Berufsbildung mit Perspektiven

Zwei Lernende stehen im Gang.

Der Kanton Zürich ist ein vielseitiges «Grossunternehmen», in dem die berufliche Grundbildung gross geschrieben wird.

Inhaltsverzeichnis

Die Lehre beim Kanton

Gegen 400 Lernende sind bei uns zurzeit in der Ausbildung zu ihrem Wunschberuf. Die Ausbildung beim Kanton Zürich ist spannend, abwechslungsreich und kann in den unterschiedlichsten Bereichen, wie zum Beispiel beim Strassenverkehrsamt, bei einer Berufsschule, im Steueramt, beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt oder in der Baudirektion absolviert werden.

Alle unsere Lehrberufe

Verschaffe dir hier einen Überblick über die unterschiedlichen Berufsfelder und Grundbildungen beim Kanton Zürich. Unsere soziale Verantwortung als Unternehmen und Arbeitgeber schliesst das Ziel mit ein, laufend neue Ausbildungsplätze zu schaffen und auch neue Berufsfelder anzubieten.

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Kühe, Schweine, Hühner, Hirsche, Bienen, Äpfel, Erdbeeren, Weizen, Mais, Pilze und Wiese haben eines gemeinsam: Egal ob Tier oder Pflanze, sie alle findet man auf den Landwirtschaftsbetrieben der Schweiz. Insgesamt werden in der Schweiz über 17 Millionen Nutztiere auf einer Fläche von rund einer Million Hektar Land gehalten. Diese Tiere und Pflanzen müssen umsorgt, gehegt und gepflegt werden. Agrarpraktikerinnen und Agrarpraktiker sind hierfür bestens geeignet und übernehmen nach Anweisung Arbeiten in den landwirtschaftlichen Betrieben.

Automobil-Fachfrauen und Automobil-Fachmänner der Fachrichtung Personenwagen arbeiten in Garagenbetrieben für Personenwagen. Dort nehmen sie Service- und Reparaturarbeiten an Personenwagen vor. Personenwagen, besser verständlich auch Autos oder Kraftwagen genannt, sind mehrspurige Fahrzeuge mit eigenem Antrieb zum vorwiegenden Zweck der Personenbeförderung. Die meisten Personenwagen sind Strassenfahrzeuge und werden im öffentlichen Strassenverkehr für den Individualverkehr verwendet. Automobil-Fachleute kennen sich sehr gut mit den verschiedenen Fahrzeugklassen und Bauarten der Personenwagen aus. In der Regel spezialisieren sie sich auf bestimmte Automarken.

Büroassistentinnen und Büroassistenten EBA erledigen allgemeine Büroarbeiten am Computer. Sie telefonieren mit der Kundschaft, planen Termine und führen Zahlungen aus. Büroassistenten und -assistentinnen schreiben am Computer Briefe, E-Mails, Protokolle, Aktennotizen, Tabellen und Listen. Teilweise verwenden sie dafür Vorlagen und Formulare. Sie haben gute PC-Kenntnisse und wissen auch, wie man Drucker sowie Kopier- und Faxgeräte richtig bedient. Sie wechseln Tonerkassetten und Papierrollen aus und entsorgen gebrauchtes Material umweltgerecht.

Fachleute Betriebsunterhalt sind dafür verantwortlich, dass alle Einrichtungen in Gebäuden und darum herum funktionieren. Meistens arbeiten sie bei öffentlichen Verwaltungen, in Werkhöfen, Grossbetrieben und Institutionen wie Heimen, Schulen oder Sportzentren. In diesen Bereichen sind sie für den Unterhalt und die Reinigung von Gebäuden, Betriebsarealen, Grünanlagen und Strassen zuständig.

Fachleute Betriebsunterhalt sind dafür verantwortlich, dass alle Einrichtungen in Gebäuden und darum herum funktionieren. Meistens arbeiten sie bei öffentlichen Verwaltungen, in Werkhöfen, Grossbetrieben und Institutionen wie Heimen, Schulen oder Sportzentren. In diesen Bereichen sind sie für den Unterhalt und die Reinigung von Gebäuden, Betriebsarealen, Grünanlagen und Strassen zuständig.

Fachleute Hauswirtschaft arbeiten in Heimen, Spitälern, Hotels und Gastronomiebetrieben. Dort organisieren und erledigen sie hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Sie sorgen für das Wohlbefinden der Menschen, die in ihrem Betrieb ein- und ausgehen.

