Chrutzelen
Sanierung Einstau Hochmoor, Chrutzelen, Gemeinde Hausen am Albis
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Gebiet
Karte mit dem Projektgebiet Boden
Das Projektgebiet liegt im Unterrifferswilermoos / Chrutzelen / Oberrifferswilermoos in der Gemeinde Hausen am Albis. Das Gebiet ist als Hochmoor von nationaler Bedeutung ausgewiesen und liegt gemäss Schutzverordnung in den Schutzzonen I und IVA. Im Gebiet wurde früher Torf abgebaut; dabei entstanden Torfstiche und Entwässerungsgräben, die den Wasserhaushalt bis heute beeinträchtigen. Im Hochmoor-Zentrum bei den «Turpenlöchern» wurde 2001 eine Spundwand mit Folie und Torfdamm erstellt, um den Wasserhaushalt zu stabilisieren. Aktuelle Beobachtungen zeigten jedoch, dass diese Staumassnahmen nicht mehr ausreichend funktionieren: Der Torfdamm hat sich gesetzt, die Spundwand ist undicht, und der angestrebte Wasserstand kann nicht mehr gehalten werden.
Ziele
Ziel des Projekts ist die Sanierung des Einstaus im Hochmoor Chrutzelen. Durch den Ersatz der bestehenden Staumassnahmen soll der Wasserhaushalt im Hochmoor wieder stabilisiert und die fortschreitende Austrocknung gestoppt werden. Damit wird die Regeneration gestörter Moorbereiche gefördert, wie es die Hochmoorverordnung für nationale Schutzobjekte vorsieht. Die Massnahmen dienen dazu, den moortypischen Wasserstand wieder besser zu halten und damit die Lebensräume des Hochmoors langfristig zu sichern. Gleichzeitig entstehen durch die lokale Torfentnahme kleine Stillgewässer, die zusätzliche ökologische Strukturen im Gebiet schaffen.
Massnahmen
- Ersatz der bestehenden, undichten Staumassnahmen durch eine neue Vinyl-Spundwand
- Rammen der neuen Spundwand oberhalb der bestehenden Spundwand
- Einbindung der Spundwand in den Torfkörper und Überdeckung mit Torf, sodass sie landschaftlich nicht in Erscheinung tritt
- Einbau von zwei regulierbaren Überläufen zur Kontrolle des Wasserstands im Hochmoor
- Lokale Entnahme von Torf zur Überdeckung der Spundwand und zur Ausbildung kleiner Stillgewässer
- Monitoring der Wasserstände und Leitfähigkeiten zur Überprüfung der Wirkung
Bildgalerie
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Material aus lokalen Torfentnahmen diente dazu, die Spundwand zu überdecken – sie ist kaum mehr wahrnehmbar. Quelle: Pluspunkt -
Durch die Torfentnahme sind kleine Stillgewässer entstanden – neue Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere. Quelle: Pluspunkt
Weitere Projektdetails
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Thema
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Information
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| Status | abgeschlossen |
| Projektkosten gesamt
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121'855 CHF
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| Ausgaben bis 2024 | 22'592 CHF |
| Ausgaben 2025 | 99'263 CHF |
| Landeigentum | Kanton Zürich |
Kontakt
Amt für Landschaft und Natur – Fachstelle Naturschutz