Behörden & Politik

Spitalplanung / Spitallisten

Technische Spitalberufe

Mit der Spitalplanung 2012 wurden jene Spitäler und Kliniken evaluiert, die für eine bedarfsgerechte, gute und effiziente medizinische Versorgung der Zürcher Bevölkerung notwendig sind. Diese Spitäler und Kliniken haben einen Leistungsauftrag des Kantons Zürich erhalten und sind in den Spitallisten 2012 aufgeführt. Sie sind berechtigt zu Lasten der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) abzurechnen und erhalten vom Kanton Zürich für die stationäre Behandlung der Zürcher Patienten einen Kantonsbeitrag.

Im Kanton Zürich ist die stationäre Spitalversorgung in die Fachbereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie aufgeteilt. Einzelheiten, insbesondere die Spitallisten, zu den einzelnen Fachbereichen finden Sie unter dem entsprechenden Link (Akutsomatik, Rehabilitation oder Psychiatrie).

Die Zürcher Spitalplanung hat sich bewährt. Im Sinne einer «rollenden Planung» aufgrund nationaler Entwicklungen wie z.B. Vorgaben der Interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (IVHSM) oder Änderungen in den medizinischen Kodierkatalogen (CHOP und ICD) sind periodisch gewisse konzeptionelle Anpassungen an den Spitallisten vorzunehmen. Eine erste solche Anpassung erfolgte unter Einbezug der Listenspitäler auf 1. Januar 2015. Die zweite Aktualisierung der Zürcher Spitallisten erfolgte per 1. Januar 2018.

Anpassungen der Zürcher Spitallisten per 1. Januar 2020

Mit Beschluss vom 21. August 2019 hat  der Regierungsrat die Zürcher Spitallisten Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie per 1. Januar 2020 aktualisiert. 

Nachfolgend finden Sie den Regierungsratbeschluss sowie die Medienmitteilung zu diesen Anpassungen.

Anpassung der generellen Anforderungen per 1. August 2019

Mit Beschluss vom 26. Juni 2019 hat  der Regierungsrat die Zürcher Spitallisten 2012 Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie; Generelle Anforderungen per 1. August 2019 aktualisiert. 

Nachfolgend finden Sie den Regierungsratbeschluss zu dieser Anpassung.

Liste der Operateure/-innen, welche die Qualitätsanforderungen für 2019 bzw. 2020 erfüllen

Folgende der Gesundheitsdirektion gemeldete Operateurinnen und Operateure (Name und Global Location Number, GLN) erfüllen in den nachfolgenden Leistungsgruppen die Facharztqualifikation und genügen für das Jahr 2019 bzw. 2020 den Anforderungen an die Mindestfallzahlen gemäss  Regierungsratsbeschluss Nr. 746 vom 23. August 2017 und Anhang 'Leistungsspezifische Anforderungen Akutsomatik (Version 2019.1)':

Infoblatt Erfassung Operateure

Die korrekte Erfassung der Operateure für die Zählung der Mindestfallzahlen Operateure (MFZO) ist nicht ganz trivial. Um Ihnen dabei zu helfen, bieten wir folgende Anleitung:

Die folgende Liste zeigt Ihnen auf, bei welchen CHOP-Codes die Operateure erfasst werden müssen:

Einreichung zusätzlicher Operateur-Daten

Die Zürcher Listenspitäler müssen die Operateur-Daten im Rahmen der normalen Datenerhebung SDEP liefern. Vertragsspitäler dürfen diese Daten selbstverständlich ebenfalls über SDEP einreichen, sind aber nicht dazu verpflichtet. Folgendes Formular kann verwendet werden, um Daten von Operateuren an Zürcher Spitälern einzureichen, welche nicht über die SDEP-Datenerhebung gemeldet wurden:

Operateure, welche ausserhalb des Kanton Zürich tätig sind oder waren, können diese ausserkantonalen oder ausländischen Fälle mit folgendem Formular melden:

Gesuche für Ausnahmefälle MFZ / Operateur

Operateure, die die Mindestfallzahlen in einem Jahr nicht erreichen, grundsätzlich aber weiter operieren und die Mindestfallzahlen im Folgejahr voraussichtlich erreichen werden, können der Gesundheitsdirektion jeweils bis Ende Februar einen Antrag auf Fortbestand der Zulassung einreichen. Die Gesundheitsdirektion wird dem Antrag in begründeten Fällen (z. B. Stellenwechsel, Militärdienst, Mutterschaftsurlaub, Sabbatical) entsprechen. Antrag bitte immer nur elektronisch an gesundheitsversorgung@gd.zh.ch übermitteln.