Siegerprojekt erkoren für Erweiterungsbau eines Institutsgebäudes der Universität Zürich an der Plattenstrasse

30.01.2012 - Medienmitteilung

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Modellfoto des Siegerprojekts

Die Baudirektion, vertreten durch das Hochbauamt, hat im Auftrag der Bildungsdirektion und der Universität Zürich einen Projektwettbewerb veranstaltet für einen Erweiterungsbau an das bestehende Institutsgebäude Plattenstrasse 14 in Zürich. Gewonnen hat das Projekt «MESSINA» von Gunz & Künzle Architekten ETH in Zürich.

Am Projektwettbewerb nahmen insgesamt 36 Architekturbüros teil. Prämiert wurden neben dem Siegerprojekt auch die Eingaben von Menzi Bürgler Architekten (2. Rang), Matei Manaila Architekten GmbH (3. Rang), Peter Moor Architekt ETH/SIA GmbH (4. Rang) und N-body Architekten AG (5. Rang).

Das bestehende Institutsgebäude an der Plattenstrasse 14 stammt aus den Jahren 1987-1990 und wird vom Institut für Betriebswirtschaftslehre sowie vom Institut für Banking und Finance genutzt. Im Untergeschoss befindet sich die betriebswirtschaftliche Bibliothek. Auf den angrenzenden Grundstücken Plattenstrasse 22 und 24 wird heute das baurechtlich mögliche Nutzflächenpotenzial an dieser für die Universität Zürich sehr guten Lage nicht adäquat ausgenutzt. Zudem befindet sich das Gebäude Plattenstrasse 22 in einem desolaten baulichen Zustand; das baufällige Gebäude Plattenstrasse 24 wurde bereits abgebrochen. Aus diesen Gründen wurde beschlossen, einen Erweiterungsbau zum Institutsgebäude Plattenstrasse 14 zu errichten.

Erweiterungsbau gut ins Quartier integriert

Das Siegerprojekt «MESSINA» überzeugte das Preisgericht durch seinen städtebaulich subtilen und architektonisch überzeugenden Vorschlag für einen fünfgeschossigen Erweiterungsbau. Die Übernahme der Gebäudehöhen benachbarter Eckbauten integriert die Erweiterung gut im Quartier.

Die Erschliessung des Neubaus erfolgt primär über den bestehenden Haupteingang an der Plattenstrasse 14 und über grosszügig dimensionierte Korridorflächen, die auf allen Geschossen ebenengleich mit dem Bestand verbunden werden. Das Eingangsgeschoss und die Regelgeschosse profitieren von einer attraktiven und vielfältig bespielbaren Kommunikationszone in der Mitte der Büroräumlichkeiten.

Wirtschaftliche und ökologische Anforderungen optimal erfüllt

Die Bibliothek, die gemäss den Wettbewerbsvorgaben im Untergeschoss des bestehenden Gebäudes und des Erweiterungsbaus unterzubringen war, erhält mit einem abgegrabenen Hof auf der Seite Phönixweg einen attraktiven Aussenraumbezug und wird gut mit Tageslicht versorgt.

Das Projekt «MESSINA» erfüllt zudem die wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen des Wettbewerbs auf optimale Weise. Es wird nun unter der Leitung des Hochbauamts und in Zusammenarbeit mit den Nutzervertretern der Universität Zürich weiterentwickelt.

Die Wettbewerbsarbeiten können vom 30. Januar bis zum 8. Februar 2012 besichtigt werden im Zeughaus III, Militärstrasse 49, 8004 Zürich. Die Ausstellungseröffnung findet heute Montag, 30. Januar, um 17 Uhr statt. An den anschliessenden Tagen ist die Ausstellung jeweils von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

(Medienmitteilung der Baudirektion)

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