
Hinweis
Diese Meldung ist vor 2018 erschienen. Gegenüber der ursprünglichen Fassung sind alle Bilder, Links und Downloads entfernt worden. Dies beim Wechsel zum neuen kantonalen Webauftritt 2020.
Bei Fragen zu dieser Meldung wenden Sie sich bitte an den unten aufgeführten Kontakt.