Ausbau Bahnhof Stadelhofen zentral für den Wirtschaftsraum Zürich

20.02.2013 - Medienmitteilung

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Die Verkehrskommission des Nationalrats hat sich gestern (19. Februar 2013) für den Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen und einen entsprechenden Projektierungskredit ausgesprochen. Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion ist erfreut, dass damit der Weg geebnet wird, um nebst den Strecken Zürich-Winterthur (Brüttenertunnel), Zürich-Zug-Luzern und Zürich-Aarau nun auch den Bahnhof Stadelhofen bis spätestens 2030 realisieren zu können. Der Kanton hofft nun, dass diese wichtigen Anliegen auch bei der Beratung im Gesamtrat berücksichtigt werden.

Die Volkswirtschaftsdirektion hat den Entscheid der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-N) erfreut zur Kenntnis genommen. Der zweckgebundene Projektierungskredit für den Bahnhof Stadelhofen im 1. Ausbauschritt 2025 des strategischen Entwicklungsprogramms (STEP) erlaubt den Bau dieses zentralen Vorhabens bis ins Jahr 2030.

Der Bahnhof Stadelhofen gehört gemessen an den Fahrgastzahlen zu den zehn grössten Bahnhöfen der Schweiz. Auf lediglich drei Gleisen verkehren stündlich bis zu 40 Züge. Damit stösst er an seine Kapazitätsgrenze. Gemäss Planungsarbeiten von ZVV und SBB ist der Bahnhof Stadelhofen nebst dem Ausbau der Strecke Zürich-Winterthur (Brüttenertunnel) systemrelevant für die Weiterentwicklung der Zürcher S-Bahn. Der Kanton Zürich hat sich deshalb für die Berücksichtigung dieser wichtigen Projekte und deren Finanzierung durch den Bund engagiert, unter anderem im Rahmen der Allianz Bahnausbau zusammen mit 14 anderen Kantonen der Ost- und Zentralschweiz.

Der Bahnhof Stadelhofen ist nicht nur ein Zürcher Projekt

Der Bahnhof Stadelhofen dient nicht nur den Zürcherinnen und Zürchern, sondern auch tausenden von Pendlerinnen und Pendlern aus Nachbarkantonen. Damit die steigende Nachfrage aus der Metropolitanregion Zürich auf der Zürcher S-Bahn auch künftig bewältigt werden kann, muss der Bahnhof Stadelhofen bis 2030 ausgebaut werden. Mit FABI ist neu der Bund für den Ausbau dieses Schlüsselprojekts zuständig.

(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion)

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