Eine neue Rektorin für die Zürcher Hochschule der Künste

Dr. Karin Mairitsch wird neue Rektorin der Zürcher Hochschule der Künste. Der Fachhochschulrat hat sie als Nachfolgerin von Prof. Dr. Thomas D. Meier gewählt, der im September 2022 von seinem Amt zurücktritt.

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Portrait Karin Mairitsch
Rektorin ZHdK Karin Mairitsch. Quelle: ©Sam Khayari

An seiner gestrigen Sitzung wählte der Fachhochschulrat auf Antrag der von ihm eingesetzten Findungskommission Dr. Karin Mairitsch zur neuen Rektorin der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Sie tritt auf 1. Oktober 2022 die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas D. Meier an, der Ende September als Rektor zurücktritt.

Karin Mairitsch studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien und promovierte zum Thema Studienprogrammentwicklung an der Kunstuniversität Linz. Von 2016 bis 2018 war sie für die Qualitätsentwicklung und Akkreditierung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) verantwortlich. Von 2011 bis 2015 war sie Vizedirektorin für den Bereich Bachelor / Vorkurs an der Hochschule Luzern (Design und Kunst). Zwischen 2008 und 2011 war Karin Mairitsch Vizerektorin der Fachhochschule Salzburg und leitete von 2003 bis 2008 an derselben Fachhochschule den Studiengang MultiMediaArt (Bachelor und Master). Darüber hinaus lehrte sie an verschiedenen Hochschulen, war Leiterin medienspezifischer Lehrgänge und hatte in verschiedenen Medienagenturen Führungsfunktionen inne. Zurzeit führt Karin Mairitsch den Eigenbetrieb Kultur123 der Stadt Rüsselsheim, dem das Theater, die Volkshochschule, die Stadtbüchereien und die Musikschulen angehören. Karin Mairitsch hat zahlreiche Ausstellungen und Performances in der Schweiz und im Ausland kuratiert und in vielen Fachjurys mitgewirkt. Als Künstlerin wurde sie 2020 mit einem Werkbeitrag der Zentralschweizer Literaturförderung ausgezeichnet.

Wertvolle Aufbauarbeit von Thomas D. Meier

Der bisherige Rektor Thomas D. Meier hat die ZHdK während der vergangenen 13 Jahre wegweisend geprägt. «Wach zu bleiben für die Bedürfnisse der Studierenden», war eines seiner Hauptanliegen. Gemäss diesem Grundsatz entwickelte er die seit Neuestem institutionell akkreditierte Hochschule weiter. Ein Meilenstein war 2014 der Zusammenzug der ZHdK von 39 Standorten ins Toni-Areal. Eine ebenso grosse Bedeutung hat die aktuell laufende Studienreform zum europaweit einzigartigen Major-Minor-System. Auch im Bereich der Internationalisierung stiess Thomas D. Meier wegweisende Projekte an: Er machte die ZHdK international sichtbarer und schärfte ihr Profil, etwa mit dem Aufbau des Zurich Centre for Creative Economies oder der internationalen Kooperationsplattform Shared Campus. Die ZHdK zählt heute mit rund 2100 Studierenden und 650 Dozierenden zu den grossen Kunsthochschulen Europas.
 

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