Kantonaler Gestaltungsplan für PUK-Areal in Rheinau festgesetzt

20.07.2018 - Mitteilung

Zurück zu Medienmitteilungen

Der Standort der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) in Rheinau soll gesichert und weiterentwickelt werden. Die Baudirektion hat nun den kantonalen Gestaltungsplan «PUK-Areal Neu-Rheinau» festgesetzt. Damit wird grundeigentümerverbindliches Planungsrecht geschaffen.

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich betreibt heute in Neu-Rheinau unter anderem spezialisierte, überregionale Angebote in der stationären forensischen Psychiatrie. Auslöser für die notwendige Weiterentwicklung des Klinikareals ist die steigende Nachfrage nach forensischen Behandlungsplätzen. Der kantonale Gestaltungsplan schafft die planungsrechtlichen Grundlagen für eine städtebaulich, architektonisch und freiräumlich hochwertige sowie wirtschaftliche Weiterentwicklung der Anlage in Etappen. Er umfasst das gesamte PUK-Areal und beinhaltet nebst Angaben zur Bebauung auch Aussagen zum Freiraum, zur Erschliessung und Parkierung sowie zur Umwelt.

Der Gestaltungsplan ermöglicht den Ausbau von bestehenden Kliniknutzungen für Psychiatrie und Forensische Psychiatrie sowie damit in Zusammenhang stehende Nutzungen. Zudem sind weitere öffentliche Nutzungen möglich, um kantonale Aufgaben in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Soziales, Justiz, Bildung, Erziehung und Kultur in den denkmalgeschützten Bauten des historischen Ensembles erfüllen zu können. Grundlage des Gestaltungsplans ist der Masterplan «Entwicklung PUK-Areal Neu-Rheinau», den der Regierungsrat im Januar 2015 zustimmend zur Kenntnis nahm.

Die öffentliche Auflage war vom 21. Juli bis 18. September 2017 durchgeführt worden. Die Baudirektion hat anschliessend den Gestaltungsplan aufgrund der Einwendungen überarbeitet und nun festgesetzt. Zusammen mit dem Bericht zu den Einwendungen liegt er ab dem 20. Juli 2018 während 30 Tagen öffentlich auf. Vorbehältlich allfälliger Rechtsmittel tritt er im August 2018 in Kraft.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion und der Baudirektion)

Zurück zu Medienmitteilungen