Trotz anhaltenden Schülerwachstums konnten praktisch alle Stellen besetzt werden

Eine Woche vor Schuljahresbeginn 2021/22 sind in der Zürcher Volksschule nahezu alle Stellen besetzt. Neben den üblichen Stellenbesetzungen mussten erneut zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer für 115 neu eröffnete Klassen gefunden werden.

Nachdem sich im vergangenen Schuljahr die Stellensituation der Volksschule Corona-bedingt leicht entspannt hatte, zeigt sich knapp eine Woche vor Schulbeginn ein vergleichbares Bild wie 2019 und in den Vorjahren: von den über 17›000 Stellen in der Zürcher Volksschule konnten dank grossem Einsatz der Schulen und Gemeinden praktisch alle besetzt werden. Aufgrund der wachsenden Schülerzahlen mussten dieses Jahr 115 zusätzliche Klassen eröffnet werden – 98 in der Primarschule und 19 in der Sekundarschule. Im Kindergarten sind es dieses Jahr zwei Klassen weniger als im Vorjahr. Insgesamt gibt es im Schuljahr 2021/22 an der Zürcher Volksschule 7851 Schulklassen.

Eine besondere Herausforderung für die Schulen war erwartungsgemäss die Besetzung der Stellen in der Primarschule und der schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen auf allen Stufen. Die zuständigen Personen in den Gemeinden haben mit grossem Einsatz dafür gesorgt, dass überall eine Lösung gefunden werden konnte. In Einzelfällen müssen zur Überbrückung Stellvertretungen eingesetzt, Pensen unter den bestehenden Lehrkräften aufgeteilt oder Kinder auf andere Klassen verteilt werden.

Noch nie waren im Kanton Zürich so viele Lehrpersonen an der Volksschule tätig wie aktuell und der Bedarf wird weiter steigen. Eine wesentliche Stütze zur Deckung dieses Mehrbedarfs an Lehrpersonen sind die steigenden Studierendenzahlen an den Pädagogischen Hochschulen. Insbesondere auch dank der Quereinstiegsstudiengänge konnten und können Engpässe überwunden werden.

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