Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh empfängt chinesische Delegation aus Partnerregion Guangdong

13.04.2018 - Medienmitteilung

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Die boomende südchinesische Provinz Guangdong ist seit 2014 Partnerregion des Kantons Zürich. Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh empfängt heute deren Gouverneur und vernetzt seine Delegation mit Zürcher Wirtschaftsvertretern.

Verschiedene Schweizer Firmen aus der Finanz-und Maschinenindustrie sowie dem Detailhandel sind bereits heute in der südchinesischen Provinz Guangdong vertreten. Die Region weist das grösste Bruttoinlandprodukt in China aus und hat insbesondere in den Bereichen Elektronik, Finanzindustrie oder Biotechnologie eine wirtschaftliche Vorreiterrolle.

Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh empfängt heute den Gouverneur Dr. Ma Xingrui von Guangdong und seine Delegation und vernetzt diese mit Vertretern der Zürcher Wirtschaft.

Mit der Greater Bay Initiative möchte die Provinz Guangdong die Zentren Hongkong, Macau und Guangzhou mit sechs weiteren Städten in der Provinz zu einem Wirtschaftsraum mit rund 68 Millionen Einwohnern verbinden. Das Interesse von Vertretern der Zürcher Wirtschaft an einem Austausch mit dem Gouverneur ist gross: «Für die Credit Suisse Group ist der chinesische Markt von grosser Wichtigkeit. Die Provinz Guangdong ist ein eigentliches «economic powerhouse». Wir verfolgen die Pläne, die sogenannte Bay Area weiter zu entwickeln, mit grossem Interesse», erklärt Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse Group. Sergio Ermotti, Group CEO UBS, sagt seinerseits: «Wir freuen uns über die Gelegenheit, Gouverneur Ma heute zu treffen. Wir werden unsere bedeutenden Geschäftstätigkeiten in der Provinz Guangdong, einer der am schnellsten wachsenden Regionen in China und weltweit, mit Nachdruck weiter ausbauen».

Verbesserter gegenseitiger Marktzugang

Der Aufbau von Niederlassungen und Kooperationen von Zürcher Firmen in China erfordern genaue Kenntnisse des Marktes, aber auch ein gegenseitiges kulturelles Verständnis. Die Veranstaltung der kantonalen Standortförderung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vermittelt gegenseitige Sachinformationen, Vernetzungsmöglichkeiten und kulturellen Austausch.

Das seit 2014 bestehende Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China verbessert den gegenseitigen Marktzugang für Waren und Dienstleistungen und erhöht die Rechtssicherheit für den bilateralen wirtschaftlichen Austausch. Im Kanton Zürich haben die gefestigten Wirtschaftsbeziehungen beider Länder bereits Ausdruck gefunden im seit 2016 aktiven Renminbi Hub der Zürcher Niederlassung der China Construction Bank oder der Ansiedlung der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC).

(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion)

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