Der Kanton Zürich zählt 1,63 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und ist damit der bevölkerungsreichste Kanton der Schweiz. Fast jede dritte Person hat einen ausländischen Pass, jede sechste Person ist 65-jährig oder älter.
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Bestand
11 Prozent Wachstum in zehn Jahren
Ende 2025 zählte der Kanton Zürich rund 1'628'000 Einwohnerinnen und Einwohner. In den letzten zehn Jahren ist die Bevölkerung um 11 Prozent respektive 165'000 Personen gewachsen. Dies entspricht ungefähr der gesamten Einwohnerschaft des Zürcher Oberlands.
Wachstumstreiber Zuwanderung
Hauptursache für das Wachstum ist die Zuwanderung aus dem Ausland. Es wandern mehr Personen in den Kanton Zürich ein als aus ihm hinaus. Der Wanderungsgewinn mit dem Ausland machte in den vergangenen zehn Jahren etwa vier Fünftel des Wachstums aus. Den Rest trug der Geburtenüberschuss zum Bevölkerungswachstum bei, das heisst es wurden mehr Kinder geboren als Personen starben. Die Wanderungsbilanz des Kantons Zürich mit den übrigen Kantonen ist hingegen leicht negativ: Innerhalb der Landesgrenzen wandern etwas mehr Menschen aus als ein.
Sämtliche Regionen wachsen
Prozentual am meisten zugelegt hat im vergangenen Jahrzehnt das Unterland mit 16 Prozent, gefolgt vom Knonaueramt und dem Glattal mit jeweils rund 13 Prozent. Am wenigsten gewachsen sind das Weinland, der Zimmerberg und der Pfannenstiel, aber auch hier sind es jeweils rund 9 Prozent. In absoluten Zahlen liegt die Stadt Zürich mit einem Zuwachs um etwa 43’000 Personen klar vorne, vor dem Glattal und dem Raum Winterthur.
Struktur
Mehr Frauen als Männer
Die Frauen sind im Kanton Zürich ganz leicht in der Überzahl, auf 100 Frauen kommen 99 Männer. Die Geschlechter sind aber ungleich über die Altersjahre verteilt. Bei den 0- bis 64-Jährigen sind die Männer stärker vertreten als die Frauen, ab 65 ist es umgekehrt. Weshalb diese Verschiebung? Einerseits kommen natürlicherweise etwas mehr Knaben als Mädchen auf die Welt, und es ziehen etwas mehr Männer zu als Frauen, andererseits ist die Lebenserwartung der Frauen höher als jene der Männer.
Fast jede dritte Person mit ausländischem Pass
Die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen belief sich Ende 2025 auf rund 472'000 Personen. Dies entspricht einem Ausländeranteil von 29 Prozent. Damit ist die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen in den letzten zehn Jahren um gut 92'000 Personen respektive fast ein Viertel gewachsen.
Die Bevölkerung altert
In der Zürcher Bevölkerung ist jede fünfte Person jünger als 20, 63 Prozent sind zwischen 20 und 64 Jahre alt und die übrigen 18 Prozent 65-jährig oder älter. In den vergangenen zehn Jahren sind alle drei Altersgruppen gewachsen. Weil aber die geburtenstarken Jahrgänge aus der Babyboomzeit laufend ins Rentenalter kommen, die Lebenserwartung steigt und die Geburtenraten niedrig sind, nimmt das Gewicht der Personen im Alter 65+ zu. Auch im Kanton Zürich altert die Bevölkerung also, wenn auch wegen der Zuwanderung von jungen Leuten vergleichsweise moderat.
Methode
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Die kantonale Bevölkerungserhebung wird seit 1962 alljährlich durchgeführt. Die Zahlen dienen in erster Linie als Grundlage für die Festsetzung des kantonalen Finanzausgleichs, darüber hinaus auch als Schlüssel für die Verteilung der Kantonsratssitze auf die Wahlbezirke sowie für die Kostenbeiträge an die anerkannten Religionsgemeinschaften. Seit 2010 werden nicht mehr nur die Mitglieder der evangelisch-reformierten, der römisch-katholischen und der christkatholischen Kirche erfasst, sondern auch jene der beiden anerkannten jüdischen Gemeinden, der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) sowie der Jüdischen Liberalen Gemeinde (JLG).
Die Erfassung erfolgt jährlich per 31. Dezember nach zivilrechtlichem Wohnsitz gemäss Finanzausgleichsverordnung (FAV) vom 17.08.2011. Zur zivilrechtlichen Wohnbevölkerung einer Gemeinde zählen alle Personen, die am Stichtag in der Gemeinde mit Hauptwohnsitz gemeldet sind oder wegziehen, wenn sie
- schweizerische Staatsangehörige sind,
- ausländische Staatsangehörige mit einer Aufenthalts- (Ausweis B) oder Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) sind,
- ausländische Staatsangehörige sind, die nicht unter 02 fallen, und seit mindestens zwölf Monaten in der Gemeinde gemeldet sind, ausgenommen Asylsuchende (Ausweis N).
Die Gemeinden liefern ihre Einwohnerdaten jeweils im Verlauf des Januars an das Statistische Amt. Damit steht die kantonale Einwohnerzahl anfangs Februar fest. Die kommunalen, vorerst noch provisorischen Bevölkerungszahlen werden sodann im Amtsblatt publiziert. Nach Ablauf einer Rekursfrist von 30 Tagen werden sie definitiv.
Die einzelnen Statistikstellen erheben die Bevölkerung auf unterschiedliche Weise. Das Statistische Amt erfasst die zivilrechtliche, das Bundesamt für Statistik die ständige Bevölkerung. Unterschiede ergeben sich vor allem bei der ausländischen Bevölkerung. Statistik Stadt Zürich und die Fachstelle Statistik der Stadt Winterthur erheben hingegen die wirtschaftliche Bevölkerung, die auch die nicht ständige Bevölkerung, beispielsweise Wochenaufenthalter/-innen, umfasst.
Daten und Publikationen
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