BRB vom 26. November 2012, ICT-Guide: Bericht über die Umsetzung

Inhaltsverzeichnis

Beschluss Bildungsrat
2014 / 08
Sitzungsdatum
14. April 2014

Ausgangslage

Der Bildungsrat hat an seiner Sitzung vom 26. November 2012 den Schulgemeinden empfohlen, ein Medien- und ICT-Konzept mit Hilfe des ICT-Guides zu erarbeiten. Vereinbarungen zu Zielen der schulischen Medienbildung und zur Nutzung von digitalen Medien als Informations- und Kommunikationsinstrumente, zu Support und Beratung in diesen Bereichen und zur ICT-Infrastruktur sollen für die Schule strategische Leitlinien festhalten.

Die Fachstelle Bildung und ICT des Volksschulamtes hat zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Zürich Veranstaltungen zum ICT-Guide durchgeführt, so dass interessierte Gemeinden die Konzeptarbeiten starten können.

Der Bildungsrat entschied sich schon an der Sitzung vom 26. November 2012, den Nutzen des ICT-Guides und den Stand der Konzeptarbeiten zu einem späteren Zeitpunkt evaluieren zu lassen. Die Einführungsprojekte zum ICT-Guide können von den Gemeinden auf das Schuljahr 2015/2016 budgetiert werden, so dass eine Berichterstattung gegen Ende 2016 möglich ist. Nach der Diskussion verschiedener Varianten entschied sich der Bildungsrat an seiner Sitzung vom 3. Februar 2014, die Evaluation im Rahmen der Schulevaluationen durch die Fachstelle für Schulbeurteilung durchführen zu lassen. In der Evaluation sollen die nachfolgenden Fragen beantwortet werden:

  1. Wie ist der Stand der Entwicklung bzw. der Umsetzung des Medien- und ICT-Konzeptes an der Schule / in der Schulgemeinde?
  2. Wie hilfreich ist der ICT-Guide bei der Entwicklung und der Umsetzung des Medien- und ICT-Konzeptes?
  3. Welches sind zusätzliche Unterstützungen, die Gemeinden / Schulen bei der Entwicklung und Umsetzung des Medien- und ICT-Konzeptes benötigen?
Erwägungen

Die Fachstelle für Schulbeurteilungen führt im Fünfjahresrhythmus bei allen Volksschulen Schulbeurteilungen durch. Im Laufe eines Schuljahres wird so ein Fünftel aller Schulen besucht. Die Schuljahresstichprobe ist betreffend Schulstufe, Schulgrösse und Zusammensetzung der Schülerschaft weitgehend repräsentativ, wie die jährliche Auswertung der Befragungsergebnisse zeigt. Im Rahmen der weitgehend standardisierten Schulbeurteilungen

kann die FSB zusätzliche Fragen abklären. Es ist geplant, dass der Bildungsrat ab dem 3. Evaluationszyklus (Beginn 2016/2017) jährlich ein zusätzliches Qualitätsmerkmal festlegen kann, das in allen Schulen – für ein oder mehrere Jahre – beurteilt wird.

Die Fragen zum ICT-Konzept können am besten durch eine Kombination von flächendeckender Kurzumfrage bei allen Schulen und anschliessenden Vertiefungsinterviews im Rahmen der Schulevaluationen beantwortet werden.

In den ersten Monaten des Jahres 2015 führt die Bildungsplanung zusammen mit dem Volksschulamt eine kurze Online-Befragung bei allen Schulen durch. Auf dieser Grundlage können spezifische Vertiefungsfragen für die zusätzlichen Interviews durch die Fachstelle für Schulbeurteilung formuliert werden. Die Fachstelle kann die Interviews mit den Schulleitungen resp. lokalen Verantwortlichen für die Erarbeitung und Umsetzung des Medien- und ICT-Konzeptes in ihre Schulevaluationen im Schuljahr 2015/2016 einbauen, so dass gegen Ende 2016 eine Auswertung aller Interviews vorliegt und der Gesamtbericht im Winter 2016/2017 dem Bildungsrat vorgelegt werden kann.

Antrag

Auf Antrag der Bildungsdirektion beschliesst der Bildungsrat:

  • Die Fachstelle für Schulbeurteilung wird beauftragt, im Winter 2016/2017 einen Bericht über die Einführung und Umsetzung des Medien- und ICT-Konzeptes vorzulegen.
  • Mitteilung an die Bildungsdirektion, das Volksschulamt, die Fachstelle Bildung und ICT, die Fachstelle für Schulbeurteilung, den Verband Zürcher Schulpräsidien VZS und den Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich VSLZH.

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