Fachpersonen Information und Dokumentation sind in Informations- und Dokumentationsabteilungen von Banken, Versicherungen und öffentlichen Verwaltungen, in privaten und öffentlichen Archiven, Gemeinde-, Stadt- und Kantonsbibliotheken, Instituts- und Universitätsbibliotheken sowie Medienunternehmen tätig. Sie übernehmen Aufgabenfelder in der Verarbeitung und der Vermittlung von Information und Informationsträgern.

Forstwartinnen und Forstwarte erledigen im Wald anfallende Arbeiten. Sie fällen Bäume, legen Pflanzungen an und pflegen Wälder, Hecken und Biotope. Zudem erstellen und warten sie Wege, Hangsicherungen, Bach- und Lawinenverbauungen.

Gärtnerinnen und Gärtner EFZ sind Profis im Umgang mit Pflanzen und wissen, welche Bedingungen für ein gutes Wachstum erfüllt sein müssen. Sie sind für die Kundschaft primäre Ansprechpersonen bei Fragen zur Verwendung und Pflege verschiedener Pflanzen sowie zur Gestaltung von Gartenanlagen oder Grünräumen, zur Ansaat, Pflanzung, Nachbearbeitung und Ernährung von Pflanzen und führen alle diese Schritte aus. Sie produzieren, vermehren, sähen und pflanzen an, giessen, pflegen und schützen die Pflanzen. Sie wissen, was Pflanzen zum Leben brauchen und wählen für jeden Ort diejenigen Pflanzen aus, die dort gut wachsen können. Dabei berücksichtigen sie verschiedene Bedingungen wie Standort, Boden oder Wetter.

Geomatik ist die Wissenschaft von der Vermessung und Aufteilung der Erde – in Flächen, Linien und Punkte, damit wir wissen, wo unser Haus steht, wie weit es bis nach China ist oder wie gross die Gletscher sind. Auch Google Maps, der Schweizer Weltatlas und das Navigationssystem fürs Auto basieren auf der Geomatik. Geomatikerinnen und Geomatiker erkunden, vermessen und visualisieren die Erde mit den Objekten: auf, über und unter der Erdoberfläche. Aus diesen Daten erzeugen sie Stadtpläne, Land- und Seekarten, digitale 3D-Modelle, realistische Darstellungen und ganze Navigationssysteme. Sie erfassen, strukturieren und veranschaulichen raumbezogene Informationen, erarbeiten Pläne, Grafiken und Karten.

Die ICT-Fachperson betreut  Kundinnen und Kunden selbständig oder in Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen. Installiert Hard- und Software, erweitert Gerätekonfigurationen, instruiert Anwenderinnen und Anwender und arbeitet im ICT-Support. Unterstützt Benutzerinnen und Benutzer im Umgang mit ICT-Mitteln. Ist in der Wartung von ICT-Benutzerendgeräten tätig. Kennt die firmenspezifischen Einstellungen der eingesetzten Hardware und der Standardanwendungen/Betriebsapplikationen um bei Installationen und im Supportfall rasch und in hoher Qualität handeln zu können.

Informatikerinnen und Informatiker der Fachrichtung Systemtechnik kümmern sich um die Netze, über die verschiedene Computer miteinander verbunden sind. Diese Netze dienen zum Informationsaustausch und müssen meist rund um die Uhr funktionieren. Sie müssen aufgebaut, betrieben, erweitert und überwacht werden. Das trifft auch für Cloud-Lösungen (dezentrale Datenverarbeitung) zu. Systemtechnikerinnen und Systemtechniker installieren Computersysteme und Software, erweitern Gerätekonfigurationen und machen Backups, damit keine Daten verloren gehen. Eine wichtige Aufgabe besteht auch in der Schulung von Anwenderinnen und Anwendern. Dabei spielen Sicherheit und Schutz der Informationen eine immer wichtigere Rolle.

Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Verwaltungen von Gemeinden, Kreisen, Bezirken, Kantonen sowie Gerichten. Je nach Arbeitsort betreuen sie entweder mehrere Sachgebiete oder spezialisieren sich in einem bestimmten Bereich.

Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Verwaltungen von Gemeinden, Kreisen, Bezirken, Kantonen sowie Gerichten. Je nach Arbeitsort betreuen sie entweder mehrere Sachgebiete oder spezialisieren sich in einem bestimmten Bereich.

