Studien Strassenprojekte

Bevor der Kanton Zürich eine Strasse neu oder umbaut, soll eine Studie Aufschluss darüber geben, welches die beste Variante ist.

Inhaltsverzeichnis

Projektentwicklung

Die Verantwortlichen im kantonalen Tiefbauamt nehmen sich der Verkehrsprobleme der Gemeinden auf den Staatsstrassen an und erarbeiten Lösungen. Die Planungen werden aus kantonaler Sicht unter Berücksichtigung einheitlicher Standards vorangetrieben, bis sie als Auftrag zur Projektierung und Realisierung übergeben werden können. Auch die übergeordneten strategischen Planungen werden soweit konkretisiert, bis sie mit den Gemeinden koordiniert und reif für das Vorprojekt sind.

Um schliesslich eine Strasse bauen zu können, müssen mehr als 50 Gesetze und Verordnungen der eidgenössischen und der kantonalen Gesetzgebung beachtet werden. Präzise Leitfäden und Richtlinien helfen den zuständigen Stellen bei Kanton, Gemeinden und den planenden Ingenieurbüros, die Vorgaben in den einzelnen Bereichen einzuhalten.

Studien in den Gemeinden

Vorbemerkung: Bei einigen Studienausführungen ist das Amt für Verkehr erwähnt. Dieses wurde per 1. Januar 2021 zum Amt für Mobilität und die Studienzuständigkeit ging über zum Tiefbauamt.

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Die Realisierung des Bahnprojektes Brüttenertunnel hat den Unterbruch der Kantonsstrasse zwischen Bassersdorf und Baltenswil zur Folge. Im Rahmen einer Zweckmässigkeitsbeurteilung wurden Ersatzlösungen für den Strassenverkehr gesucht und bewertet. Das Amt für Verkehr beantragte im November 2020 die Variante «Lückenschluss Süd» in den kantonalen Richtplan aufzunehmen.
 

Die Umsetzung des Grossprojekts Brüttenertunnel der SBB hat unter anderem Anpassungen am Strassennetz im Raum Bassersdorf zur Folge. Insbesondere muss die Kantonsstrasse zwischen Baltenswil und Basserdorf verlegt werden. Im Rahmen der Zweckmässigkeitsbeurteilung «Korridorstudie: Verlegung Baltenswilerstrasse Bassersdorf» wurden im Frühjahr 2019 verschiedene Möglichkeiten geprüft. Dabei kristallisierten sich die beiden Varianten «Lückenschluss Süd» und «Südumfahrung kurz» als mögliche Ersatzverbindungen heraus, wobei letztere eine Fortsetzung der ersteren ist.

Für den anstehenden Entscheid über den Umfang des Eintrags dieser Strassenverlegung in den kantonalen Richtplan wurden die Chancen und Risiken der beiden Varianten untersucht. Das Amt für Verkehr beantragte im Ergebnis beim Kantonsrat die Aufnahme der Variante «Lückenschluss Süd» als Ersatz für die unterbrochene Baltenswilerstrasse. Die gewählte Variante unterstützt die kantonalen und regionalen Raumentwicklungsstrategien, weist gesamthaft geringe Auswirkungen auf Natur und Landschaft auf und beeinflusst das Verkehrsgeschehen sowie die Gebietsentwicklungen in den Nachbargemeinden nur wenig. Eine Südumfahrung für Basserdorf wird durch den Kanton nicht mehr weiterverfolgt.

Der Regierungsrat will mit der Umfahrung Eglisau die betroffene Bevölkerung spürbar vom Durchgangsverkehr entlasten. Im Auftrag der Volkswirtschaftsdirektion wurden deshalb in einem Wettbewerbsverfahren verschiedene Lösungsansätze für eine neue Strassenbrücke über den Rhein erarbeitet. Das Siegerprojekt wurde am 30. April 2020 vorgestellt und stammt aus der Feder des spanisch-schweizerischen Architekten und Bauingenieurs Santiago Calatrava.
 

Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) und die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EKD) kamen 2015 in einem gemeinsamen Gutachten zum Schluss, dass die bis dahin ausgearbeiteten Varianten zur Umfahrung Eglisau als schwerwiegende Beeinträchtigung der lokalen Schutzobjekte einzustufen seien. Allerdings schliessen sie eine verträglichere Lösung nicht grundsätzlich aus. Vor diesem Hintergrund galt es, in einem vorgegebenen engen Planungsraum eine geeignete Brücke über den Rhein zu entwerfen.

