Seltene Krankheiten: Beitrag für zusätzliche Ausbildungsplätze

26.04.2019 - Medienmitteilung

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Der Regierungsrat hat insgesamt 1,6 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds für elf gemeinnützige Projekte freigegeben. Die Palette der berücksichtigten Vorhaben ist breit – sie reicht von Forschungsplätzen bis zu traditionellen Trachten und der rätoromanischen Sprache.

Die Stiftung für Menschen mit seltenen Krankheiten besteht seit 2011 und betreibt in Schlieren ein Genetik-Forschungszentrum. Dort will sie ihre Aus- und Weiterbildungsplätze von acht auf zehn erhöhen. Dafür investiert die Stiftung eine Million Franken, woran sich der Lotteriefons mit der Hälfte beteiligt. Das Vorhaben ist gemäss Regierungsrat ein weiterer Beitrag für einen attraktiven und vielfältigen Ausbildungskanton Zürich.

390‘000 Franken hat der Regierungsrat für den Verein «Mensch-zuerst» bewilligt. Dieser engagiert sich seit 2014 für Menschen mit einer Beeinträchtigung, zunächst in St. Gallen und inzwischen auch in Zürich. In einem Pilotprojekt will er solche Menschen ausbilden, damit diese andere handicapierte Menschen beraten können. Damit fördert der Verein den Gedanken der Inklusion und Selbstbestimmung. In einem weiteren Sinne zu Gunsten einer höheren Selbstbestimmung engagiert sich auch der Verein Schuldenberatung des Kantons Zürich: Nach der Stadt Zürich will der Verein auch auf der Landschaft des Kantons mit Schulungen ein Angebot für Schuldenprävention aufziehen. Dabei unterstützt ihn der Regierungsrat mit einem Beitrag von 240‘000 Franken aus dem Lotteriefonds.

Weitere Beiträge betreffen die Erneuerung der Infrastruktur des Theaters Rigiblick in Zürich (150‘000 Franken), den Neubau eines multifunktionalen Ausstellungsraums der Winterthurer Villa Sträuli (140‘000 Franken), das Winterthurer Albanifest-Komitee für ein Sicherheitskonzept (70‘000 Franken), die Stiftung Netzwerk für eine Verbesserung der Infrastruktur im Konzertlokal Bogen F in Zürich (65‘000 Franken), ein Dorfofen-Projekt zum 1000-Jahr-Jubiläum von Rifferswil (49‘000 Franken), das aus dem Fundus des Feldbacher Oberhauses entstandene kulturgeschichtliche Buch «Mutters Museum» (20‘000 Franken), die in Bubikon domizilierte Schweizerische Trachtenvereinigung für einen Auftritt am Marché-Concours in Saignelégier (14‘000 Franken) und das 100-Jahr-Jubiläum der Lia Rumantscha (6000 Franken).

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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