Startup Hub Zürich: Riesiges Potential, grosse Konkurrenz

20.09.2017 - Veranstaltung

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Der Kanton Zürich ist für Jungunternehmen, sogenannte «Startups», ein sehr gutes Pflaster. Umgekehrt profitiert Zürich in hohem Mass von diesen Unternehmen, die tausende Arbeitsplätze schaffen. Noch ist das Potential aber nicht ausgeschöpft. Und wer sich auf dem Erfolg ausruht hat schon verloren.

In Gesprächen, mit spannenden Referaten und einer angeregten Podiumsdiskussion tauschte sich der Regierungsrat heute im startup space des Instituts für Jungunternehmen (IFJ) Schlieren mit rund 80 Jungunternehmern und Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft aus. Die Veranstaltung fand im Rahmen des traditionellen Standortdialogs mit dem Zürcher Regierungsrat statt, der jeweils von der Standortförderung (Amt für Wirtschaft und Arbeit) organsiert wird.  

Zürich – Hotspot für Startups

Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh lud zum Standortdialog.

Fast die Hälfte der erfolgreichsten Schweizer Startup-Unternehmen ist im Kanton Zürich ansässig. Die Zürcher Hochschulen sind das Innovationszentrum der Schweiz. Diese wiederum ist weltweit führend im Bereich Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.  

Der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, lobte die Zürcher Hochschulen als Innovations-Motoren.

Der Standortdialog 17 «Zürich: Startup Hub der Zukunft» mit den Regierungsrätinnen Silvia Steiner und Carmen Walker Späh und den Regierungsräten Mario Fehr und Ernst Stocker machte deutlich, dass dieser Erfolg kein Selbstläufer ist. Aktuelle Herausforderungen wie Steuerdiskussionen oder der internationale Kampf um Talente erfordern grosse Anstrengungen aller Beteiligten, um die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.  

Beat Schillig, Gründer des Institut für Jungunternehmen, hob das Engagement der Regierung für Startups hervor.

Einigkeit herrschte darin, dass der Kanton Zürich dank seiner Innovationskraft, Forschung, Stabilität und Lebensqualität sehr gute Karten hat, um weiter ganz vorne mitzumischen. Anwesende Unternehmer attestierten dem Regierungsrat dann auch trotz aller noch zu lösenden Probleme ein hervorragendes Engagement für seine jungen Unternehmen.  

Finanzdirektor Ernst Stocker erläuterte die Haltung der Regierung zur Besteuerung von Jungunternehmen.

Bildungsdirektorin Silvia Steiner stellte sich den Fragen von Moderator Reto Brennwald zum Bildungsstandort.

Sicherheitsdirektor Mario Fehr sprach über Sicherheit als Standortfaktor.

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