Das siegreiche Projekt des renommierten Architekturbüros Calatrava Valls SA wurde in einem anonymen Konkurrenzverfahren mit Präqualifikation ausgewählt. In einer ersten Phase wurden aus zwölf Bewerbern vier Projektteams für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. Diese haben Ihre Beiträge anschliessend weiter vertieft. Die Jury setzte sich aus Vertretenden der kantonalen Fachstellen, externen Expertinnen und Experten der Architektur und des Brückenbaus und einer Vertretung des Gemeinderats Eglisau zusammen.

Gute Abstimmung auf Umgebung und Schutzobjekte

Das Brückenprojekt mit dem Titel «Weiter_Bauen_2» überzeugte die siebenköpfige Jury sowohl in technischer als auch gestalterischer Hinsicht. Insbesondere die elegante und doch zurückhaltende Erscheinung sowie die grosse Rücksichtnahme auf die Umgebung und die schutzwürdige Landschaft vermochten zu überzeugen. Die Brücke ist gut auf die lokale Topografie abgestimmt und spielt den Flussraum räumlich vorteilhaft frei. Dem Wettbewerbsteam gelang es aus Sicht der Jury eine weitere Brücke mit starker Identität über den Rhein zu konzipieren, die mit den bestehenden Brücken zusammenspielt, ohne diese zu konkurrenzieren.

Das Vorhaben Umfahrung Eglisau berührt verschiedene bundesrechtlich geschützte Objekte, insbesondere die Flusslandschaft des Rheins sowie das kantonal geschützte Eisenbahnviadukt. Es ist für die weitere Projekterarbeitung deshalb zentral, den Anforderungen des Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzes gerecht zu werden. Das Siegerprojekt schafft dafür gute Voraussetzungen. In einem nächsten Schritt erstellt die Calatrava Valls SA eine Projektstudie zu den Anschlussstrecken des Brückenbauwerks für ein vollständiges Umfahrungsprojekt.

Santiago Calatrava

Santiago Calatrava Valls wurde 1951 in Valencia geboren und studierte dort Architektur an der Escuela Técnica Superior de Arquitectura mit einem Nachdiplomstudium in Urbanistik. Ab 1975 widmete sich Calatrava an der ETH Zürich dem Bauingenieurwesen und doktorierte 1981. Durch seine technisch spektakulären Bauwerke, für die er sein Ingenieurwissen mit einem funktionalen, organisch futuristischen Designansatz kombiniert, hat Calatrava internationale Bekanntheit erreicht. So stammen neben dem Stadtzürcher Bahnhof Stadelhofen unter anderem die Samuel Beckett Bridge in Dublin und der World Trade Center Transportation Hub in New York aus seiner Feder. Er hat zudem 2018 auch einen Wettbewerb zur Projektierung der Umfahrung Grüningen gewonnen. Calatrava lebt und arbeitet in Zürich und New York.

Videopräsentationen der eingereichten Projekte:
 
Calatrava Valls SA
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von Calatrava Valls SA
dsp Ingenieure + Planer AG
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von dsp Ingenieure + Planer AG
Gruner Wepf AG
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von Gruner Wepf AG
INGPHI AG
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von der INGPHI AG

Durch das Siedlungsgebiet von Flaach führt entlang der Haupt- und Oberdorfstrasse eine regionale Radroute. Diese weist gemäss kantonaler Radwegstrategie 2006 zwei Radweglücken auf. Im Bereich Steig besteht eine Engstelle, die für Schulkinder und Fussgänger ein Sicherheitsdefizit darstellt. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit kam auch aus der Bevölkerung der Wunsch nach weiteren Massnahmen.

In der Folge gab das kantonale Amt für Verkehr mehrere Studien in Auftrag, die die Basis für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept für die Kantonsstrasse in Flaach bildeten. Die Ergebnisse dieser Studien wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros am 28. November 2019 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Der Hinwiler Ortsteil Wernetshausen wird von der Bachtel- und Höhenstrasse durchquert. Auf einem Abschnitt der Höhenstrasse wurde anlässlich einer früheren Strassensanierung eine Tempo-30-Zone auf der Kantonsstrasse signalisiert. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit kam aus der Bevölkerung der Wunsch nach weiteren Massnahmen.

