Subventionen für Familienzentren

Infografik Familienzentren

Fachliche und finanzielle Unterstützung für Gemeinden

Viele Gemeinden im Kanton Zürich unterstützen ihre Familienzentren in der lokalen Verankerung ideell und finanziell. Das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) begrüsst dies und fördert deshalb dieses Engagement zum einen durch fachliche Unterstützung der Gemeinwesenarbeit (GWA) und zum anderen durch Subventionen gemäss § 40 des Kinder- und Jugendhilfegesetztes (KJHG).

Gemeinde als Gesuchsteller und Subventionsempfänger

Die Subvention richtet sich an Gemeinden, die ein Familienzentrum finanziell unterstützen. Vorausgesetzt wird, dass ein Familienzentrum die Anforderungen gemäss Beurteilungsraster erfüllt. Die Subvention muss entweder direkt für eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung an das Familienzentrum oder für Ausgaben der Gemeinde zugunsten des Familienzentrums verwendet werden.
Einzelne Angebote, die keinen Zentrumscharakter haben (z. B. Krabbelgruppen o. ä.) sind nicht Zielgruppe dieser Subventionierung.

Jährliche Gesuchstellung durch die Gemeinde

Das Formular mit Gesuch um Subvention für das laufende Jahr muss bis zum 31. Mai durch die Gemeinde als gesuchstellende Partei dem Amt für Jugend und Berufsberatung eingereicht werden. Das Gesuchformular, der Beurteilungsraster und die Wegleitung für das laufende Jahr werden am 1. März 2020 an dieser Stelle aufgeschaltet.

Gesuche um Subvention müssen jährlich neu eingereicht werden. Alle eingegangenen Gesuche werden auf die Subventionsberechtigung geprüft und die Subventionshöhe pro Gemeinde berechnet. Anschliessend wird der Unterstützungsentscheid mitgeteilt und die Subventionen an die Gemeinden ausbezahlt.

Ermittlung der Subventionshöhe

Die Basis für die Subvention an das laufende Jahr bilden die Gemeindeausgaben des vergangenen Jahres. Wenn die Voraussetzungen für das Ausrichten einer Subvention erfüllt sind, beträgt die Höhe der Subvention ⅔ der finanziellen Unterstützung, welche die Gemeinde im vergangenen Jahr an das Familienzentrum geleistet hat, höchstens jedoch Fr. 30 000. Als finanzielle Unterstützung gelten jene Leistungen, die in der Gemeinderechnung als Ausgaben an den Betrieb des Familienzentrums ausgewiesen werden.
Sind mehrere Gemeinden finanziell an einem Familienzentrum beteiligt, muss jede Gemeinde ein Gesuch für eine Subvention an ihre finanzielle Unterstützungsleistung einreichen.

Die im Sinne von § 40 KJHG für Subventionen zur Verfügung stehenden Mittel werden jährlich festgelegt. Übersteigt im Ausnahmefall die Summe aller Subventionen die für die Subventionierung von Familienzentren zur Verfügung stehenden Staatsmittel, werden die einzelnen Subventionen prozentual gekürzt.

Ausrichtung von Subventionen an Gemeinden zu Gunsten von Familienzentren