Optimierungsverfahren für energetische Sanierungen auf Portfolio-Ebene
Das Projekt entwickelt und validiert ein KI-basiertes Optimierungsverfahren für die Sanierungsplanung von Immobilienportfolios. Ziel ist eine kosteneffiziente CO₂-Reduktion und die Validierung der Praxistauglichkeit durch drei unterschiedliche Portfoliohalter unterschiedlicher Prägung.
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Ausgangslage
- Über 80 % der heutigen Gebäude stehen auch 2050 noch; der Gebäudesektor verursacht 40 % des Endenergiebedarfs.
- Sanierungsraten sind zu niedrig, um Netto-Null bis 2050 zu erreichen.
- Portfoliomanager steuern Milliardeninvestitionen – datenbasierte Tools zur kosteneffizienten Dekarbonisierung fehlen.
- KI-gestützte Verfahren können Dekarbonisierung beschleunigen und Investitionen optimieren.
Projektbeschrieb
Die Scandens AG entwickelt ein Top-down-Optimierungsverfahren, das Algorithmen mit stündlich-dynamischen Gebäudesimulationen verknüpft. Drei Partner (Sparhafen Immobilien AG, Stiftung PWG, Universität Zürich) stellen je ein Portfolio von 30 Gebäuden bereit. Ziel ist die Erstellung kostenoptimierter Sanierungsstrategien unter Berücksichtigung technischer, regulatorischer und finanzieller Randbedingungen. Die Praxistauglichkeit wird durch die Partner bewertet.
Projektziele
- Maximierung der CO₂-Einsparung unter Berücksichtigung von Scope 1–3 Emissionen, Ziele und Randbedingungen für die untersuchten Portfolio
- Nachweis der technischen Machbarkeit des Optimierungsverfahrens; Validierung der praktischen Umsetzbarkeit durch drei Portfoliohalter
- Offenlegung der Methodik für eine breite Anwendung in der Immobilienbranche
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Projektpartner
- Scandens: Diego Sigrist, Projektleiter
- Sparhafen Immobilien: Luca Treff, Portfoliomanager
- Stiftung PWG: Alexandra Banz, Portfoliomanagerin
- Universität Zürich: Raphael Muths, Direktion Immobilien und Betrieb
Kontakt
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