Das Wichtigste in Kürze

Hier gewinnen Sie einen Überblick über die am Häufigsten beim Migrationsamt nachgefragten Themen.

Inhaltsverzeichnis

EU/EFTA-Staatsangehörige und Drittstaatsangehörige

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Das AIG ist für EU/EFTA-Staatsangehörige nur dann anwendbar, wenn das Freizügigkeitsabkommen keine abweichenden Bestimmungen enthält oder wenn die Regelung im AIG günstiger ist.
Dies gilt etwa für die Bestimmungen zur Integrationsförderung und zur Niederlassungsbewilligung. In diesen Bereichen gelten die Bestimmungen des AIG.
 

Gesuche

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  1. Visumspflichtige Ausländerinnen und Ausländer die als Nichterwerbstätige (inkl. Familiennachzug bspw. nach Heirat) in die Schweiz einreisen wollen, müssen bei der für ihren Wohnort zuständigen schweizerischen Auslandvertretung (Botschaft/Konsulat) ein persönliches Einreisegesuch einreichen. Je nach Anwesenheitszweck und Anwesenheitsdauer sind diverse Unterlagen einzureichen. Bei Personen, welche zur Erwerbstätigkeit in die Schweiz einreisen wollen, erfolgt die Gesuchstellung beim Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) durch den Arbeitgeber im Inland.
  2. Die Schweizer Vertretung schickt das Einreisegesuch an das Staatssekretariat für Migration (SEM).
  3. Das Gesuch wird vom SEM an das Migrationsamt zur ausländerrechtlichen Prüfung weitergeleitet.
  4. Sind die ausländerrechtlichen Bewilligungsvoraussetzungen erfüllt, wird vom Migrationsamt die Einreisebewilligung (Ermächtigung zur Visumerteilung) im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) erfasst. Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, wird das Einreisegesuch mit Verfügung des Migrationsamts abgewiesen.
  5. Die Schweizer Vertretung erteilt (bei erfüllten Voraussetzungen) das Visum.
  6. Nach der Einreise in die Schweiz müssen sich die Ausländerin resp. der Ausländer innerhalb von 14 Tagen bei der Einwohnerkontrolle anmelden und ein Aufenthaltsgesuch einreichen.
  7. Das Migrationsamt erteilt bei gegebenen Voraussetzungen die ausländerrechtliche Bewilligung.

  1. Visumpflichtige Personen reichen das Visumgesuch bei der zuständigen schweizerischen Auslandvertretung (Botschaft/Konsulat) ein.
  2. Im Zusammenhang mit der Finanzierung von Touristen-, Besuchs- und Geschäftsaufenthalten kann die schweizerische Auslandvertretung eine Verpflichtungserklärung (betreffend Prüfung der erforderlichen finanziellen Mittel) einfordern. Es ist Aufgabe der schweizerischen Auslandvertretung, von Fall zu Fall zu entscheiden, ob eine Verpflichtungserklärung beigebracht werden muss oder nicht.
  3. Muss eine Verpflichtungserklärung beigebracht werden, wird das Formular «Verpflichtungserklärung» von der schweizerischen Auslandvertretung an den Antragssteller übergeben. Dieses Formular muss die gesuchstellende Person ihren Gastgebern bzw. Garanten in der Schweiz zukommen lassen.
  4. Die Garanten in der Schweiz haben das Formular auszufüllen und der für ihren Wohnort zuständigen Einwohnerkontrolle abzugeben.
  5. Die zuständige Einwohnerkontrolle prüft die Verpflichtungserklärung und meldet dem Migrationsamt das entsprechende Resultat.
  6. Das Resultat wird anschliessend vom Migrationsamt an die schweizerische Auslandvertretung weitergeleitet.
  7. Sind die Voraussetzungen erfüllt, erteilt die schweizerische Auslandvertretung das (Schengen) Visum. Im negativen Fall weist die schweizerische Auslandvertretung das Gesuch mit Verfügung ab.

Die Dauer des Besuchsaufenthalts beträgt maximal 90 Tage je Bezugszeitraum von 180 Tagen. Die Frist beginnt bei einem Jahreswechsel nicht von neuem. Den Aufenthaltsrechner zur Berechnung des kurzfristigen Aufenthalts finden Sie hier.

