CO₂-Kälteanlage mit Pressure Exchanger im industriellen Betrieb
Das Pilotprojekt untersucht die Effizienzsteigerung in CO₂-Kälteanlagen durch Pressure Exchanger und Ejektor. Es vergleicht drei Betriebsmodi unter realen Bedingungen im Denner-Verteillager Mägenwil.
Auf dieser Seite
Ausgangslage
- Der jährliche Stromverbrauch in der Schweiz für Prozesskälte wird auf etwa 3 TWh geschätzt.
- Ozonschädliche und klimawirksame Kältemittel werden nach der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) schrittweise ersetzt: R744 (CO2) als natürliches Kältemittel gewinnt an Bedeutung.
- Technologien zur Rückgewinnung von Expansionsenergie können die Effizienz von CO2-Kälteanlagen deutlich erhöhen.
Projektbeschrieb
Im Denner-Verteillager Mägenwil wird eine CO₂-Kälteanlage mit drei Betriebsmodi installiert: Standardbetrieb, Ejektor und Subcooling-System mit Pressure Exchanger. Über einen Zeitraum von einem Jahr wird wöchentlich zwischen den Betriebsmodi gewechselt, um Effizienz und Betriebssicherheit systematisch auszuwerten. Projektpartner sind die Denner AG als Antragsteller, Truttmann AG und Leplan AG als Anlagenbauer und Planer sowie die ZHAW als Forschungspartner. Die Ergebnisse sollen die Grundlage für eine breitere Anwendung dieser Technologie in der Schweiz bilden.
Projektziele
- Test des innovativen Subcooling-Systems mit Pressure Exchanger unter realen Bedingungen
- Systematischer Effizienzvergleich zwischen Pressure Exchanger, Ejektor und Standardbetrieb
- Analyse des Betriebsverhaltens und Demonstration der Übertragbarkeit auf andere Anwendungen
Ähnliche Projekte
Projektpartner
- Denner: Roger Räber, Projektleiter
- Migros-Genossenschafts-Bund: Philipp Seibert, Bauherrenvertretung
- Truttmann: Tim Wietlisbach, Anlagenbau
- Leplan: Sandro Stefanutti, Planung / Engineering
- ZHAW: Mirco Ganz, Forschung / Messtechnik
Kontakt
Pilotprojekte Energie – Energie