Kantonsratswahlen 2015: Listennummern sind bekannt

13.02.2015 - Medienmitteilung

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Gefäss der Listenziehung des Kantonsrates

In einer kleinen Zeremonie haben heute Regierungsrat Martin Graf, Vorsteher der Direktion der Justiz und des Innern, und Stefan Langenauer, Chef des Statistischen Amtes, die Listennummern für die Kantonsratswahlen 2015 bekannt gegeben.

Am 3. Februar 2015 ist die Frist für das Einreichen der Wahlvorschläge für die Kantonsratswahl abgelaufen. Laut § 92 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) erhalten diejenigen Listen, die bereits im Kantonsrat vertreten sind, ihre Listennummer in der Reihenfolge der Anzahl Sitze im Rat. Über die Listennummer der bisher nicht vertretenen Listen im Kantonsrat entscheidet das Los.

Das Statistische Amt hat für die im Kantonsrat vertretenen Listen demnach folgende Listennummern ermittelt:

Listen-Nr.    Listenname      
1                  Schweizerische Volkspartei - SVP
2                  SP Sozialdemokratische Partei
3                  FDP.Die Liberalen
4                  Grüne
5                  Grünliberale (glp)
6                  CVP-Christlichdemokratische Volkspartei
7                  Evangelische Volkspartei (EVP)
8                  Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP)
9                  EDU Eidgenössisch-Demokratische Union
10                AL-Alternative Liste 

Für die übrigen Listen hat Stefan Langenauer, Chef des Statistischen Amtes, heute unter Aufsicht von Regierungsrat Martin Graf folgende Listennummern ausgelost:

Listen-Nr.    Listenname
11                Integrale Politik Zürich (IP Zürich)
12                JungsozialistInnen (JUSO)
13                Piratenpartei - humanistisch liberal progressiv

Breites Kandidatenfeld für die Kantonsratswahlen

In den 18 Wahlkreisen des Kantons gingen insgesamt 1‘734 Kandidaturen auf 13 verschiedenen Listen ein, darunter befinden sich 159 Bisherige. Erstmals treten die JUSO (im Bezirk Uster) und die Integrale Politik Zürich (IP Zürich) (im Bezirk Affoltern) an. 628 Kandidaturen entfallen auf Frauen, was einem Anteil von rund 36 Prozent entspricht, ein leicht höherer Anteil als 2011 (34 Prozent). Besonders hoch ist der Frauenanteil im Wahlkreis IV (Stadtkreise 6+10) von Zürich, wo er 45 Prozent beträgt. Am tiefsten ist er diesmal im Bezirk Dietikon mit 29 Prozent. Bei den Listen sind es die Grünen, die mit 49 Prozent den höchsten Frauenanteil aufweisen. Vergleichsweise gering ist er hingegen bei der JUSO und der Piratenpartei (je 14 Prozent). Unter den Listen, die in mehreren Wahlkreisen kandidieren ist der Frauenanteil bei der SVP mit 20 Prozent am geringsten.

Im Schnitt sind die Kandidierenden 46 Jahre alt, was geringfügig mehr ist als 2011 (45 Jahre). Zwischen den Geschlechtern besteht dabei kein Unterschied, wohl aber sind die Bisherigen mit einem Durchschnittsalter von 51 Jahren etwa fünf Jahre älter als die Neukandidierenden. Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren ist die JUSO weitaus am jüngsten, die IP Zürich mit 60 am ältesten. Unter den Listen, die in mehreren Wahlkreisen antreten, steht die EVP mit einem Durchschnittsalter von 51 Jahren an der Spitze, die Piraten sind mit 36 Jahren die jüngsten. Verhältnismässig jung ist das Kandidatenfeld dabei in der Stadt Winterthur (Durchschnittsalter 42 Jahre), im Wahlkreis II (Kreis 3+9 der Stadt Zürich) und im Bezirk Uster (Wahlkreis XII) mit einem Durchschnittsalter von je 44 Jahren. Am anderen Ende der Skala befindet sich der Bezirk Affoltern (Wahlkreis VIII) mit 50 Jahren sowie Meilen und Dietikon (Wahlkreise X und VII), mit 49 Jahren.

(Medienmitteilung des Statistischen Amts)

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