Neue Kinderstation stärkt wohnortnahe und altersgerechte Versorgung

05.05.2017 - Medienmitteilung

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Die Bauarbeiten an der Kinderstation Brüschhalde in Männedorf sind beendet. Mit einem Neubau sowie der Sanierung des Hauptgebäudes wurde die zuvor herrschende Platznot behoben. Der Abschluss der Arbeiten ermöglicht die Umsetzung eines zukunftsgerichteten Betriebskonzepts.

Die Kinderstation Brüschhalde der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) umfasst neu 31 Plätze und als Ergänzung zum stationären Angebot eine Kinder-Tagesklinik mit neun Plätzen. Es ist eine schrittweise Inbetriebnahme des Angebots vorgesehen. Gegenwärtig liegt der Fokus auf dem stationären Bereich. In den nächsten Monaten wird dann der Betrieb der Tagesklinik aufgenommen. Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger, Kantonsbaumeister Matthias Haag sowie Erich Baumann, Spitaldirektor der PUK, und Susanne Walitza, Ärztliche Direktorin des KJPP, weihten heute die Anlage in Männedorf ein. Die wohnortnahe und altersgerechte psychiatrische Versorgung im Kanton wird dadurch gestärkt und die Einbettung des stationären Aufenthalts in eine vor- und nachsorgende teilstationäre Behandlung ermöglicht.

Unter Federführung des kantonalen Hochbauamtes erstellten Osterhage Riesen Architekten den langgestreckten dreigeschossigen Neubau. Das Hauptgebäude, das unter kommunalem Denkmalschutz steht, wurde haustechnisch, energetisch und im Hinblick auf die Brandsicherheit saniert. Zudem ist die Anlage nun behindertengerecht gestaltet. Während der Bauarbeiten wurde der Klinikbetrieb vorübergehend in Gebäude der gemeinnützigen Stiftung Hohenegg im Weiler Unot ob Meilen ausgelagert. Dadurch verkürzte sich die Bauzeit um rund eineinhalb Jahre gegenüber der ursprünglich geplanten etappierten Ausführung.

Platznot behoben

In der Kinderstation Brüschhalde hatte zuvor Platznot geherrscht: Die Kapazität von 21 Betten reichte nicht aus, um den Bedarf im Kanton Zürich an stationären Behandlungsplätzen für 5- bis 13-jährige Kinder mit psychischen Problemen und Störungen zu decken. Dies führte dazu, dass Betten der Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie sowie ausserkantonale Betten beansprucht werden mussten. Da die bestehenden Gebäude zudem die Anforderungen an eine moderne Kinderpsychiatrie nicht mehr erfüllten, war eine Erneuerung der gesamten Anlage unumgänglich. Der Kantonsrat hatte für den Erweiterungsneubau rund 23 Millionen Franken bewilligt, für die Sanierung des Haupthauses hatte der Regierungsrat rund 7 Millionen Franken als gebundene Ausgabe genehmigt.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Baudirektion und der Gesundheitsdirektion)

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