Lehrpläne Ergänzungsfach Informatik: Unbefristete Verlängerung

Inhaltsverzeichnis

Beschluss Bildungsrat
2015 / 02
Sitzungsdatum
2. Februar 2015

Ausgangslage

Der Bildungsrat bewilligte am 9. Juli 2012 die Lehrpläne für das Ergänzungsfach Informatik befristet bis Ende Schuljahr 2013/14. Dies betrifft die Lehrpläne der Kantonsschulen Enge, Freudenberg, Uster (vormals Glattal), Hohe Promenade, Limmattal, Mathematisch Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl, Wiedikon, Zürcher Oberland, Zürich Nord, sowie des Verbundes der Kantonsschulen Stadelhofen, Hottingen und Küsnacht und des Verbundes Büelrain, Rychenberg und Im Lee.

Mit Beschlüssen vom 3. September 2012 erteilte der Bildungsrat dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) erste Aufträge, sich einerseits mit dem maturarelevanten Ergänzungsfach Informatik sowie andererseits im Rahmen einer Auslegeordnung mit allen im Kanton Zürich angebotenen maturarelevanten Ergänzungsfächern inhaltlich vertieft auseinanderzusetzen und die entsprechenden Ergebnisse vorzulegen. Nach einer Anhörung beim Bildungsrat am 17. Dezember 2012 zum Ergänzungsfach Informatik EFI fand am 1. Juli 2013 eine Aussprache zur Bedeutung und Ausgestaltung der Ergänzungsfächer, inklusive Ergänzungsfach Informatik, statt. Der Bildungsrat beauftragte damals das MBA, das Thema in Zusammenarbeit mit der Schulleiterkonferenz (SLK) aufzunehmen.

In seiner Sitzung vom 7. Juli 2014 gab der Bildungsrat dem MBA den Auftrag, bis zum Herbst 2014 einen systematischen Überblick über die Ergänzungsfächer aufzubereiten. Gleichzeitig wurde die befristete Bewilligung der Lehrpläne für das Ergänzungsfach Informatik bis Ende Schuljahr 2014/15 verlängert, damit das Fach auch im Zuge der laufenden Bearbeitung des Ergänzungsfachs weiter unterrichtet werden konnte. Am 27. Oktober 2014 legte das MBA dem Bildungsrat eine systematische Übersicht zum Ergänzungsfächerangebot an den Zürcher Mittelschulen vor. Der neue Auftrag des Bildungsrats vom 27. Oktober 2014 an das MBA lautet, in Zusammenarbeit mit der SLK sowie unter Einbezug von HSGYM (Schnittstelle Hochschulen – Gymnasium) gemeinsame qualitative Ansprüche in Ergänzungsfächern, insbesondere im Hinblick auf die Wissenschaftspropädeutik, zu entwickeln und diese dem Bildungsrat bis Frühjahr 2016 zu unterbreiten.

Erwägungen

Das MBA bearbeitet zurzeit zusammen mit der SLK den Auftrag des Bildungsrats auf Entwicklung gemeinsamer qualitativer Ansprüche in Ergänzungsfächern. Die diesbezüglichen Arbeiten betreffen auch die weitere Ausgestaltung des Ergänzungsfachs Informatik. Damit das Fach weiter unterrichtet werden kann und die Lehrpläne im Kontext der generellen Bearbeitung des Ergänzungsfachs behandelt werden können, muss die per Ende Schuljahr 2014/15 auslaufende Bewilligung der Lehrpläne des Ergänzungsfachs Informatik erneut verlängert werden. Aufgrund des noch offenen Ausgangs der Arbeiten zum Thema Ergänzungsfächer ist eine Befristung der Lehrpläne für das Ergänzungsfach Informatik nicht mehr sinnvoll. Gestützt auf das Ergebnis der allgemeinen Arbeiten werden die Lehrpläne für das Ergänzungsfach Informatik zusammen mit anderen Lehrplänen, die Anpassungsbedarf haben, dem Bildungsrat vorgelegt.

Antrag

Auf Antrag der Bildungsdirektion beschliesst der Bildungsrat:

  • Die Lehrpläne für das Ergänzungsfach Informatik der Kantonsschulen Enge, Freudenberg, Uster, Hohe Promenade, Limmattal, Mathematisch-  Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl, Wiedikon, Zürcher Oberland, Zürich Nord, des Verbundes der Kantonsschulen Stadelhofen, Hottingen und Küsnacht sowie des Verbundes Büelrain, Rychenberg und Im Lee werden unbefristet bewilligt.
  • Gestützt auf die allgemeinen Arbeiten zu gemeinsamen qualitativen Ansprüchen der Ergänzungsfächer werden dem Bildungsrat die notwendigen Änderungen der Lehrpläne für das Ergänzungsfach Informatik vorgelegt.
  • Publikation dieses Beschlusses in geeigneter Form im Schulblatt und im Internet.
  • Mitteilung an die Kantonsschulen Enge, Freudenberg, Uster, Hohe Promenade, Limmattal, Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl, Wiedikon, Zürcher Oberland, Zürich Nord, Stadelhofen, Hottingen, Küsnacht, Büelrain, Rychenberg und Im Lee; den Präsidenten der Präsidentenkonferenz Schulkommissionen Mittelschulen, Herrn Eric Huggenberger; den Präsidenten der Schulleiterkonferenz Mittelschulen, Herrn Cornel Jacquemart; den Präsidenten der Lehrpersonenkonferenz, Herrn Marcel Meyer; den Präsidenten des Mittelschullehrerverbands, Herrn Rolf Bosshard sowie das Mittelschul- und Berufsbildungsamt.

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