Beitrag aus dem Fonds für gemeinnützige Zweckefür den Verein Kindertheater PurPur
Medienmitteilung 23.01.2003
Der Regierungsrat hat verschiedene Beiträge in der Gesamthöhe von 467'000 Franken aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke bewilligt. Grössere Beiträge erhalten der Verein Kindertheater PurPur, die Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte sowie die Stiftung für das Tier im Recht.
Die Theaterwerkstatt PurPur in Zürich-Wollishofen besteht seit 1996. Sie bietet vor allem Kindern aus den Altersgruppen Unter- und Mittelstufe Kurse in Gestalten, Malen, Theater und Bewegung an. Rund 80 Kinder besuchen pro Woche diese Kurse. Aus der Theaterwerkstatt ist der Verein Kindertheater PurPur entstanden. Sein Ziel ist es, für Kinder ein Theaterhaus zu betreiben, in dem diese unter professioneller Anleitung eigene Produktionen erarbeiten und aufführen können. Zudem sollen Darbietungen von auswärtigen Kindertheatern stattfinden. Der Verein hat nun die Möglichkeit, seine Räumlichkeiten zu erweitern. Nach der Vergrösserung wird er über genügend Platz für ein Theaterlokal mit rund 70 Plätzen, Garderoben, Toiletten, ein kleines Bistro sowie für einen Büroraum verfügen. Vorerst sollen im Theater pro Monat acht Vorstellungen stattfinden. Für das Erweiterungsprojekt erhält der Verein vom Kanton einen Beitrag von 80'000 Franken.
Einen Beitrag von 150'000 Franken erhält die Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte, um von der analogen auf die digitale Produktion von Hörbüchern umstellen zu können. Das digitale Hörbuch erlaubt, sekundenschnell an eine gewünschte Stelle zu springen oder mit Hyperlinks zum Beispiel Anmerkungen oder Fussnoten abzurufen. Zudem ist es möglich, digitale Bücher via Internet zu nutzen (Herunterladen oder «Online-Hören»). Der Beitrag an die dazu notwendigen Investitionen der Bibliothek erleichtert die Informationsbeschaffung für Blinde und Sehbehinderte und fördert damit deren Integration in die Gesellschaft.
Vor zehn Jahren trat das Tierschutzgesetz in Kraft. Die Stiftung für das Tier im Recht plant aus diesem Anlass eine Publikation und erhält dafür 130'000 Franken. Vorgesehen sind ein Buch und eine CD-ROM. Beide sollen auch als Lehrmittel für den Staatskundeunterricht verwendbar sein.
Verschiedene weitere Institutionen erhalten im Rahmen dieser ersten Serie dieses Jahres kleinere Beiträge.
(Medienmitteilung des Regierungsrates)
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