Corona-Journal Chef KFO vom 25. März 2020

25.03.2020 - Mitteilung

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Thomas Würgler, Chef KFO und Kommandant Kantonspolizei Zürich

Seit nunmehr einem Monat ist die Kantonale Führungsorganisation (KFO) wegen der Coronakrise intensiv an der Arbeit. Insbesondere seit der Regierungsrat am 16. März 2020 die ausserordentliche Lage für den Kanton Zürich beschlossen hat. Ich selber bin als Chef der KFO nahezu ununterbrochen mit der Bewältigung der Krise im Kanton beschäftigt.

Oberstes Ziel ist es, die Kapazität der Gesundheitsversorgung im Kanton sicherzustellen. Wenn man nur die effektiven Zahlen betrachtet, so sind wir von einem Engpass noch weit entfernt. Doch sind uns lange nicht alle Ansteckungen bekannt. Hoffen wir, dass die vom Bundesrat erlassenen Kontaktbeschränkungen möglichst zeitnahe Wirkung zeigen. Zwar steigen die Fallzahlen noch immer, doch hoffen wir auf das Beste. Unsere Kantonspolizei muss wegen Verstössen gegen die Auflagen kaum Bussen erlassen. Zumeist reichen Ermahnungen – Kompliment an die Bevölkerung.

Bei der Kantonspolizei haben wir unseren Betrieb so umgestellt, dass einzelne Mitarbeitende möglichst wenig direkten Kontakt zu andern haben, damit sich das Virus bei uns nicht verbreitet.

Heute kann ich die Regierung wieder über den Zwischenstand der Arbeiten der KFO informieren. Der Regierungsrat heisst die vorgestellte Stossrichtung der KFO gut. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Die zwei eingesetzten Teilstäbe arbeiten unter Hochdruck. Der Teilstab 1 beschäftigt sich aktuell mit der Verstärkung des Informationsmanagements, prasseln doch von allen Seiten Anfragen, Mitteilungen und E-Mails auf alle Beteiligten ein. Zudem geht es um den engen Einbezug der Gemeinden. Der Teilstab 2 erarbeitet die Übersicht über die im Kanton vorhandenen Kapazitäten im Gesundheitswesen und darauf aufbauend an einem Soll-Zustand, der erreicht werden muss, inklusive den dafür notwendigen Steuerungsstrategien. Hierbei wurde bereits enorm viel erreicht: Wir wissen jetzt einigermassen, wo wir stehen, und können an den festgestellten Engpässen arbeiten. Hauptsächlich geht es um Behandlungsplätze und Spezialgeräte, aber auch um Personal, Schutzmaterial, Medikamente etc.

«Meinen grossen Dank an alle für diese wichtigen Arbeiten!»

Thomas Würgler, Chef KFO

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