Ausbau und Renaturierung der Surb in Niederweningen

Der Regierungsrat hat ein Hochwasserschutzprojekt im Wehntal zur Umsetzung freigegeben und dazu einen Kredit von 1,15 Millionen Franken bewilligt. Das Projekt sieht vor, die Surb in Niederweningen ab Wehntalerstrasse bis zur Gemeindegrenze Schleinikon auf einen Hochwasserabfluss von 22 Kubikmeter pro Sekunde auszubauen und gleichzeitig zu renaturieren.

Der Schutz wird damit auf eine Hochwasserspitze ausgelegt, mit der einmal innerhalb eines Zeitraums von 50 Jahren zu rechnen ist. Wie bei allen Wasserbauprojekten strebt der Kanton Zürich mit den Arbeiten in Niederweningen eine Aufwertung des Erholungsraumes sowie die Verbesserung des Lebensraumes für Pflanzen und Tiere an. Unter anderem ist vorgesehen, die heutige geometrische Steinverbauung durch einen Naturverbau zu ersetzen. Dies fördert unter anderem die Entstehung einer mäandrierenden Wasserrinne mit unterschiedlichen Breiten und Wassertiefen. Die bestehende wertvolle Bachbestockung wird in das Ausbaukonzept einbezogen. Der vor allem für den Gewässerunterhalt benötigte Uferweg ist in das Fusswegnetz integriert, das durch die Richtplanungen festgesetzt ist.

Das Projekt ist Teil des 1993 festgelegten generellen Ausbau- und Wiederbelebungskonzeptes der Surb von der aargauischen Kantonsgrenze bis zur Gemeindegrenze Oberweningen. Es entstand in enger Absprache mit der Gemeinde Niederweningen sowie den kantonalen Fachstellen für Naturschutz, Landwirtschaft, Wald, Fischerei und Raumplanung. Die erforderlichen Massnahmen zum Schutz des Grundwasserpumpwerks «Huebwies» während der Bauarbeiten sind festgelegt worden. Die Kosten gehen gemäss Wasserwirtschaftsgesetz zu Lasten des Kantons. Die Gemeinde Niederweningen erstellt gleichzeitig zwei neue Fussgängerstege sowie die Staueinrichtung für den Ölschutz.

Hinweis

Diese Meldung ist vor 2018 erschienen. Gegenüber der ursprünglichen Fassung sind alle Bilder, Links und Downloads entfernt worden. Dies beim Wechsel zum neuen kantonalen Webauftritt 2020.
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