Bildungszentrum Uster: Neu- und Umbau führt zu wertvollen Synergien

05.04.2016 - Medienmitteilung

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Die Arbeiten zum Umbau des Bildungszentrums Uster und zum Neubau der Kantonsschule Uster stehen kurz bevor. Heute haben Baudirektor Markus Kägi, Bildungsdirektorin Silvia Steiner sowie Otto Schlosser, Rektor der Berufsfachschule Uster, und Patrick Ehrismann, Rektor der Kantonsschule Uster, den Spatenstich vollzogen. Für das Bauvorhaben wurden rund 130 Millionen Franken bewilligt.

Das Bildungszentrum Uster wird unter Federführung des kantonalen Hochbauamts umgebaut und erweitert. Nebst der Berufsfachschule Uster und der Höheren Fachschule Uster wird neu ab 2019 auch die Kantonsschule Uster auf dem Areal des Bildungszentrums Platz finden. Dies schafft kürzere Wege und ermöglicht die Nutzung wertvoller Synergien. Den Startschuss zum Bauvorhaben haben heute Baudirektor Markus Kägi, Bildungsdirektorin Silvia Steiner sowie Otto Schlosser, Leiter des Bildungszentrums, und Patrick Ehrismann, Rektor der Kantonsschule Uster, mit dem Spatenstich gegeben.

Der Kantonsrat bewilligte 2014 für den Neubau der Kantonsschule Uster einstimmig 73,7 Millionen Franken. Der Regierungsrat beschloss als gebundene Ausgabe rund 55 Millionen Franken für die Sanierung des Berufsfachschulhauses, einschliesslich der erforderlichen Provisorien. Umgesetzt wird das siegreich aus einem Wettbewerb hervorgegangene Projekt der Architekten Voelki Partner aus Zürich.

Gemeinsame Nutzung von Aula, Mensa, Mediathek und Sportbereich

Der Neubau der Kantonsschule wird auf dem Areal des bestehenden Berufsfachschulhauses errichtet. Er umfasst rund 9000 Quadratmeter und wird dem Minergie-Eco-Standard entsprechen. Die Energieversorgung erfolgt mittels Sonden aus dem Erdreich, die im Sommerhalbjahr als Kühlquelle dienen. Die Bereiche Aula, Mensa, Mediathek und Sport können von allen Schulen benutzt werden.

Heute besteht auf dem Areal eine provisorische Pavillonanlage als Kantonsschule, die von rund 500 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Für die Zeit der Sanierung des Bildungszentrums werden ebenfalls Schulraumprovisorien eingesetzt. Insgesamt gehen im Bildungszentrum über 2600 Jugendliche zur Schule, weshalb eine überlange Bauzeit vermieden und die Belastung für die Betroffenen so gering wie möglich gehalten werden soll.

Ab Mai 2016 erfolgen die Vorbereitungs-, Abbruch- und Aushubarbeiten, die bis im Februar 2017 abgeschlossen werden. Die Bauarbeiten beginnen parallel im September 2016. Der Schulbetrieb in den neuen Räumen wird voraussichtlich ab Mai 2019 aufgenommen. Im Anschluss werden die Provisorien entfernt und die Umgebungsarbeiten fertiggestellt.  

(Gemeinsame Medienmitteilung der Baudirektion und der Bildungsdirektion)

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