Linienführung für Glattalbahn Kloten-Bassersdorf festgelegt

09.12.2010 - Medienmitteilung

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Die Erweiterung der Glattalbahn vom Flughafen über Kloten, Bassersdorf und Dietlikon bis Dübendorf ist weiter aufgegleist. Unter Federführung des Kantons konnte gemeinsam mit den Gemeinden eine Linienführung bis Bassersdorf festgelegt werden, die in der Revision des kantonalen Richtplans aufgenommen werden soll. Damit wird die Grundlage für die zukünftigen Ortsplanungen in Kloten und Bassersdorf geschaffen.

Im kantonalen Richtplan ist die Erweiterung der Glattalbahn als mittelfristiges Ziel aufgeführt. Sie soll die Verbindung vom Flughafen über Bassersdorf, Dietlikon, Wangen-Brüttisellen nach Dübendorf und bis zum Bahnhof Stettbach herstellen. Nachdem im Juli 2008 die möglichen Linienführungen bei den Gemeinden und kantonalen Amtsstellen in Vernehmlassung gegeben wurden, liegt jetzt die definitive Linienführung vom Flughafen bis Bassersdorf für die Revision des Richtplaneintrags vor.

Durch die Zentren von Kloten und Bassersdorf

Um möglichst viele potenzielle Fahrgäste erreichen zu können und die Entwicklung des Stadtzentrums in Kloten zu unterstützen, führt das Trassee von der Station «Fracht» dem Altbach entlang ins Klotener Zentrum. Gleichzeitig soll der Altbach aufgewertet werden.
An der Industriestrasse zweigt das Trassee in die Steinackerstrasse ein und führt dort über die Gemeindegrenze hinaus ins Gewerbegebiet «Grindel» nach Basserdorf. In Bassersdorf soll die Glattalbahn ebenfalls durch das Dorfzentrum verkehren. Die Linienführung im Bereich des Flugplatzes Dübendorf muss noch im Rahmen der Gebietsentwicklung präzisiert werden. Mit der Festlegung des Trassees wird die Basis für die Ortsplanungen in den Gemeinden Kloten und Bassersdorf geschaffen. Zudem wird die Planungssicherheit für weitere Vorhaben wie die Glattalautobahn, den Ausbau der Bahnstrecke Oerlikon – Winterthur oder weitere zukünftige Nutzungen geschaffen. Auch diese Erweiterung der Glattalbahn soll für eine teilweise Finanzierung in das Agglomerationsprogramm des Bundes aufgenommen werden.


Die Realisierung ist aus heutiger Sicht frühestens nach der Fertigstellung der Limmattalbahn und dem Tram Hardbrücke, also nicht vor 2020, vorgesehen.

(Medienmitteilung des Amts für Verkehr)

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