Unterstützungsmaterial

Wie gelingt eine gute Zusammenarbeit mit Schulassistenzen? Wie kann die Zusammenarbeit gut geplant und verbessert werden? Die Bildungsdirektion unterstützt die Schulen mit verschiedenen Materialien rund um den Einsatz von Schulassistenzen. Mitarbeitende des Volksschulamtes wirken mit bei der Weiterbildung für Schulassistenzen der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich).

Erklärvideo zur Zusammenarbeit mit der Schulassistenz

Die Zusammenarbeit mit der Schulassistenz wird für die Lehrperson gewinnbringend, wenn sie gut geplant, die Schulassistenz angeleitet und die Arbeit geschickt eingeteilt wird. Das Erklärvideo des Volksschulamtes gibt Impulse für die Gestaltung der Zusammenarbeit mit der Schulassistenz und zeigt an Beispielen, wie die Lehrperson durch die Schulassistenz nachhaltig entlastet werden kann. Das Video kann auch genutzt werden, um eine bestehende Zusammenarbeit mit der Schulassistenz zu reflektieren oder bei einer Neuanstellung die Zusammenarbeit vorzubereiten.

Impulse für die Zusammenarbeit mit der Schulassistenz

Unterstützende Materialien

Um eine effektive und professionelle Zusammenarbeit zu entwickeln, braucht es Zeit. Zeit für gemeinsame Absprachen und für die Planung der Zusammenarbeit. Mit den folgenden Dokumenten kann das Schulteam seine Zusammenarbeit in einem Kooperationsgesprächs reflektieren und planen. Die Selbsteinschätzung ist ein Fragebogen aus Multiple-Choice-Fragen und in die folgenden Themenblöcke geordnet:

  • Absprachen zu Beginn der Zusammenarbeit,
  • Planung und Absprachen zum Unterricht,
  • Anleitung der Schulassistenz,
  • Vermeidung von Inselbildung.

Am Ende jedes Themenblocks kann eingeschätzt werden, wo man aktuell bei der Umsetzung der aufgeführten Aspekte steht.

Ablauf für die Planung der Zusammenarbeit

Hier finden Sie Informationen zum Ausfüllen der Selbsteinschätzungen sowie zum Kooperationsgespräch.

Ziel dieses Gesprächs ist es, die Zusammenarbeit zu reflektieren und festzulegen. Die Beteiligten sprechen sich über die Aufgaben und die Verantwortlichkeiten ab. Sie legen auch die Massnahmen fest, die daraus folgen.

Anleitung

  1. Selbsteinschätzung ausfüllen

    Die Selbsteinschätzung kann zu Beginn einer Zusammenarbeit ausgefüllt werden, um die Zusammenarbeit zu planen. Bei einer bestehenden Zusammenarbeit kann die Selbsteinschätzung genutzt werden, um zu prüfen, was bereits gut läuft und was verbessert werden könnte.

    Die Selbsteinschätzung kann entweder direkt zu allen Themenblöcken ausgefüllt werden.

    Oder das Team vereinbart gemeinsam, welches Thema besprochen werden soll und füllt dann den entsprechenden Themenblock in der Selbsteinschätzung aus. Das anschliessende Kooperationsgespräch dient der Planung der Zusammenarbeit, bei der die Stärken und der Entwicklungsbedarf der einzelnen Personen berücksichtigt werden.

  2. Teilnehmende festlegen

    Die Schulassistenz, die Lehrperson und beteiligte Fachpersonen nehmen am Kooperationsgespräch teil.

  3. Dauer des Gesprächs festlegen

    Die Dauer des Kooperationsgesprächs kann im Team vereinbart werden. Ein Kooperationsgespräch dauert in der Regel eine Stunde.

  4. Kooperationsgespräch vorbereiten

    Alle Personen, die am Kooperationsgespräch teilnehmen, füllen die entsprechende Selbsteinschätzung vor dem gemeinsamen Gespräch aus. Wo gibt es noch Handlungsbedarf? An welchen Themen möchte ich arbeiten? Das sind Fragen, mit denen man sich beim Ausfüllen der Selbsteinschätzung beschäftigen kann, um das Gespräch mit den Teamkolleginnen und -kollegen vorzubereiten.

  5. Kooperationsgespräch eröffnen und Selbsteinschätzung abgleichen

    Dauer: rund 15 Minuten

    In der Regel wird das Kooperationsgespräch von der Lehrperson oder einer sonderpädagogischen Fachperson, z. B. der Fachperson für Schulische Heilpädagogik geleitet. Sie begrüsst die Teilnehmenden. Danach werden die ausgefüllten Selbsteinschätzungen miteinander verglichen.

    • Decken sich die Selbsteinschätzungen?
    • Wo sind die Unterschiede?
    • Welche Themen sollen für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit besprochen werden?
  6. Schwerpunkte auswählen

    Die am Gespräch beteiligten Personen vereinbaren, welche ein bis zwei Themen schwerpunktmässig besprochen werden sollen. Neben Bereichen, die von allen Beteiligten als problematisch erachtet werden, sind auch solche mit unterschiedlichen und sehr positiven Einschätzungen interessant.

  7. Schwerpunkte besprechen und planen

    rund 20 Minuten

    In einem nächsten Schritt wird besprochen, welche Schwerpunkte in der Zusammenarbeit verfolgt werden sollen und mit welchen Massnahmen die Ziele erreicht werden können. Oder es wird geprüft, wie der aktuelle Stand der Arbeit an den bereits gesetzten Schwerpunkten ist. In einem Protokoll werden die Schwerpunkte und definierten Massnahmen festgehalten und Verantwortungen geklärt. Es wird ein Termin für die Überprüfung definiert, an welchem die Umsetzung der Massnahmen geprüft wird. An diesem nächsten Termin kann die Selbsteinschätzung wieder ausgefüllt werden oder nur ein neues Protokoll ausgefüllt werden.

  8. Gespräch protokollieren und Massnahmen angehen

    rund 5 Minuten

    Mit dem Unterschreiben des Protokolls wird das gemeinsame Gespräch abgeschlossen. Jede betroffene Person geht nun die in ihrem Bereich vereinbarten Massnahmen an. 

Checkliste für die Schulleitung

Die Checkliste hilft, die Anstellung und Zusammenarbeit mit der Schulassistenz vorzubereiten. Die Schulleitung prüft damit, ob bei der Anstellung und der Einsatzplanung der Schulassistenz die aufgeführten Aspekte bereits umgesetzt werden. Sie erkennt, wie sie die Zusammenarbeit mit dem Schulteam planen und stärken kann und setzt sich entsprechende Ziele.

Kontakt

Volksschulamt – Abteilung Pädagogisches

Adresse

Walchestrasse 21
8090 Zürich
Route (Google)

Telefon

+41 43 259 22 62

Sekretariat

E-Mail

paedagogisches@vsa.zh.ch