Ob Restaurant, Take-Away oder Café – alle Gastronomiebetriebe im Kanton Zürich haben die Möglichkeit an «Klima à la carte» teilzunehmen.
Was ist Klima à la carte?
Gemeinsam mit Zürcher Gastronomiebetrieben und verschiedenen Partnern setzen wir vom 1. bis 30. Juni 2026 den Klimaschutz auf die Speisekarte. Teilnehmende Restaurants bieten während eines Monats mindestens ein klimafreundliches Gericht an und kommunizieren dies auf der Menükarte. Mit der Aktion möchten wir die Bevölkerung im gesamten Kanton Zürich auf lustvolle Weise zum Thema klimafreundliche Ernährung sensibilisieren und inspirieren.
Wieso bei Klima à la carte mitmachen?
- Sichtbarkeit für Ihr Engagement durch eine stadt- und kantonsweite Kommunikationskampagne
- Positionierung als nachhaltig engagierter Betrieb
- Aufmerksamkeit bei neuen Gästen durch Plakate, Social-Media-Beiträge und ggf. Influencer und Medien
- Teil einer gemeinsamen Aktion mit anderen Gastronomiebetrieben im Kanton Zürich
Kostenloses Unterstützungsangebot für teilnehmende Betriebe
- Fachliche Einschätzung der Klima-Menüs durch den Impact Check
- Individuelle Unterstützung durch Gastro-Coachings (Stadt Zürich) und Beratung
- Begleitende Kommunikationsmassnahmen für mehr Reichweite
- Kommunikationsmaterial für den Betrieb (Plakate, Sticker, Flyer)
- Digitales Kommunikations-Kit mit Vorlagen für Social Media und Online-Kanäle (siehe Download-Bereich
Wie funktioniert die Teilnahme?
- Anmeldeformular ausfüllen
- Klima-Menü(s) planen (siehe Teilnahmebedingungen)
- Ab 1. Juni Klima-Menü(s) auf der Speisekarte ausweisen und Kommunikationsmaterial auslegen
Teilnahmebedingungen
Teilnehmende Gastrobetriebe bieten im Kampagnenzeitraum vom 1. bis 30. Juni 2026 täglich mindestens ein Klima-Menü an und kennzeichnen dieses mit dem «Klima à la carte»-Logo (siehe Download-Bereich). Der Fokus liegt dabei auf pflanzenbasierten Produkten und der Vermeidung von Food Waste, den zwei grössten Hebeln für eine klimafreundliche Ernährung.
Ein Klima-Menü erfüllt eines der drei Kriterien:
- rein pflanzliches Gericht
- Food-Save als vegetarische Hauptzutat (leistet einen Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelabfällen, z.B. durch Resteverwertung, Überschussware, ungenormtes Gemüse)
- erhält beim Menü-Check die Bewertung «grün»
Die Gastronomiebetriebe machen ihre Klima-Menüs mit digitalem Logo oder gedrucktem Sticker für ihre Gäste leicht erkennbar. Die Auslage von Informationsmaterial zur Aktion rundet die Kommunikation gegenüber den Gästen ab. Alle Printmaterialien inklusive Sticker werden vorgängig per Post an die teilnehmenden Betriebe geschickt.
Die Teilnahme und die Begleitmaterialien sind kostenlos. Die Preisgestaltung der Angebote ist frei wählbar. Teilnehmende Gastronomiebetriebe befinden sich im Kanton Zürich.
Der Menü-Check befindet sich derzeit im Aufbau. Anfang April finden Sie den Link zum Menü-Check an dieser Stelle.
Tipps für die Umsetzung
Schön sind Sie dabei! Mit «Klima à la carte» setzen wir gemeinsam den Klimaschutz auf die Speisekarte und machen auf die zwei grössten Hebel im Bereich Ernährung aufmerksam: mehr pflanzliche Ernährung und weniger Food Waste.
Im Folgenden finden Sie Ideen und Unterstützung bei der Umsetzung der Aktion im Betrieb.
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Für die Kennzeichnung steht sowohl digitales Kommunikationsmaterial (siehe Downloadbereich) als auch Printmaterial zur Verfügung.