Schülerinnen und Schüler aus Drittstaaten mit Reisedokumenten und/oder Aufenthaltstitel, die kein visumfreies Reisen in einen Schengen-Staat ermöglichen, können im Rahmen von Schulreisen dennoch ohne Visum reisen, sofern sie auf einer besonderen Liste (welche vom Migrationsamt geführt wird) aufgeführt sind. Die Liste gilt nur für Schülerinnen und Schüler unter 18 Jahren, die in einer Gruppe reisen und von mindestens einer Lehrperson begleitet werden.
In die Liste können auch Schülerinnen und Schüler mit einem F- oder N-Ausweis eingetragen werden. Besitzt ein Schüler oder eine Schülerin kein Reisedokument, gilt die Liste als Ersatz des Reisedokuments, sofern sie ein Foto des/r Betreffenden enthält.

  • Download Liste der Teilnehmer von Schulreisen innerhalb der Europäischen Union PDF | 1 Seiten | Deutsch | 17 KB

Grundsätzlich verläuft das Gesuchverfahren um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gleich wie bei den visumpflichtigen Drittstaatsangehörigen ab.
In Ausnahmefällen kann das Gesuch auch erst nach der Einreise mit der Anmeldung bei der zuständigen Einwohnerkontrolle eingereicht werden.
 

  • Das Reisedokument muss von der Schweiz anerkannt sein und über den geplanten kurzfristigen Aufenthalt hinaus noch mind. drei Monate nach der Ausreise aus der Schweiz gültig sein, sowie innerhalb der vorangehenden zehn Jahre ausgestellt worden sein.
  • Der Aufenthalt im Schengenraum (einschliesslich der Schweiz) darf höchstens 90 Tage je Zeitraum von 180 Tagen betragen.
  • Wer visumsfrei einreist, kann von den Grenzkontrollorganen über den Aufenthaltszweck und die finanziellen Mittel befragt werden. Die Einreise kann verweigert werden, wenn Zweifel über den Aufenthaltsort und oder den Reisezweck bestehen oder die Person nicht über genügende finanzielle Mittel verfügt. Im letzteren Fall kann eine Verpflichtungserklärung an der Grenze verlangt werden.
  • Bei Einreisen zwecks Besuch kann es nützlich sein, wenn eine persönliche Einladung des Gastgebers vorgewiesen werden kann.

 

EU/EFTA-Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Schweiz einen gültigen Pass oder eine gültige Identitätskarte.

EU/EFTA-Staatsangehörige, die sich während mehr als drei Monaten in der Schweiz aufhalten oder hier eine Erwerbstätigkeit ausserhalb des Meldeverfahrens ausüben wollen, müssen eine Aufenthaltsbewilligung beantragen.

Das Aufenthaltsgesuch muss nach der Einreise in die Schweiz mit der Anmeldung bei der zuständigen Einwohnerkontrolle eingereicht werden. Auf Gesuche aus dem Ausland kann (mit Ausnahme von 120-Tage-Bewilligungen) nicht eingetreten werden.
 

Die Bearbeitungsdauer kann nicht allgemein definiert werden. Sie ist insbesondere abhängig von der Mitwirkung der Ausländerin resp. des Ausländers (und der entsprechenden Einreichung sämtlicher notwendiger Gesuchsunterlagen) sowie der Zusammenarbeit mit den Partnerbehörden des Migrationsamts.

Die mittlere Bearbeitungsdauer pro Geschäftsfall beim Migrationsamt beläuft sich auf zwei Tage. Rund 80% der Geschäfte können in einer Woche erledigt werden. Aus diesen Angaben lassen sich jedoch keine Rückschlüsse auf die Bearbeitungsdauer eines vollständigen Gesuchsprozesses bis zur Erledigung (bspw. Erteilung einer Bewilligung) ableiten.

Gerne geben wir Ihnen telefonisch (+41 43 259 88 00) oder per E-Mail: (info@ma.zh.ch) Auskunft über den Stand Ihres Gesuchs.
 

