Leben & Arbeit

Leben im Alter

Suchen Sie Informationen zu Altersthemen? Wie ist es im Kanton Zürich um die wirtschaftliche Situation älterer Menschen bestellt? Wie kann die Gesundheit ein Leben lang erhalten werden? Gibt es im Kanton Zürich Anlaufstellen für Fragen rund um Wohnen, Bildung, Mobilität und Sicherheit im Alter? Wenn Sie Antworten auf diese Fragen suchen, dann sind Sie hier genau richtig. Hier sind alle altersspezifischen Informationen den Kanton Zürich betreffend zusammengefasst. Wesentliche Grundlage bildet der Bericht zur Alterspolitik im Kanton Zürich.

Alter Mann mit grauen Haaren der lächelt
Bildquelle: photocase.de

Alterspolitik ist Sache von Bund, Kanton und Gemeinden und innerhalb des Kantons Sache aller Direktionen. Diese Strukturen haben sich bewährt. Die koordinierende Rolle innerhalb des Kantons wird durch die Sicherheitsdirektion wahrgenommen.

Der Bericht zur Alterspolitik des Kantons Zürich ist in folgende Kapitel gegliedert:

  • Zusammenfassung
  • Ausgangslage
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Demographische Entwicklung
  • Übergang von der Erwerbstätigkeit zur Pensionierung
  • Wirtschaftliche Situation
  • Gesundheit, Prävention und Gesundheitsförderung
  • Baubereich
  • Individuelles Wohnen, ambulante Pflege und Betreuung
  • Kollektives Wohnen, stationäre Pflege und Betreuung
  • Bildung
  • Öffentlicher Verkehr
  • Soziale Situation
  • Sicherheit
  • Sterben und Tod
  • Schlussfolgerungen: Leitlinien für die kantonale Politik

Altersgerechte Arbeitsbedingungen

Arbeits- und Leistungsfähigkeit verändern sich im Alter. Wer es ernst mit den über 50-Jährigen meint, muss ihre Arbeitsbedingungen ändern. Das kommt auch den Jüngeren zu Gute, die sich oft mit 30 Jahren überfordern, von Projekt zu Projekt hetzen, ohne Pausen und ohne Urlaub.

Sterbezahl stabil – trotz wachsender Bevölkerung (2012)

Eine Analyse der Zürcher Sterbestatistik

Demografische Alterung im Kanton Zürich (2012)

Die Zürcher Bevölkerung wird 2040 im Mittel vier Jahre älter sein als heute

Altersstruktur und Steuerertrag (2012)

Günstige Ausgangslage im Kanton Zürich

Babyboomer kommen ins Rentenalter (2008)

Der Lebenszyklus der geburtenstarken Jahrgänge im Kanton Zürich 1970–2050

Zusatzleistungen zur AHV weiterhin nötig (2007)

2005 waren 11.5 % der Zürcher Rentnerinnen und Rentner auf Zusatzleistungen zur AHV angewiesen. Welche Bevölkerungsgruppen sind betroffen, wo wohnen sie und weshalb reicht ihre Vorsorge nicht aus?

Einkommen der Generationen im Lebenszyklus (2006)

Zwischen 1991 und 2003 stagnierte das Medianeinkommen der jungen Haushalte, jenes der Rentner erhöhte sich aber von Generation zu Generation.

Reiche Rentner? (2003)

«Alt gleich arm» – diese Gleichsetzung ist vielerorts noch in den Köpfen vorhanden. Die Zürcher Steuerdaten zeigen jedoch, dass zu dieser Aussagen ein Fragezeichen gesetzt werden muss, denn das Vermögen konzentriert sich immer mehr auf Personen im Pensionsalter.

Einkommen und Vermögen stark altersabhängig (2002)

Die Haushalte im Kanton Zürich versteuern mit zunehmendem Alter ihrer Mitglieder steigende Einkommen und Vermögen.

Internetplattform intergeneration.ch

Auf der Internetseite intergeneration.ch finden Sie Informationen zu verschiedensten generationenübergreifenden Projekten. Das Ziel des von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft getragenen Projektes ist die Förderung der Generationenbeziehungen.

Zürcher Stiftung Kreatives Alter

Die junge Stiftung Kreatives Alter gibt es seit 20 Jahren. Beim zweijährlich stattfindenden Preisauschreiben können über 65-Jährige wissenschaftliche, literarische oder musikalische Werke einreichen.

Schweizerischer Seniorenrat

Der Schweizerische Seniorenrat SSR vertritt die wirtschaftlichen und sozialen Anliegen der älteren Menschen gegenüber Bund, Verbänden, Institutionen, Medien und Öffentlichkeit. Er setzt sich dafür ein, dass zukünftige gesetzliche Regelungen altersverträglich gestaltet werden und den berechtigten Anliegen von Seniorinnen und Senioren Rechnung getragen wird.