Kaufleute Öffentliche Verwaltung erledigen anspruchsvolle kaufmännische Arbeiten in den Verwaltungen von Gemeinden, Kreisen, Bezirken, Kantonen sowie Gerichten. Je nach Arbeitsort betreuen sie entweder mehrere Sachgebiete oder spezialisieren sich in einem bestimmten Bereich.

Köchinnen und Köche arbeiten in der Küche von Gastronomiebetrieben. Sie nehmen Lebensmittel entgegen, bereiten warme und kalte Speisen zu und richten sie dekorativ an. Ausserdem sorgen sie für einen reibungslosen Arbeitsablauf zwischen dem Küchen- und Servicepersonal.

Biologie, Chemie und Physik stellen faszinierende Wissenschaften von Stoffen, ihren Eigenschaften und deren Umwandlung dar. Laborantinnen und Laboranten EFZ arbeiten in der Forschung, Entwicklung, Produktion, Kontrolle oder in der Diagnostik und setzen sich vertieft mit diesen Wissenschaften auseinander.

Landmaschinenmechanikerinnen und Landmaschinenmechaniker warten und reparieren landwirtschaftliche Fahrzeuge, Maschinen und Geräte. Sie führen Servicearbeiten aus, bauen Landmaschinen um und fertigen Ersatzteile an. Sie unterhalten und reparieren Maschinen und Geräte der Landtechnik. Dazu zählen zum Beispiel Traktoren, Transportfahrzeuge, Pflüge, Sä- und Erntemaschinen, Heugebläse, Düngerstreuer, Ballenpressen, Motormäher usw. Oftmals handelt es sich dabei um komplexe Hightechgeräte mit elektronischen Steuerungen.

Landwirtinnen und Landwirte bewirtschaften Bauernhöfe und pflegen das Kulturland. Sie bauen Pflanzen an und/oder halten Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion. Landwirte übernehmen die verschiedensten Aufgaben. Je nach Schwerpunkt ihres Betriebs bauen sie vor allem Getreide, Gemüse, Obst oder Kräuter an oder sie halten Kühe, Schweine, Hühner, Ziegen oder Schafe. Die meisten Höfe spezialisieren sich, etwa auf Tiermast, Ackerbau oder Gemüsebau. Es gibt aber auch Betriebe, die verschiedene Bereiche abdecken.

Lebensmittelpraktikerinnen und Lebensmittelpraktiker sind in Industrieunternehmen tätig, die verschiedenste Nahrungsmittel oder Getränke herstellen. Sie übernehmen im Produktionsablauf grundlegende Arbeitsprozesse, die sie nach Vorschriften ausführen. Ziel ist stets, Produkte guter Qualität zu erhalten.

Lebensmitteltechnologinnen und Lebensmitteltechnologen übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben in der industriellen Verarbeitung und Veredelung von Nahrungsmitteln und Getränken. Aus einer Vielzahl von Zutaten stellen sie Lebensmittel her, verpacken diese und begleiten die Produktionsprozesse von der Annahme der Rohstoffe bis zur Kontrolle des fertig verpackten Produktes. Dazu arbeiten sie an computergestützten Produktions- und Verpackungsanlagen. Sie stellen die Maschinen und Anlagen ein, überwachen die Produktion sowie das Verpacken und prüfen am Schluss die fertigen Produkte.

Mediamatikerinnen  und Mediamatiker sind kreative Gestalter von Informationen. Als Fachleute für die medien-übergreifende Informationsaufbereitung sind sie immer dabei, wenn Informationen über neue Medien verbreitet werden sollen. Das heisst, sie haben überdurchschnittliche Kenntnisse im Produzieren und Verwenden von Multimedia. Dabei geht es um Aufgaben in Gestaltung und Design, Marketing, Kommunikation und Projektentwicklung. Sie beherrschen die dafür nötigen Informatikmittel genauso wie die dazugehörigen, administrativen Abwicklungen.

Obstfachfrauen und Obstfachmänner planen und bewirtschaften grosse Obst- und Beerenanlagen. Sie wählen geeignete Sorten für verschiedene Standorte, bearbeiten den Boden, pflegen die Bäume und ernten, lagern und verkaufen die Früchte. Obstfachleute produzieren hauptsächlich Äpfel und Birnen. Hinzu kommen je nach Region und Betrieb Kirschen, Zwetschgen, Pfirsiche oder Aprikosen sowie verschiedene Beerenarten. Die Fachleute setzten unterschiedliche Schwerpunkte: Teilweise lagern, verarbeiten und vermarkten sie ihre Produkte selber oder sie ergänzen den Betrieb mit Bienenhaltung oder einer Baumschule.

«Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde». So sehen es auf jeden Fall die Pferdefachfrauen und Pferdefachmänner, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Sie pflegen und versorgen selbständig Pferde in einem Reitzentrum oder Rennstall und bewegen die ihnen anvertrauten Tiere täglich. Sie trainieren verschiedene Reit- oder Fahrtechniken, zum Beispiel in Dressur, im Springen oder für Rennen. Sie schulen die Pferde durch Longier-, Boden- und Handarbeit sowie im Sattel. Geduldig bilden sie Reitschülerinnen und Reitschüler am und auf dem Pferd aus. Sie übernehmen auch die täglichen Reinigungsarbeiten im Stall und in den Anlagen, striegeln, füttern und tränken die Pferde.

Pferdewartinnen und Pferdewarte arbeiten in Betrieben, in denen Pferde und Ponys gehalten werden. Sie füttern, pflegen und bewegen die Tiere. Ausserdem kümmern sie sich um Unterhalt und Reinigung der Anlagen. Pferdewartinnen und Pferdewarte betreuen die ihnen anvertrauten Pferde und Ponys. Sie arbeiten beispielsweise in einem Reitsportzentrum, in einem Renn- oder Handelsstall. In Absprache mit ihren Vorgesetzten füttern sie die Tiere, sie bürsten und striegeln sie, kratzen die Hufe aus oder bereiten sie auf Transporte vor. Bei Krankheiten und Verletzungen pflegen sie die Tiere gemäss Anweisungen der Tierärztin.

Printmedienverarbeiterinnen und Printmedienverarbeiter der Fachrichtung Buchbinderei, auch Buchbinderinnen und Buchbinder genannt, kreieren exklusive Einzelstücke oder fertigen mit speziellen Maschinen und entsprechender Technologie Einbände, Ringbücher, Mappen, Schachteln und Alben in kleinen Serien. Das Anfertigen von Kassetten und das Schneiden von Passepartouts oder das Aufziehen von Postern und Bildern gehört ebenso zu ihren Aufgaben. Die Buchbinderinnen und Buchbinder arbeiten in einem Atelier, besprechen mit der Kundschaft die Aufträge und beraten sie. Teilweise, besonders in Bibliothekswerkstätten, erledigen sie auch wenig umfangreiche Reparaturarbeiten. Bei ihrer Arbeit handelt es sich grösstenteils um Handarbeit, nur für einige Arbeitsschritte werden kleinere Maschinen zur Hilfe genommen.

Tierpflegerinnen und Tierpfleger pflegen ihre Tiere mit fachlicher Kompetenz nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und stellen somit sicher, dass die artspezifischen Bedürfnisse ihrer Schützlinge befriedigt werden. Je nach Fachrichtung kümmern sie sich um Heim-, Versuchs- oder Wildtiere. So oder so wissen sie, was die ihnen anvertrauten Tiere brauchen. Sie beobachten und überwachen die Tiere. Veränderungen im Verhalten, Aussehen oder im Gesundheitszustand sehen sie schnell und treffen die notwendigen Massnahmen.

Weintechnologinnen und Weintechnologen verarbeiten Trauben zu Wein. Sie sind zuständig für die Kelterung, die Gärung, die Pflege, den Ausbau, die Abfüllung und die Vermarktung ihrer Produkte. Weintechnologinnen und Weintechnologen stellen Wein aus weissen und blauen Trauben her. Sie sind von der Anlieferung der Trauben bis zur Vermarktung der Weine für ihre Produkte verantwortlich.

Winzerinnen und Winzer pflegen Reben über das ganze Jahr. Sie sorgen für ein gesundes Wachstum der Weinstöcke, ernten die Trauben und verarbeiten sie zu Wein und Saft. Die Arbeit im Weinberg beginnt für Winzerinnen und Winzer im Februar oder März mit dem Schneiden der Reben. Damit sorgen sie dafür, dass die Weinstöcke optimal wachsen. Nach den ersten wärmeren Tagen binden sie die Reben an. Sie bewässern und düngen die Kulturen.

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