In der Folge gab das kantonale Amt für Verkehr eine Verkehrsstudie in Auftrag, um eine mögliche Umgestaltung der beiden Kantonsstrassen in Wernetshausen samt Ausdehnung der bestehenden Tempo-30-Zone zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros am 19. November 2019 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt

Dinhard ist eine aufstrebende Gemeinde nördlich von Winterthur. Die Zahl der Einwohner hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht. Dies erfordert Anpassungen an der Strasseninfrastruktur. So weist die Seuzacherstrasse im Ortsteil Eschlikon kein Trottoir auf. Die Platzverhältnisse sind teils sehr eng, einige Gebäude stehen unmittelbar an der Staatsstrasse, die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer ist stark eingeschränkt. Ein Trottoir soll die Situation verbessern. Im Ortsteil Ausser-Dinhard zeigt der neue kantonale Velonetzplan im Bereich der Welsikerstrasse Schwachstellen für Velofahrer auf.

Nun wurde eine Studie für die Sanierung im Innerorts- und Ausserortsbereich durchgeführt. Diese Ergebnisse sowie weitere geplante Verkehrsmassnahmen im Ortsteil Welsikon wurden am 22. August 2019 von Vertretern des kantonalen Amts für Verkehr und den beauftragten Planungsbüros an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Der «Fil Bleu Glatt» ist ein Gesamtkonzept zur nachhaltigen Aufwertung der Stadtlandschaft und der Freiräume entlang der Glatt zwischen Dübendorf und Opfikon im Kanton Zürich.

Die Städte Dübendorf, Opfikon und Zürich, die Gemeinde Wallisellen, die Zürcher Planungsgruppe Glattal und der Kanton Zürich wollen den Raum entlang der Glatt in den nächsten Jahren schrittweise aufwerten. Grundlage dafür ist das gemeindeübergreifende Gesamtkonzept «Fil Bleu Glatt». 

Die unterschiedlichen Bedürfnisse, die Ideen und Vorhaben der Gemeinden und des Kantons sind in das Gesamtkonzept «Fil Bleu Glatt» eingeflossen. Mit aufeinander abgestimmten Massnahmen wollen die Gemeinden und der Kanton Zürich den Glattraum zwischen Dübendorf und Opfikon nachhaltig aufwerten:

  • Verbesserung für Fuss- und Veloverkehr
  • Schutz des Gewässerraums
  • Siedlungsnaher Erholungsraum
  • Natürliche Lebensräume

Im Frühling 2018 haben die Gemeinden temporäre Massnahmen an der
Glatt umgesetzt. Die Sitzmöglichkeiten am Wasser sind aus einfachem Holz hergestellt. Sie schaffen neue Aufenthaltsorte an der Glatt, und sie machen auf die Realisierung des Fil Bleu Glatt aufmerksam.

Drohnenflug entlang der Glatt
Drohnenflug entlang der Glatt Video eines Drohnenflugs entlang der Glatt
Weitere Informationen:

Die Wetziker-/Baumastrasse in Bäretswil ist eine regionale Verbindungsstrasse, die in kurviger Linienführung durch den Dorfkern führt. Im kantonalen Velonetzplan ist sie als Nebenverbindung klassiert und im Innerortsbereich als Schwachstelle ausgewiesen. Für den Fuss- und öffentlichen Verkehr bestehen vor allem im zentralen Bereich rund um die Einmündung Bahnhofstrasse Defizite. Zudem muss die Strasse in absehbarer Zeit saniert werden.

Ein von Kanton und Gemeinde in Auftrag gegebenes Betriebskonzept zeigt auf, wie die Ortsdurchfahrt Bäretswil künftig organisiert werden soll. Die wichtigsten Ergebnisse wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros am 31. Januar 2018 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die Sternenkreuzung im Zentrum von Oetwil am See hat eine wichtige Drehscheibenfunktion für den Verkehr von und zu den umliegenden Gemeinden. Zu Hauptverkehrszeiten kommt es zu Stausituationen mit negativen Auswirkungen für den Verkehrsfluss, die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität im Ortskern. Die Befahrbarkeit der heutigen Kreuzung ist für Busse und Lastwagen mit gegenseitigen Behinderungen verbunden.

