Keine Sperrung der Strassenverbindung «Hand»

14.12.2017 - Medienmitteilung

Zurück zu Medienmitteilungen

Vor rund einem Jahr wurde die Landstrasse zwischen Dielsdorf und Buchs über die «Hand» versuchsweise gesperrt. Mit einer dauerhaften Sperrung sollten Wohnquartiere von Durchgangsverkehr entlastet werden. Aufgrund der Versuchsergebnisse kommt eine Sperrung für das Amt für Verkehr nicht mehr in Frage. Es will aber mit den betroffenen Gemeinden im Furttal nach Lösungen suchen, um Ausweichverkehr durch die Wohnquartiere zu minimieren.

Das Furttal und das Wehntal sind für den Strassenverkehr hauptsächlich durch die Kantonsstrasse über den Schwenkelberg miteinander verbunden. Diese Verbindung führt über das Adliker Kreuz in Regensdorf und erreicht regelmässig ihre Kapazitätsgrenze. Rund 4000 Fahrzeuge pro Tag benutzen daher die Strassenverbindung zwischen Dielsdorf und Buchs über die «Hand». Zur Entlastung der Wohnquartiere verfolgen beiden Gemeinden das Ziel, diese Strassenverbindung zu sperren. Von November 2016 bis Januar 2017 wurde daher die Strassenverbindung «Hand» versuchsweise gesperrt. Mit einem Monitoring wurden die Auswirkungen auf das umliegende Strassennetz beobachtet.

Der verlagerte Verkehr führte insbesondere während der Abendspitze zu einer Überlastung des Adliker Kreuzes. Zeitweise stauten sich hier die Fahrzeuge am Abend bis weit über Buchs hinaus. Die Busse des öffentlichen Verkehrs erlitten während den Spitzenzeiten abends zusätzliche Verspätungen. Die Fahrzeuglenker nutzten zudem vermehrt die Verbindungen von Otelfingen via Regensberg nach Dielsdorf und Steinmaur. Aufgrund dieser erheblichen Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr, den Strassenverkehr sowie die umliegenden Gemeinden lehnt der Kanton eine Sperrung der Strassenverbindung über die «Hand» ab.

Aus den gemachten Erfahrungen wurde ein regionales Verkehrssteuerungskonzept Furttal erarbeitet. Die darin enthaltenen Massnahmen, beispielsweise die regionale Koordination der Lichtsignalanlagen, verfolgen mehrere Ziele. Sie sollen Reisezeiten mit Bus und Auto berechenbarer machen, die Anschlüsse im öffentlichen Verkehr gewährleisten und den Verkehr in Siedlungsgebieten flüssiger zirkulieren lassen. Auch mit der Umsetzung dieser Massnahmen ist eine Sperrung der Verbindung über die «Hand» aber nicht möglich. Das Amt für Verkehr steht mit den betroffenen Gemeinden im Austausch, um die erarbeiteten Massnahmen umzusetzen und um die Verkehrsbelastung in den Wohnquartieren nach Möglichkeit zu mindern.

(Medienmitteilung des Amts für Verkehr)

Zurück zu Medienmitteilungen