Durchgangsverkehr in Geroldswil soll auf Autobahn verlagert werden

19.01.2017 - Medienmitteilung

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Die Limmattalstrasse in Geroldswil soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Der Kanton Zürich hat daher im Einvernehmen mit der Gemeinde Geroldswil ein Projekt ausgearbeitet, das die Verlagerung auf die Autobahn begünstigen und darüber hinaus die Verkehrssicherheit auf der Limmattalstrasse erhöhen soll. Der Regierungsrat hat das Projekt festgesetzt und Ausgaben in der Höhe von rund 6,2 Millionen Franken bewilligt.

Mit dem Ausbau der Nordumfahrung soll der Durchgangsverkehr der Hauptverkehrsachsen künftig auf die Autobahn verlagert werden. Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat daher mit dem Auflageprojekt für den Ausbau der Nordumfahrung unter anderem auch auf der Limmattalstrasse in Geroldswil flankierende Massnahmen vorgesehen. Mit dem Erstellen eines Kreisels bei der Kreuzung Limmattal-/Gemeindehausstrasse und dem Verlegen von Bushaltestellen in die Fahrbahn soll die Attraktivität für den Ausweich- und Schleichverkehr gemindert werden.

Der Kanton hat dazu auf der Limmattalstrasse ein entsprechendes Strassenprojekt ausgearbeitet. Dieses sieht nebst dem Ersatz des Fahrbahnbelags den Neubau einer Bushaltestelle «Zentrum Geroldswil» sowie den behindertengerechten Ausbau von drei bestehenden Bushaltestellen vor. Zur Erhöhung der Fussgängersicherheit werden vier Fussgängerstreifen mit Schutzinseln ergänzt. Nebst diesen Arbeiten beinhaltet das festgesetzte Projekt auch die Anpassung der Beleuchtung, der Strassenentwässerung und der Randabschlüsse. Durch den Einbau eines lärmarmen Belags wird der betroffene Strassenabschnitt auch lärmsaniert.

Bund und Gemeinde beteiligen sich

Die Gesamtkosten für dieses Strassenprojekt betragen rund 6,2 Millionen Franken. Die Gemeinde Geroldswil hat dem Projekt mit Beschluss der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2014 zugestimmt und einen Beitrag von 213'000 Franken bewilligt. Das
ASTRA beteiligt sich im Rahmen der Massnahmen zum Ausbau der Nordumfahrung Zürich mit 1,47 Millionen Franken an den Kosten. Der Regierungsrat hat nun die gebundenen Ausgaben von rund 3,4 Millionen Franken und die neuen Ausgaben von knapp 2,8 Millionen Franken gutgeheissen. Die Beiträge der Gemeinde Geroldswil und des ASTRA werden nach Bauende verrechnet.

Die öffentliche Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbs gemäss Strassengesetz erfolgte vom 31. Oktober bis 28. November 2014. Innerhalb der Auflagefrist wurden sechs Einsprachen eingereicht. Sie enthielten projektbezogene und enteignungsrechtliche Begehren. Mit vier Einsprechenden konnte im Rahmen der Einigungsverhandlungen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, die anderen Einsprachen wurden vom Regierungsrat mit der Projektfestsetzung grösstenteils abgewiesen.

Sofern gegen den Regierungsratsbeschluss innert der 30-tägigen Rekursfrist keine Beschwerde erhoben wird, können die Bauarbeiten im Frühling 2017 beginnen und voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen werden. Das kantonale Tiefbauamt und die Gemeinde Geroldswil werden die Bevölkerung am Montag, 6. Februar 2017, 19.30 Uhr, an einer Infoveranstaltung im Hotel Geroldswil über die Bauarbeiten und das damit verbundene Verkehrskonzept informieren.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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