Virtuell oder physisch? - Konferenz in Zeiten von Social Distancing

Ein Schild, dass zu Abstand von 2 Metern auffordert

Eine Führungskonferenz mit 350 Teilnehmenden sollte es sein. 2019 geplant, im Herbst 2020 durchgeführt. In der Planungsphase ahnte noch niemand, dass es Covid-19 geben wird und welche einschneidenden Auswirkungen dieses mit sich bringen wird.

Zuerst nahm alles seinen Lauf: planen, vorfreudig sein, organisieren. Doch plötzlich gab es die ersten Infizierten im europäischen Raum. Die Zahlen schnellten rasch in die Höhe, Lockdown – alles Weitere kennen wir. Die neue Situation brachte auch unsere Führungskonferenz ins Wanken und Fragen tauchten auf: Ist es möglich, diese mit 350 Personen durchzuführen, oder wollen wir verschieben? Wie wird die Welt im September 2020 aussehen? Ist eine digitale Konferenz die Alternative?
Sollen wir die Konferenz absagen und auf nächstes Jahr verschieben? Aber was ist im nächsten Jahr? Wird die Situation dann besser sein? Oder doch nicht? Wollen wir den Anlass virtuell übertragen? Aber wie können sich die Teilnehmenden unter einander vernetzen? Und kann man die entscheidenden Impulse überhaupt virtuell übertragen?

Viele offenen Fragen standen im Raum. Die Situation änderte sich praktisch wöchentlich. Wir wollten unsere Energie und die ganzen Vorarbeiten nicht einfach «einschlafen» lassen.

Reduzierte Form

Deshalb entschieden wir uns, die Konferenz durchzuführen, aber in einer reduzierten Form. Der Plan ist nun, dass wir unsere Führungskonferenz physisch durchführen werden – allerdings nur mit 50 Personen. Die Räumlichkeiten sind gross genug, um die Abstände sowie das Schutzkonzept einzuhalten. Wir werden an der Konferenz unter anderem Videos erarbeiten und anschliessend auf unseren internen Kanälen für alle Führungskräfte zugänglich machen. Das Konzept sowie den Ablauf der Konferenz haben wir laufend den neuen Gegebenheiten und Auflagen angepasst. Die Einladungen sind jetzt verschickt, das Programm steht und wir sind soweit bereit.

Und nun stellt sich erneut die Frage: «Was wird in einem Monat sein?» Wir wissen es nicht. Und niemand kann diese Frage beantworten. Wir haben gelernt, von alten Mustern loszulassen. Wir trauen uns zu, uns laufend auf neue Situationen einzustellen, flexibel zu reagieren und das Experiment einer Konferenz in einer reduzierten Form mit allen Konsequenzen durchzuführen.

Wir freuen uns sehr auf den erstmalig stattfindenden Anlass und werden damit einen weiteren Meilenstein in unserer JI-Führungskultur legen können.
Konferenz neu gedacht. Einfach mal anders. Auf geht’s!
 

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