Gesundheit

Gesundheits-Tipps

Die Gesundheitsförderung des Kantons Zürich hat im Auftrag der Gesundheitsdirektion eine Broschüre für Senioren und Seniorinnen publiziert, die zu mehr Bewegung, gesünderer Ernährung sowie ausreichenden sozialen Kontakten motivieren soll. Unter zehn Sparten wie zum Beispiel «Tipps für Zuhause» oder «Tipps für gute Gewohnheiten» werden gesundheitsfördernde Anregungen und Impulse für den Alltag in der dritten Lebensphase gegeben – vom Aufwachen bis zum ins Bett gehen.

Gesundheit im Alter

In der Serie «Gesundheit, Gesundheitsförderung und Gesundheitswesen im Kanton Zürich» ist im November 2008 der Bericht zum Thema «Gesundheit im Alter» erschienen. Daraus geht hervor, dass sich mehr als drei Viertel der Seniorinnen und Senioren im Kanton Zürich gesund fühlen. Wer sozial vernetzt ist, bewältigt gesundheitliche Einschränkungen besser. Zur Erhöhung der Lebenszeit in guter Gesundheit schlagen die Autoren des Berichts unter anderem vor, bei älteren Menschen die soziale Vernetzung sowie die Früherkennung von Krankheiten und Krankheitsrisiken zu fördern.

Autonomes Wohnen im Alter

Ist es Zeit für ein Altersheim? Oder bleibe ich besser möglichst lange in meiner liebgewonnenen Wohnung? Früher oder später muss sich jeder dieser Fragen stellen. Die Stiftung Alterswohnungen bietet in Zürich seit 60 Jahren einen Mittelweg an: behindertengängige Alterswohnungen mit Hauswarts- und Pflegeleistungen auf Abruf. Zum runden Geburtstag hat sie sich einen Bild- und Leseband zum Thema Alter geschenkt.

Zwischen die mutmachenden Porträts von unscheinbaren Heldinnen und Helden des Alterns sind informative Texte eingestreut mit undogmatsichen Tipps zur Ernährung, zum Wohnen und zum Umgang mit der wachsenden Pflegebedürftigkeit im Alter.

Leben wie ich will. Autonomes Wohnen im Alter. Hrsg. Stiftung für Alterswohnungen der Stadt Zürich. Verlag Kontrast, Zürich 2010.

Wohnform 50plus

wohnform50plus.ch wird durch Pro Senectute betrieben. Die Seite bietet Informationen zu Wohnformen und Wohnmodellen an und betreibt eine Plattform, wo Seniorinnen und Senioren Partner für Wohngemeinschaften finden können.

Aktiv im Schulunterricht

Möchten Sie Ihre Lebenserfahrung, Geduld und Zeit Kindern in der Schule, dem Hort oder Kindergarten an zwei bis vier Stunden pro Woche zur Verfügung stellen? Beim Projekt Generationen im Klassenzimmer von Pro Senectute Kanton Zürich steht die Förderung der Beziehungen zwischen den Generationen im Vordergrund und nicht der schulische Aspekt.

Zentrum für Gerontologie

Das Zentrum für Gerontologie (ZfG) ist ein interdisziplinäres und interfakultäres Kompetenzzentrum der Universität Zürich. Es strebt die Vernetzung und Förderung von Forschung und Lehre auf allen Gebieten der Alterswissenschaften an der Universität Zürich, der ETH Zürich und anderen universitären Institutionen im In- und Ausland an. Darüber hinaus ist es Ziel des Zentrums, als Vermittler zwischen den Interessen von praktischer Altersarbeit, älteren Menschen, an den Alterswissenschaften Interessierten, Förderinnen und Förderern, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit aufzutreten.

Sicheres Wohnen im Alter und Jugendmusik (2012)

Eine Analyse der Zürcher Resultate der Abstimmungen vom 23.9.2012.

Alt werden in den eigenen vier Wänden

Es gibt immer mehr über 65-Jährige. Sie erreichen heute ein höheres Alter, sind gesünder und bleiben länger selbstständig als ältere Menschen früherer Generationen. Wie sie leben und wohnen, ist abhängig von ihrer Lebens- und Familiengeschichte. Es bestehen dabei grosse Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die sich mit zunehmendem Alter verstärken.

Alter, Automobilität und Unfallrisiko (2004)

Im Strassenverkehr sind Autofahrerinnen und Autofahrer bis 25 und ab 75 häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt als andere Altersgruppen. Ältere Menschen entwickeln aber eigene Strategien um die Risiken zu minimieren.