Blaualgen in Leichter Sprache

Blaualgen leben in Flüssen und Seen.

Es gibt viele Arten von Blaualgen.

Einige Arten sind giftig für Menschen und Hunde.

Hier erfahren Sie:

So schützen Sie sich und Ihren Hund vor Blaualgen.

So verhalten Sie sich richtig

Beim Baden

Blaualgen leben im Wasser.
Zum Beispiel in Seen, Teichen und Bächen.

Achten Sie das ganze Jahr auf Blaualgen.
Auch im Herbst und im Winter.
Diese Tipps gelten deshalb für das ganze Jahr:

  • Baden und schwimmen Sie nur in klarem Wasser.
  • Schlucken Sie kein Wasser.

Duschen und trocknen Sie sich gut ab nach dem Schwimmen.

Achtung:

Schwimmen und baden Sie nicht,

  • wo es viele Algen hat
  • wenn das Wasser trüb oder eine andere Farbe hat
  • wo es Flocken, Schlieren oder einen schmierigen Film auf dem Wasser hat.
Grünlich-braune Schlieren auf dem Wasser am Ufer des Greifensees. Rechts ein Steg, im Hintergrund Schilf und ein kleines Bootshaus.
Algenblüte im August 2011 auf dem Greifensee. Quelle: AWEL

Wer muss besonders aufpassen?

  • Menschen mit einer empfind·lichen Haut.
  • Eltern mit kleinen Kindern 

Gehen Sie zum Arzt oder zur Ärztin, wenn:

  • Ihre Haut rot wird oder juckt.
  • Ihnen schlecht wird.
  • Sie eine allergische Reaktion haben.

    Eine aller·gische Reaktion bedeutet zum Beispiel:
    Ihre Haut bekommt einen Ausschlag.
    Oder Ihre Haut schwillt an.

Im Notfall:

Rufen Sie hier an:

Mit dem Hund 

Blaualgen sind sehr gefährlich für Hunde.

Lassen Sie Ihren Hund nicht:

  • an Orte, wo es viele Algen gibt.
  • in Wasser, das trüb und eine andere Farbe hat.
  • an Orte, wo es Flocken, Schlieren oder einen schmierigen Film auf dem Wasser hat.

Stoppen Sie Ihren Hund,

  • wenn er trübes Wasser trinken will.
    Auch aus einer Pfütze.

Stoppen Sie Ihren Hund auch,

  • wenn er am Ufer etwas fressen will.
    Schon wenige Blaulagen sind gefährlich.

War Ihr Hund vielleicht in Wasser mit Blaualgen?

  • Dann lassen Sie Ihren Hund nicht die Pfoten oder das Fell ablecken.
  • Und waschen Sie das Fell sofort gut mit frischem Wasser.

Im Notfall:

Rufen Sie an:

  • Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin
  • Oder den Gift-Notruf: 145
  • Oder den Notfall im Tierspital: 044 635 81 11

Wie erkennen Sie Blaualgen?

Es gibt viele Arten von Blaualgen.

Sie können verschiedene Farben haben.
Sie sind oft blau oder blau-grün.
Manche Blaualgen sind auch rot.

Manchmal gibt es sehr viele Blaualgen im Wasser.
Dann können Sie die Blaualgen sehen.

Zum Beispiel:

  • Das Wasser ist trüb.
  • Im Wasser sind Flocken, Klumpen oder Schlieren.
  • Auf dem Wasser ist Schaum.
  • Auf dem Wasser schwimmt ein Algen·teppich.

Blaualgen können auch am Ufer wachsen.

Zum Beispiel auf Pflanzen oder Steinen.

Was sind Blaualgen?

Blaualgen sind Bakterien.
Bakterien sind sehr kleine Lebewesen.
Man kann sie nicht mit den Augen sehen.

Einige Blaualgen sind giftig für Menschen und Tiere.
Vor allem für Hunde.

Wo leben Blaualgen?

Blaualgen gibt es überall in Gewässern. 


Zum Beispiel:

  • in Flüssen
  • in Bächen 
  • in Seen
  • oder in Pfützen.

Wieso sind Blaualgen gefährlich?

Manche Blaualgen stellen Gifte her.
Diese Gifte können Menschen und Tiere krank machen.

Die Gifte können schädlich sein für:

  • die Haut
  • die Nerven
  • die Leber

Wie kommt das Gift in den Körper?

Bei Menschen

Das Gift kann in den Körper kommen:

  • Wenn Sie im Wasser baden.
  • Wenn Sie Wasser verschlucken.
  • Wenn Sie kleine Wasser·tropfen einatmen.

Beim Hund

Das Gift kann in den Körper kommen:

  • Wenn Hunde Wasser trinken.
  • Wenn Hunde nach dem Baden ihr Fell lecken.
  • Wenn Hunde Algen·teppiche fressen.

Wie wirkt das Gift bei Menschen?

Die Beschwerden kommen meistens nach wenigen Stunden.

Zum Beispiel:

  • Die Haut wird rot und juckt.
  • Die Augen werden rot, brennen und jucken.
  • Es brennt auf der Zunge.
  • Ihnen ist schlecht.
  • Sie müssen erbrechen. 
  • Sie haben Durchfall
  • Sie können nur schwer atmen.
  • Sie haben Muskel·krämpfe

Wie wirkt das Gift beim Hund?

Die Gifte der Blaualgen sind für Hunde sehr gefährlich.
Hunde können daran sterben.
Das Gift wirkt sehr schnell.
Die ersten Beschwerden können schon nach wenigen Minuten kommen.

Zum Beispiel: 

  • Der Hundist schwach und liegt nur herum.
  • Der Hund hat viel Speichel und sabbert.
  • Der Hund hechelt stark.
  • Der Hund kann nur schwer atmen.
  • Der Hund hat Fieber.
  • Der Hund erbricht.
  • Der Hund hat Durchfall.
  • Der Hund reagiert nicht mehr auf den Namen.
  • Der Hund zittert und hat Krämpfe.
  • Der Hund kann Teile seine Körpers nicht mehr bewegen.

    

Wo bekommen Sie mehr Infos?

Sie haben Fragen zu Blaualgen?

Oder zum Schutz vor Blaualgen?

Dann fragen Sie das Kantonale Labor Zürich:

E-Mail: info@kl.zh.ch
Telefon: +41 43 244 71 00
Internet: www.kl.zh.ch

Sie haben Fragen zum Wasser oder zur Qualität des Wassers?

Dann fragen Sie das AWEL.
Das ist das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft vom Kanton Zürich.

E-Mail: gewaesserschutz@bd.zh.ch
Telefon: +41 43 259 91 40
Internet: www.zh.ch/gewaesserqualitaet
 

Kontakt

Kantonales Labor

Adresse

Fehrenstrasse 15
Postfach
8032 Zürich
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