Ausländerinnen und Ausländer, die eine Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung benötigen, müssen sich spätestens 14 Tage vor Ablauf des bewilligungsfreien Aufenthalts oder vor Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bei der zuständigen Einwohnerkontrolle anmelden und ein Geusch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung einreichen.

Ausländerrechtliche Gesuche müssen bei der zuständigen Einwohnerkontrolle eingereicht werden.


Einreisegesuche für Drittstaatsangehörige, Grenzgängergesuche für EU/EFTA-Staatsangehörige und das Gesuch um Aufrechterhaltung der Niederlassungsbewilligung können Sie auf der Homepage des Migrationsamts herunterladen.
 

Bewilligungen und Ausweise

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Bürgerinnen und Bürger der EU-28/EFTA haben die Nationalität einer der folgenden Staaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich Grossbritannien, Zypern, Liechtenstein, Island und Norwegen.

Bürgerinnen und Bürger ausserhalb der EU-28/EFTA werden als Drittstaatsangehörige bezeichnet.
Das Vereinigte Königreich ist aus der EU ausgetreten und gilt ab dem 1. Januar 2021 als Drittstaat. 

Kurzaufenthaltsbewilligung L:
Kurzaufenthalter sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich befristet, regelmässig für weniger als ein Jahr, für einen bestimmten Aufenthaltszweck mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufhalten.

Aufenthaltsbewilligung B:
Aufenthalter sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich für einen bestimmten Aufenthaltszweck mit einer Dauer von mehr als einem Jahr mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufhalten.

Niederlassungsbewilligung C:
Niedergelassene sind Ausländerinnen und Ausländer, deren Aufenthaltsrecht unbefristet und nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Grenzgängerbewilligung G:
Grenzgänger sind Ausländerinnen und Ausländer, die im Ausland wohnen und in der Schweiz arbeiten. Die Rückkehr an den ausländischen Hauptwohnsitz hat mindestens einmal pro Woche zu erfolgen.

Wenn Sie das Verlängerungsgesuch für Ihre Bewilligung bereits bei der zuständigen Einwohnerkontrolle eingereicht haben, können Sie am Schalter des Migrationsamts ein Rückreisevisum beantragen.

N-Ausweis:
Ausländerinnen und Ausländer, die in der Schweiz ein Aslygesuch gestellt haben und im erweiterten Asylverfahren stehen erhalten einen N-Ausweis.

F-Ausweis:
Ausländerinnen und Ausländer, die aus der Schweiz weggewiesen wurden, wobei sich der Vollzug der Wegweisung als unzulässig (Verstoss gegen Völkerrecht), unzumutbar (konkrete Gefährdung im Heimatland) oder unmöglich (vollzugstechnische Gründe) erwiesen hat, erhalten einen F-Ausweis.
 

Weder der F- noch der N-Ausweis sind Reisedokumente. Sie belegen, dass sich die Inhaberin oder der Inhaber vorläufig in der Schweiz aufhalten können. Deshalb sind Reisen ins Ausland (einschliesslich des Schengen-Raumes) mit diesen Ausweisen nicht erlaubt.

Ausnahme: Schülerliste für Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in der Schweiz.

 

Die Bewilligungen  werden sowohl Drittstaatsangehörigen als auch EU/EFTA-Staatsangehörigen vom Migrationsamt (nach positivem Entscheid) per Einschreiben zugestellt. 

Die N-Ausweise werden den Ausländerinnen und Ausländern vom Migrationsamt zugestellt. Die F-Ausweise werden (nach Entscheid des SEM) von der zuständigen Einwohnerkontrolle ausgehändigt.
 

Das Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung (B) resp. um Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Niederlassungsbewilligung (C) muss spätestens 14 Tage vor Ablauf der Gültigkeitsdauer resp. vor Ablauf der Laufzeit bei der zuständigen Einwohnerkontrolle eingereicht werden.

Eine Verlängerung ist frühestens drei Monate vor Ablauf der Gültigkeitsdauer resp. vor Ablauf der Laufzeit möglich.
 