- Klima-Menüs durch (digitalen) Sticker markieren
- Klima-Menüs auf Wandtafel schreiben
- Flyer auflegen/aufstellen
- Flyer in Menükarte legen
- Plakat aufhängen (Wand/Türe/Fenster)
Ideen Food-Save
- Surprise-/Reste-Menü anbieten
- «Leaf to Root» Menü anbieten, das die vollständige Verwertung von Früchten und Gemüse «vom Blatt bis zur Wurzel» anstrebt
- Unförmiges Gemüse direkt bei der Landwirtin / dem Landwirt beziehen und retten
- Altes Brot verwerten, z.B. in Tiramisu, Brotsalat, Käseschnitte, Knödel und auf der Karte mit 1-2 Sätzen darauf hinweisen
Ideen für pflanzliche Gerichte
- Rezepte aus Esskulturen wählen, die traditionell viele pflanzliche Produkte nutzen
- Fleisch durch pflanzliche Proteinquellen ersetzen
- Pflanzliche Milchalternativen nutzen und anbieten
- Hühner-Ei(weiss) in der Verarbeitung ersetzen
- Butter durch Sonnenblumen- oder Rapsöl ersetzen
- Bei Desserts pflanzliche Alternativen wie Erbsen-, Hafer- oder Sojamilch nutzen
Allgemein klimafreundliche Gerichte
- Mehr pflanzenbasierte Gerichte anbieten, tierische Produkte reduzieren
- Mehr gesunde Hülsenfrüchte anbieten; Bohnen, Linsen, Kichererbsen usw. sind reich an Protein, gesund und vielseitig einsetzbar
- Reis durch einheimisches Getreide wie Dinkel, Gerste, Hirse und Roggen ersetzen
- Mehr nährstoffreiche Nüsse und Samen verwenden
Food-Save in der Gastronomie ist oft nicht sichtbar. Kommunizieren Sie Ihr Engagement!
- Allgemeiner Food-Save-Hinweis in der Menükarte
- Bei einem Menü den Food-Save-Beitrag erklären, zum Beispiel: «Leaf to Root leistet einen Beitrag zur ganzheitlichen Verwertung von Lebensmitteln.»
- Brotchips offerieren mit Info-Steller und Verweis auf die Kampagne, zum Beispiel: «Mach's Beschte us de Reschte. Gemeinsam können wir einfach Food Waste vermeiden.»
- Gäste motivieren, ihre Reste mit nach Hause zu nehmen, zum Beispiel: «Nimm deine Reste mit und unterstütze uns dabei, Food Waste zu reduzieren.»
Food Waste vermeiden
- Verschiedene Portionengrössen anbieten
- Kleine Portionen servieren, Nachschlag offerieren
- Frisch von gestern: Was am Vortag zu viel gekocht wurde, kann am nächsten Tag zu einem reduzierten Preis verkauft werden
- Reste schon in der Menüplanung berücksichtigen: Allgemeine Begriffe wie «Gemüse-Suppe» sind eine Chance, Vorhandenes flexibel zu integrieren
- Unförmiges Gemüse und Obst direkt vom regionalen Produzenten beziehen und lokale Herkunft in der Karte ausloben
- Nebenströme/Überschussware einkaufen, bspw. via Circunis
- Gäste dazu auffordern, übrig gebliebene Speisen mitzunehmen
- Mitnahmebehälter zur Verfügung stellen
Die Mitarbeitenden sind für den Erfolg von «Klima à la carte» zentral, da sie im direkten Austausch mit den Gästen stehen.
Allgemein
- Alle Mitarbeitenden über die Aktion, die/das Klima-Menü/s und das betriebsspezifische Engagement informieren (siehe Download-Bereich).
- Den digitalen Sticker auf der Website integrieren und die Teilnahme an der Aktion kommunizieren.
Eigenes Menü kommunizieren
Fotos der Klima-Menüs posten (#klimaalacarte) und taggen
- auf Instagram: @kantonzuerich, @gastro.zuerich, @wintiklima
- auf LinkedIn @Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), @Gastro Kanton Zürich
- Fotos der Klima-Menüs an sarah.boettinger@bd.zh.ch schicken (zur Verwendung auf den Websites von Kanton Zürich, Stadt Zürich und Stadt Winterthur und in der weiteren Kommunikation)
Falls Sie Fragen zur Teilnahme oder zur Auswahl des Klima-Menüs haben, werden Sie gerne beraten. Folgen Sie dafür dem Anmeldelink und füllen das Formular mit der Option «Ich interessiere mich für Teilnahmemöglichkeiten und möchte weitere Informationen» aus. Sie werden daraufhin in Kürze kontaktiert.
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Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft – Sektion Klima und Mobilität