Kanton Zürich begrüsst neues Stationierungskonzept der Armee

26.11.2013 - Medienmitteilung

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Der Vorsteher des VBS, Bundespräsident Ueli Maurer, hat den Kantonen gestern das Stationierungskonzept der Armee präsentiert. Aus Sicht des Kantons Zürich sind die Konsequenzen aus dem neuen Konzept für den Kanton tragbar und dieses insgesamt positiv zu bewerten.

Der Regierungsrat hatte sich in seiner Vernehmlassung zum Entwicklungsschritt der Armee (WEA) dafür eingesetzt, dass dem Kanton Zürich wesentliche militärische Infrastrukturen erhalten bleiben. Mit Erfolg: namentlich bestehen bleiben der Waffenplatz Reppischtal, die dort stationierte MILAK an der ETH Zürich und das Rekrutierungszentrum in Rüti. Ebenfalls das Armee-Logistikcenter Hinwil und das kantonale Zeughaus in der Stadt Zürich. Bestehen bleiben zudem die Waffenplätze Dübendorf und Kloten-Bülach. Weiterhin nimmt der Kanton Zürich seine Aufgabe wahr als Göttikanton für insgesamt elf Bataillone oder Abteilungen.

Der Regierungsrat begrüsst, dass mit der Abkehr von der militär-aviatischen Nutzung der Piste des Flugplatzes Dübendorf ein weiterer Schritt zu einem Innovationspark gemacht wird.

Gemäss dem Entwurf des Stationierungskonzepts müssen drei Brigadekommandos den Kanton Zürich verlassen. Der Regierungsrat bedauert dies, nimmt aber gleichzeitig erfreut davon Kenntnis, dass mit dem Abbau der militärischen Einrichtungen im Kanton Zürich der Rückgang der Arbeitsstellen des Militärs von 1000 auf noch 920 moderat ausfällt. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass in den genannten militärischen Einrichtungen nach wie vor rund 40 Lernende einen Ausbildungsplatz finden.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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