Strategie frühe Förderung der Bildungsdirektion

22.05.2012 - Medienmitteilung

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Alle Kinder im Kanton Zürich sollen in einem anregenden Umfeld aufwachsen können. Die Startchancen von Kindern aus bildungsfernen und sozial benachteiligten Familien sollen verbessert werden. Diese Ziele verfolgt die Bildungsdirektion mit der neuen Strategie frühe Förderung.

Jedes Kind im Kanton Zürich soll einen guten Start ins Leben haben. Das ist das Grundanliegen der Strategie frühe Förderung der Bildungsdirektion. Diese zielt in zwei Richtungen: Zum einen soll die frühe Förderung allen Vorschulkindern und deren Familien offenstehen, z. B. in der Mütter- und Väterberatung und in familienergänzenden Betreuungsangeboten. Zum andern sollen Kinder aus fremdsprachigen und bildungsfernen Familien sowie Kinder mit besonderen Bedürfnissen gezielt durch Angebote der frühen Förderung unterstützt werden, durch Sprachförderung etwa oder anderen geeigneten Massnahmen.

Unterstützende Rolle des Kantons

Die Gemeinden im Kanton Zürich wie auch Private stellen bereits heute ein vielfältiges Angebot zur Verfügung. Mit der Strategie frühe Förderung will der Kanton diese Angebote verstärkt koordinieren und aufeinander abstimmen. Im Vordergrund steht die Stärkung der Familien.

Die Bildungsdirektion fokussiert die Strategie frühe Förderung auf fünf Ziele:

1. Bestehendes sichern und weiterentwickeln
Die bestehenden Angebote der frühen Förderung sollen weiterentwickelt werden. Das betrifft den Ausbau des vorschulischen Betreuungsangebots und die Sprachförderung. Insbesondere das Angebot Spielgruppe plus zur Förderung von Kindern, die nicht die Schulsprache sprechen, soll ausgebaut werden.

2. Lerngelegenheiten schaffen
Eltern und Betreuungspersonen in Kindertagesstätten, Tagesfamilien und Spielgruppen sollen erfahren, welche Lerngelegenheiten es gibt und wie sie diese nutzen können. Als Anschauungsmaterial werden ihnen dazu kurze Filme zur Verfügung gestellt. Diese Kurzfilme stellt die Bildungsdirektion in Kooperation mit privaten Stiftungen her.

3. Erreichbarkeit von Eltern verbessern
Die Angebote früher Förderung sollen auf die Bedürfnisse der Familien ausgerichtet, attraktiv und gut zugänglich sein. Speziell bildungsferne und fremdsprachige Familien sollen besseren Zugang dazu finden. Das kantonale Integrationsprogramm soll deshalb genutzt werden, um sie gezielter über die Angebote zur frühen Förderung im Kanton Zürich zu informieren.

4. Vernetzung in den Gemeinden fördern
Die Bildungsdirektion unterstützt die Gemeinden im Aufbau kommunaler Netzwerke zur verbesserten Zusammenarbeit von Eltern, privaten und öffentlichen Betreuungseinrichtungen sowie weiteren Partnern im Frühbereich.

5. Den Übergang in den Kindergarten und die Schule gut gestalten
Kinder, Eltern und Schulen werden bei der Gestaltung des Übergangs in die obligatorische Schulzeit unterstützt. Eine Bestandesaufnahme bewährter Abläufe soll ihnen dabei als Orientierung dienen.


Die Strategie frühe Förderung ist zu finden unter: www.bi.zh.ch > Frühe Förderung

(Medienmitteilung der Bildungsdirektion)

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