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Erweiterung und Umbau des Berufsschulhauses Anton Graff in Winterthur: Arbeiten sind im Zeitplan
25.05.2011 - Medienmitteilung
Heute fand in Winterthur im Beisein von Kantonsbaumeister Stefan Bitterli und Marc Kummer, Amtschef Mittelschul- und Berufsbildungsamt, die Aufrichtefeier für den Umbau und die Erweiterung des Berufsschulhauses Anton Graff statt. Damit befinden sich die Bauarbeiten im Zeitplan. Dieser sieht vor, dass die Erweiterung und der Umbau im Frühling 2012 abgeschlossen sind.
Mit dem Umbau wird der Platzmangel an der Berufsbildungsschule Winterthur behoben. Das Hochbauamt der Baudirektion hat darauf geachtet, dass die Anforderungen an einen zeitgemässen Schulbetrieb und die behördlichen Auflagen erfüllt werden. Für das Projekt hat der Kantonsrat 51,2 Millionen Franken bewilligt. Während der Umbauzeit ist der Schulbetrieb ausgelagert und in Provisorien untergebracht.
Das Anton-Graff-Haus an der Zürcherstrasse 28 in Winterthur wurde 1969/70 von der Gebrüder Sulzer AG für die Werkschule Sulzer erbaut. Mit der Kantonalisierung der Berufsschulen im Jahre 1988 übernahm der Kanton den grössten Teil der Werkschule Sulzer. Zwischen 1989 und 2002 mietete der Kanton Zürich für die industrielle Abteilung der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Winterthur (heute Berufsbildungsschule Winterthur) sukzessiv Räumlichkeiten in den Obergeschossen des Schulgebäudes. Parallel dazu nutzte die Gebrüder Sulzer AG die Flächen im Erd- und Untergeschoss für den Betrieb eines Personalrestaurants. Nach der Schliessung der Kantine Ende 2001 blieben diese Räumlichkeiten weitgehend ungenutzt. Im Jahre 2002 erwarb der Kanton die gesamte Liegenschaft. Mit dem Um- und Erweiterungsbau des Berufsschulhauses werden die seit 2002 brachliegenden Räume der schulischen Nutzung zugeführt.
An der Berufsbildungsschule Winterthur ist die Anzahl Lernender in den letzten Jahren stetig angestiegen. Aufgrund der Zunahme an Berufsmaturitätsausbildungen wird sie voraussichtlich weiter zunehmen. Der Schule fehlt es bisher an genügend Klassenzimmern und Turnhallen mit Garderoben. Ebenso verfügt die Schule über keine Mensa und neben der bisherigen, zu kleinen Mediothek mangelte es der Schule auch an einer multifunktional eingerichteten Aula.
Neues Raumprogramm geplant
Die Baudirektion Kanton Zürich führte 2006 einen Projektwettbewerb durch. Das Projekt der Bosshard & Luchsinger Architekten AG, Luzern, überzeugte die Jury. Das vorgesehene Raumprogramm umfasst den Bereich Unterrichtsräume, den Bereich Aula, Mensa und Mediothek sowie den Bereich Turnen. Die beiden letztgenannten Bereiche werden auch von den Lernenden des nahe gelegenen Zentrums für Ausbildung im Gesundheitswesen Kanton Zürich und denjenigen der Abteilung Informatik der Berufsbildungsschule Winterthur genutzt.
Behördliche Auflagen erfüllt
Neben den Umbauten und der Erweiterung des Gebäudes haben sich am bald 40-jährigen Gebäude auch umfassende Erneuerungsarbeiten aufgedrängt. Beim Umbau kommt man den baulichen und sicherheitstechnischen Anforderungen nach. Der nicht mehr zeitgemässe Zustand bezüglich Haustechnik samt Gebäudehülle, Brandschutz, Erdbebensicherheit und Baustruktur wird behoben und der Minergiestandard berücksichtigt.
(Medienmitteilung der Baudirektion und der Bildungsdirektion)
Weitere Informationen
Kontakt für Medien
Mittwoch, 25. Mai 2011,
von 15.30 bis 16.30 Uhr:
Hansjörg Gröbli, Projektleiter, Hochbauamt, Baudirektion
Telefon 043 259 39 00, Medienstelle Baudirektion