Mit einer Umgestaltung der Kreuzung soll die Situation verbessert werden. Dazu haben Kanton und Gemeinde eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden am 7. November 2017 von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die Industriestrasse und der Rütiweg in Volketswil und Schwerzenbach dienen einerseits als Autobahnzubringer zur A53, andererseits erschliessen sie auch publikumsintensive Nutzungen. Bei der Industriestrasse plant der Kanton kurz- bis mittelfristig die Strassensanierung, mit der auch die Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut werden. Zudem sind im Rahmen der regionalen Verkehrssteuerung Massnahmen zur Verbesserung des Verkehrsablaufs vorgesehen.

Ein umfassendes Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) soll allen Verkehrsträgern, insbesondere auch dem Langsamverkehr, gerecht werden und die Erschliessungen verbessern.

Die Vertreter der Gemeinden Schwerzenbach und Volketswil, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros haben das Resultat der Studie am 30. August 2016 der breiten Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung vorgestellt und erste Meinungen dazu abgeholt.

Die Schaffhauserstrasse soll in den kommenden Jahren durch den Kanton saniert werden. Die Stadt Kloten strebt zudem eine Aufwertung des Stadtzentrums an und hat 2012 einen Wettbewerb zu den öffentlichen, zentralen Räumen durchgeführt. In einem Betriebs- und Gestaltungskonzept sollen die Ansprüche des Kantons und der Stadt aufgenommen und ein zentrumsverträglicher Strassenraum mit einem urbanen Erscheinungsbild geschaffen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Strasse zum einen dem Durchgangsverkehr, vor allem aber der Erschliessung des Stadtzentrums dient und einen hohen Anteil an Fussgängern hat.

Die Vertreter der Stadt Kloten, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros haben das Resultat der Studie der breiten Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung vorgestellt und erste Meinungen dazu abgeholt.

Die Ortsdurchfahrt von Schwerzenbach ist Teil der wichtigen Querverbindung von der Forch zur Oberlandautobahn. Die Strasse weist einen durchschnittlichen Tagesverkehr von gut 15'500 Fahrzeugen auf. Das Ortszentrum ist im Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunaler Bedeutung enthalten. Mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt soll die Strasse siedlungsverträglich gestaltet werden. Dabei sind insbesondere Verbesserungen für Fussgänger und Radfahrer geplant.

Dazu haben Kanton und Gemeinde eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser Studie wurden am 20. August 2015 im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die im Eigentum des Kantons befindliche Stations- und Greifenseestrasse verbindet die Gemeinde Greifensee mit dem Ortsteil Nänikon der Stadt Uster. Der Abschnitt hat einen durchschnittlichen Tagesverkehr von rund 12'500 Fahrzeugen. Mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt soll die Strasse siedlungsverträglich gestaltet werden. Dabei soll insbesondere für Fussgänger und Radfahrer die Situation verbessert werden. Dazu haben Kanton und Gemeinde eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse dieser Studie wurden am 23. September 2014 von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die Zürcher- bzw. Schaffhauserstrasse in Eglisau hat einen durchschnittlichen Tagesverkehr von rund 20'000 Fahrzeugen – mehrheitlich Durchgangsverkehr. Zudem weist sie einen im Vergleich hohen Schwerverkehrsanteil auf. Gerade in den Spitzenverkehrszeiten am Morgen und Abend ist es kaum möglich, die Strasse sicher zu queren oder aus seitlichen Strassen einzubiegen.

Kanton und Gemeinde haben eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben, um den Verkehr siedlungsverträglicher abzuwickeln und die Sicherheit zu erhöhen, ohne die Durchgangskapazität der Strasse zu beeinflussen. Gleichzeitig soll die Situation für die zu Fuss Gehenden verbessert werden.

Die Ergebnisse dieser Studie wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Im Rahmen der Zweckmässigkeitsbeurteilung und einer vertiefenden Verkehrsstudie zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Pfäffikon wurden verschiedene Strassennetzergänzungen untersucht, mit dem Ziel einer verkehrlichen Entlastung der Hauptverkehrsachsen im Pfäffiker Siedlungsgebiet.

Im Hinblick auf den vorgesehenen Bau einer Unterführung Tunnelstrasse und einer möglichen Verlängerung der Zelglistrasse nördlich entlang der Bahnlinie sollte ein verkehrlich-städtebauliches Gesamtkonzept für das Siedlungsgebiet entlang der Bahnlinie unter Einbezug der neuen Verkehrsanlagen erarbeitet werden.

Drei Planungsbüros wurden mit der Erstellung von eigenständigen Studien beauftragt. Diese wurden der Bevölkerung am 31. Oktober 2012 im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt und von einem Beurteilungsgremium bewertet.

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