Neuer Berufsauftrag für Lehrerinnen und Lehrer

15.12.2011 - Medienmitteilung

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Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat eine Neuregelung des Berufsauftrags der Lehrpersonen der Volksschule. Er richtet sich neu nach der Jahresarbeitszeit und ist inhaltlich in vier Bereiche gegliedert.

Bisher wurde das Arbeitspensum bei Lehrpersonen durch die Zahl der wöchentlichen Unterrichtslektionen bestimmt. Sämtliche andere Tätigkeiten, die im Schulalltag anfallen, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit den Eltern, wurden nicht gesondert ausgewiesen. Dies soll nun geändert werden. Die vielfältigen Aufgaben einer Lehrperson werden neu gegliedert und den vier Bereichen «Unterricht» (inkl. Vor- und Nachbereitung), «Schule», «Zusammenarbeit» und «Weiterbildung» zugeordnet.

Künftig ergibt sich deshalb das Pensum der Lehrpersonen nicht mehr allein aus der Zahl erteilter Lektionen, sondern aufgrund der Aktivitäten in den oben erwähnten Teilbereichen. Dies ermöglicht den Schulen die vielfältigen Aufgaben im Team besser zu verteilen und die Lehrpersonen vermehrt dort einzusetzen, wo ihre Stärken liegen.

Für das Unterrichten ist pro Wochenlektion eine pauschale Zeitvergütung vorgesehen. Dasselbe gilt für die neu eingeführte Klassenlehrerfunktion. Für die übrigen Tätigkeitsgebiete erfasst die Lehrperson ihren Zeitaufwand.


Der Regierungsratsbeschluss wird im Verlaufe der nächsten Stunde unter www.rrb.zh.ch aufgeschaltet.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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