In der Stadt Zürich sind Ausweisverluste (ohne Diebstahl) bei der Dienststelle «Ausweisverluste» der Stadtpolizei Zürich (Schaffhauserstrasse 26, 8006 Zürich) zu melden. Steht ein Ausweisverlust in Zusammenhang mit einer Straftat (Raub, Diebstahl, Einbruch etc.), muss die Anzeigeerstattung auf einer Polizeistation erfolgen.

Ausserhalb der Stadt Zürich können Ausweisverluste bei den jeweiligen Polizeistationen gemeldet werden.
 

Eine Bewilligung erlischt insbesondere:

  • mit der Abmeldung ins Ausland
  • mit Ablauf der Gültligkeitsdauer (L, B, G)
  • nach Verlassen der Schweiz nach drei Monaten (Kurzaufenthaltsbewilligung L) resp. sechs Monaten (Aufenthaltsbewilligung B und Niederlassungsbewilligung C)

Niederlassungsbewilligung

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Grundsätzlich kann die Niederlassungsbewilligung beantragt werden, wenn sich der Ausländer oder die Ausländerin insgesamt mindestens zehn Jahre mit einer Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz aufgehalten hat und er oder sie während den letzten fünf Jahren ununterbrochen im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung war (ordentliche Erteilung der Niederlassungsbewilliung).

Bei erfolgreicher Integration oder wenn wichtige Gründe vorliegen, kann die Niederlassungsbewilligung nach fünf Jahren beantragt werden.

Angehörige folgender Staaten haben einen Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung C nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren: Belgien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Fürstentum Liechtenstein, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien.

 

Bei der ordentlichen Erteilung der Niederlassungsbewilligung müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Aufenthaltsdauer in der Schweiz von mindestens zehn Jahren mit Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung und ununterbrochener Besitz einer Aufenthaltsbewilligung während den letzten fünf Jahren
  • keine Widerrufsgründe nach Art. 62 und 63 AIG (Straffälligkeit, Schuldenwirtschaft, Sozialhilfebezug)
  • Einhalten der Integrationskriterien


Das Einhalten der Integrationskriterien bedeutet, dass die gesuchstellende Person:

  • keine Straffälligkeit aufweist und behördliche Anordnungen befolgt;
  • in den letzten drei Jahren vor dem Gesuch keine Sozialhilfe bezogen hat;
  • ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommt;
  • im Zeitpunkt der Gesuchstellung erwerbstätig ist;
  • Sprachkenntnisse auf Niveau A2 (schriftlich und mündlich), bestätigt durch Sprachzertifikat von TELC, Goethe, ÖSD, TestDaF, SDS, KDE oder fide nachweist.

Von Ehegatten von Schweizern und von Personen mit Niederlassungsbewilligung wird im Kanton Zürich das Sprachniveau A2 (mündlich und schriftlich) verlangt.

  • Im Kanton Zürich müssen alleinstehende erwachsenen Personen das Niveau B1 (mündlich und schriftlich) mittels Zertifikat nachweisen.
  • Ist die gesuchstellende Person verheiratet und stellen nicht beide Ehegatten ein Gesuch um vorzeitige Erteilung einer Niederlassungsbewilligung, wird vom Ehepartner des Gesuchstellers ein Zertifikat verlangt, das ihm bescheinigt, die deutsche Sprache auf Niveau A2 zu beherrschen.

Gesuche um Aufrechterhaltung der Niederlassungsbewilligung müssen spätestens vor Ablauf eines sechsmonatigen Auslandaufenthalts schriftlich beim Migrationsamt gestellt werden. Im Gesuch ist der Grund für den längerdauernden Auslandaufenthalt zu begründen.

Es können nur Auslandaufenthalte berücksichtigt werden, die ihrer Natur nach vorübergehend bzw. zeitlich befristet sind und damit die Rückkehr in die Schweiz in Aussicht steht.
 

