Gubel
Biotopgestaltung Trockenwiesen Gubel, Bassersdorf
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Gebiet
Karte mit dem Aufwertungsgebiet Gubel
Das nationale Amphibienbiotop Gubel in Bassersdorf liegt im Bereich einer früheren Kiesgrube. Das Gebiet ist für Amphibien von grosser Bedeutung – besonders für Arten, die offene, wenig bewachsene Gewässer und Landlebensräume benötigen. Solche Pionierlebensräume sind selten geworden. Im Teilgebiet Rüti wurde die erste von drei Teilflächen baulich neugestaltet. Die Umgestaltung erfolgt etappiert, damit das Angebot an Laichgewässern während der Arbeiten nicht zu stark reduziert wird und Erfahrungen für die weiteren Etappen gesammelt werden können.
Ziele
Ziel der Neugestaltung ist die langfristige Förderung von Pionieramphibienarten wie Kreuzkröte und Gelbbauchunke. Beide Arten benötigen flache, warme und vegetationsarme Gewässer, die teilweise im Spätsommer austrocknen. Durch die neue Geländemodellierung sollen im Gebiet Rüti dynamische Pionierlebensräume geschaffen werden, die auch längerfristig erhalten und bei Bedarf wieder neugestaltet werden können. Nach Abschluss der etappierten Umgestaltung soll im gesamten Gubel ein ausreichendes Angebot an Laichgewässern für die vorhandenen sieben Amphibienarten bestehen.
Massnahmen
Folgende Massnahmen wurden ausgeführt:
- Erstellung eines ablassbaren Folienweihers
- Anlage einer grossen wasserundurchlässigen Mulde, die mit Regenwasser gefüllt wird
- Dynamische Gestaltung der Mulde mit flachen Einzelgewässern; Möglichkeit, die Gewässer bei Bedarf jährlich mit groben Maschinen neu zu formen
- Einbau eines Grundablasses, über den die Mulde im Herbst abgelassen werden kann
Bildgalerie
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Gebiet vor der Aufwertung. Quelle: Kaspar Spörri -
Umpflanzen der grossen Solitär-Linde. Quelle: Kaspar Spörri -
Gebiet während der Bauphase. Quelle: Kaspar Spörri -
Auf der mageren Böschung soll eine blumenreiche Magerwiese entstehen. Quelle: Isabelle Minder
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Projektgebiet gegen Ende der Bauphase 2022 Quelle: Kaspar Spörri -
Flachweiher gegen Ende der Bauphase 2022 Quelle: Kaspar Spörri -
Projektgebiet gegen Ende der Bauphase 2022. In der Bildmitte oben die umgepflanzte Solitärlinde. Quelle: Kaspar Spörri
Weitere Projektdetails
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Thema
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Information
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| Status | abgeschlossen |
| Projektbetrag bewilligt | 455'000 CHF |
| Kosten bis 2020 | 191'740 CHF |
| Ausgaben 2021 | 135'518 CHF |
| Ausgaben 2022 | 33'763 CHF |
| Ausgaben 2023 | 70'308 CHF |
| Ausgaben 2024 | 19'114 CHF |
| Landeigentum | Kanton Zürich |
Kontakt
Amt für Landschaft und Natur – Fachstelle Naturschutz