Zürich und Waadt fördern Austausch und Mobilität auf allen Schulstufen

Ein Sprachaufenthalt beinhaltet mehr als das Erlernen einer Fremdsprache. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erweitern dabei ihre sozialen Kompetenzen und gewinnen wertvolle Erfahrungen für ihr Berufsleben. Die Kantone Zürich und Waadt wollen Austausch- und Mobilitätsaktivitäten während der Schulzeit deshalb verstärken und haben dazu eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

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Mit der heute unterzeichneten interkantonalen Absichtserklärung setzen die beiden Kantone auch ein Zeichen für die gelebte kulturelle Vielfalt der Schweiz, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für die Förderung der schulischen und beruflichen Laufbahn aller Kinder und Jugendlichen und für die Weiterbildung der Lehrpersonen. Das Ziel ist dabei klar: «Waadt und Zürich beabsichtigen, dass jeder junge Mensch während der Schulausbildung oder im Übergang zum Berufsleben mindestens einmal an einer mittel- oder langfristigen Austausch- und Mobilitätsaktivität teilnehmen kann», sagt die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner.

In einem nächsten Schritt sehen die beiden Kantone die Schaffung einer interkantonalen Arbeitsgruppe vor, die konkrete Projekte erarbeitet und diese gemeinsam mit den Schulen umsetzt. Beispielsweise sollen Waadtländer und Zürcher Klassen künftig zu thematisch gestalteten Lagern zusammenkommen. Die Erklärung verleiht auch bereits bestehenden Austauschprogrammen zusätzliche Impulse, wie beispielsweise dem Lernenden-Projekt «ImmerNyon» zwischen kaufmännischen Berufsschulen, dem Gastlehrpersonen-Projekt «culture mobile» oder dem beruflichen Netzwerk «Rencontres».

Mit geeigneten Rahmenbedingungen mehr Austausch ermöglichen

Das Bekenntnis zur Förderung von Austausch und Mobilität zwischen den Kantonen Waadt und Zürich hat Signalwirkung über die Kantonsgrenzen hinaus, ist die Bildungsdirektorin des Kantons Waadt, Cesla Amarelle, überzeugt: «Diese Absichtserklärung ist ein Zeichen unserer gemeinsamen Entschlossenheit, günstige Bedingungen für einen verstärkten Sprachaustausch zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lernenden in unseren beiden Kantonen zu schaffen.»

Mit der Absichtserklärung wird auch die «Schweizerische Strategie Austausch und Mobilität» der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung umgesetzt.

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