Sprachanforderungen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Der Nachweis der Sprachkompetenzen gilt als erbracht, wenn die Ausländerin oder der Ausländer

  • die am Wohnort gesprochene Landessprache als Muttersprache spricht und schreibt;
  • während mindestens fünf Jahren die obligatorische Schule in der am Wohnort gesprochenen Landessprache besucht hat;
  • eine Ausbildung auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe in der am Wohnort gesprochenen Landessprache abgeschlossen hat;
  • oder über einen Sprachnachweis verfügt, der die mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenzen bescheinigt und der sich auf einen Sprachtest abstützt, der den allgemein anerkannten Qualitätsstandards für Sprachtestverfahren entspricht.

Für den Sprachnachweis werden im Kanton Zürich folgende Sprachzertifikate akzeptiert:

  • telc
  • Goethe
  • ÖSD
  • TestDaF
  • KDE
  • fide
  • SDS

  • Die Sprachprüfungen telc, Goethe, ÖSD und TestDaF prüfen sowohl mündliche wie auch schriftliche Sprachkompetenzen. Diese Zertifikate eignen sich aufgrund der Prüfungsformate vor allem für lerngewohnte Personen. Sie könnten zum Teil bereits im Herkunftsland absolviert werden können.
  • Der TestDaF entspricht mindestens dem Sprachniveau B2.
  • Der KDE wurde vom Kanton Zürich (Gemeindeamt) zwecks Überprüfung der Sprachkompetenzen im Hinblick auf eine Einbürgerung konzipiert. Der Test prüft die Niveaustufen A2 schriftlich und B1 mündlich.
  • Der fide Sprachnachweis weist als einziger Test die mündlichen und schriftlichen Kenntnisse separat aus. Er deckt eine Bandbreite an Niveaus von A1 bis B1 ab und ist insbesondere für lernungewohnte Personen geeignet.

  • Ausländerinnen und Ausländer, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit als religiöse Betreuungs- oder Lehrperson oder als Lehrkraft für heimatliche Sprache und Kultur zugelassen werden, müssen mündliche Deutschkenntnisse in Niveau B1 und schriftliche Deutschkenntnisse in Niveau A1 vorweisen.
  • Personen aus Drittstaaten, die eine Zulassung im Familiennachzug zu einer in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Person aus einem Drittstaat beantragen, müssen mündliche Deutschkenntnisse in Niveau A1 nachweisen können. Alternativ zu den Zertifikaten kann die Anmeldebestätigung für ein Sprachförderungsangebot, bei dem innert einem Jahr ein Zertifikat über mündliche Deutschkenntnisse in Niveau A1 erlangt werden kann, eingereicht werden.
  • Beim Familiennachzug zu Schweizerinnen und Schweizern oder zu EU/EFTA-Staatsangehörigen werden keine Sprachkenntnisse vorausgesetzt.
  • Personen aus Drittstaaten, die zu einem anderen Aufenthaltszweck in die Schweiz einreisen (bspw. zur Erwerbstätigkeit oder zur Aus- und Weiterbildung) müssen keine Sprachkompetenzen nachweisen.

Bei einem Statuswechsel müssen mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse in Niveau A1 mittels Zertifikat nachgewiesen werden.

Vom Erfordernis des Sprachnachweises kann in folgenden Fallkonstellationen abgesehen werden:

  • Bei über 75-Jährigen wird kein Sprachnachweis eingefordert.
  • Gesuchsteller mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten müssen ebenfalls keinen Sprachnachweis einreichen, wenn sie ihre Einschränkungen medizinisch belegen können. Dies können sie anhand von ärztlichen Zeugnissen, welche bspw. die Lernunfähigkeit, Minderintelligenz oder Hörschwäche bescheinigen.
  • Gesuchsteller, die vorbringen, Analphabeten zu sein, haben einen Alphabetisierungskurs zu absolvieren. In diesen Fällen wird neben dem abgeschlossenen Besuch des Alphabetisierungskurses eine Bestätigung der entsprechenden Sprachschule über das Hörverständnis und die Sprachfähigkeit in Niveau A1 (lediglich verstehen und sprechen) verlangt.
  • Der Nachweis gilt zudem als erbracht, wenn die Ausländerin oder der Ausländer Deutsch als Muttersprache spricht und schreibt, während mindestens drei Jahren die obligatorische Schule in Deutsch oder eine Ausbildung auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe auf Deutsch besucht hat (Art. 77d Abs. 1 lit. a – c VZAE).

