Struktur der Sekundarschule im Kanton Zürich
Die Sekundarschule im Kanton Zürich schliesst an die Primarschule an und dauert drei Jahre. Sie ist in die Abteilungen A, B und C mit unterschiedlich hohen Anforderungen eingeteilt. Die Mehrheit der Gemeinden führt alle drei Abteilungen. Der Anteil Schülerinnen und Schüler in der kognitiv anspruchsvollsten Abteilung A nimmt in den letzten Jahren zu.
Struktur der Sekundarschule
Die Sekundarschule im Kanton Zürich dauert drei Jahre und ist leistungsdifferenziert. Schülerinnen und Schüler werden in die Abteilungen A, B oder C eingeteilt, wobei die Abteilung A die höchsten kognitiven Anforderungen stellt. Die Gemeinden entscheiden, ob sie nur die beiden Abteilungen A und B oder alle drei Abteilungen A, B und C führen. Beim Entscheid für eine dieser beiden Sekundarschulvarianten berücksichtigen sie pädagogische sowie organisatorische Aspekte. Unabhängig von der besuchten Abteilung können Schülerinnen und Schüler in einzelnen Fächern in abteilungs- und klassenübergreifenden Anforderungsstufen unterrichtet werden. Die Gemeinde entscheidet im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, ob und in welchen Fächern in Anforderungsstufen unterrichtet wird. Die Klassenbildung gestalten die Schulen eigenständig. Sie können dabei Schülerinnen und Schüler verschiedener Abteilungen in einer Klasse kombiniert oder getrennt unterrichten.
Zunahme der Abteilung A im Zeitverlauf
Im Kanton Zürich besuchen die meisten Sekundarschülerinnen und -schüler die Abteilung A. Ihr Anteil hat im Verlauf der Zeit zugenommen. Der Anteil Schülerinnen und Schüler in der Abteilung C blieb hingegen unverändert.
Mehrheit der Gemeinden führt Sekundarschule mit drei Abteilungen
Die Mehrheit der Gemeinden im Kanton Zürich führt die Sekundarschule mit allen drei Abteilungen (A, B und C). Dieser Anteil verändert sich im Zeitverlauf kaum. Die meisten Schülerinnen und Schüler besuchen die Sekundarschule in einer Gemeinde mit drei Abteilungen.
Seit dem Schuljahr 2011/12 haben etwa 20 Gemeinden die Sekundarschulvariante gewechselt. Dabei wurde gleich häufig von zwei zu drei wie von drei zu zwei Abteilungen gewechselt. Zwischen städtischen und ländlichen Regionen zeigt sich keine Tendenz in Bezug auf eine der beiden Varianten. So führen die beiden grossen Städte Zürich und Winterthur nicht die gleiche Variante.
Kombinierte Klassen nehmen zu
Die meisten Klassen sind nach Abteilungen getrennt und werden als A-, B- oder C-Klassen geführt. Ihr Anteil hat im Verlaufe der Zeit abgenommen. Der Anteil der kombinierten Klassen, in denen Schülerinnen und Schüler verschiedener Abteilungen gemeinsam unterrichtet werden, hat sich im Zeitverlauf erhöht. Zwischen den Schuljahren 2011/12 (18.8 Prozent) und 2024/25 (42.7 Prozent) hat sich ihr Anteil mehr als verdoppelt. Am häufigsten werden Schülerinnen und Schüler der Abteilungen A und B zusammen in einer Klasse unterrichtet.
Methodische Details
Datengrundlage
Berechnet durch Bildungsdirektion Bildungsplanung Kanton Zürich
Verwendete Daten:
Methodik
Berücksichtigt werden alle Schülerinnen und Schüler der öffentlich finanzierten Sekundarstufe I seit dem Schuljahr 2011/12 im 9. bis 11. Programmjahr. Heim- und Sonderschulen, Sonderklassen sowie Mittelschulen werden nicht berücksichtigt.
Die Sekundarschulvariante wird auf Basis der Lernendenzahlen ermittelt. Gibt es in einer Gemeinde Schülerinnen und Schüler der Abteilung C, wird die Variante mit drei Abteilungen ausgewiesen.
Die kombinierten Klassen mit den Abteilungen A, B und C umfassen auch Klassen der Abteilungen A und C, in denen sich zeitweise keine Schülerinnen und Schüler der Abteilung B befinden.
Die Daten werden per Stichtag 15.9. erhoben und geben jeweils den Bestand an diesem Tag wieder.
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Periodizität, nächste Aktualisierung
Die Zahlen werden jährlich im Spätsommer aktualisiert.
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