Integrationskriterien

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Berücksichtigt werden

  • die Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung;
  • die Respektierung der Werte der Bundesverfassung;
  • die Sprachkompetenzen;
  • die Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung.

Eine Nichtbeachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung liegt insbesondere vor, wenn:

  • gesetzliche Vorschriften und behördliche Verfügungen missachtet werden,
  • öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Verpflichtungen mutwillig nicht erfüllt werden,
  • ein Verbrechen gegen den öffentlichen Frieden, Völkermord, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder ein Kriegsverbrechen öffentlich gebilligt oder dafür geworben wird.

Als Werte der Bundesverfassung gelten namentlich folgende Grundprinzipien, Grundrechte und Pflichten:

  • die rechtsstaatlichen Prinzipien sowie die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Schweiz (bspw. können öffentliche Propagandaaktionen, welche die Interessen der freiheitlichen Demokratie und des Rechtsstaates gefährden, gegen die schweizerische Grundordnung verstossen);
  • die Grundrechte wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Recht auf Leben und persönliche Freiheit, die Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie die Meinungsfreiheit (bspw. sind mangelnde Toleranz gegenüber anderen Gruppierungen oder Religionen oder die Befürwortung von Zwangsheiraten mit den Grundrechten nicht vereinbar);
  • die Pflicht zum Besuch der obligatorischen Schule.

Als Sprachkompetenz gilt die Fähigkeit, sich in einer am Wohnort gesprochenen Landessprache im Alltag verständigen zu können.
Weitere Angaben zu den Sprachkompetenzen finden sich oben in der Rubrik «Sprachanforderungen».
 

Ausländerinnen und Ausländer sollen ihren Lebensunterhalt durch Einkommen, Vermögen oder Leistungen Dritter, auf die ein Anspruch besteht (bspw. AHV- und IV-Leistungen sowie Arbeitslosenentschädigungen), bestreiten können. Wer Sozialhilfe bezieht, erfüllt dieses Integrationskriterium grundsätzlich nicht.

Die Teilnahme am Erwerb von Bildung ist der Teilnahme am Wirtschaftsleben gleichgestellt. Sie zeigt sich unter anderem durch die Teilnahme an Aus- oder Weiterbildungen in formalen Ausbildungen (Aus- und Weiterbildungen, die zu anerkannten Abschlüssen führen; bspw. eidg. Berufsatteste und Fähigkeitszeugnisse sowie andere anerkannte Abschlüsse) oder in solchen, die geeignet sind, die künftige wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit der betroffenen Person nachhaltig zu fördern (spezifische Kurse, Seminare).

 

Bei der Erteilung der Niederlassungsbewilligung oder einer allfälligen Rückstufung (Widerruf Niederlassungsbewilligung [C] und Erteilung Aufenthaltsbewilligung [B]) werden die Integrationskriterien herangezogen.

Das Spracherfordernis wird hingegen bei EU/EFTA-Staatsangehörigen, die gestützt auf eine Niederlassungsvereinbarung einen Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung haben, nicht vorausgesetzt.
Beim Familiennachzug gelten die günstigeren Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens, weshalb die Integrationskriterien nicht anwendbar sind.
 

Erwerbstätigkeit

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  1. Gesuche zwecks Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (resp. Arbeitsbewilligung) sind vom Arbeitgeber beim Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) einzureichen.
  2. Das AWA erlässt anschliessend einen arbeitsmarktlichen Vorentscheid (Arbeitsbewilligung).
  3. Den positiven arbeitsmarktlichen Vorentscheid leitet das AWA in der Folge zur Zustimmung an das Staatssekretariat für Migration (SEM) weiter.
  4. Erteilt das SEM die Zustimmung werden sämtliche Unterlagen an das Migrationsamt weitergeleitet, damit das Gesuch um Erteilung einer Bewilligung zur Erwerbstätigkeit aus ausländerrechtlicher Sicht geprüft werden kann. Denn eine Bewilligung kann trotz Vorliegen eines positiven arbeitsmarktlichen Entscheids verweigert werden, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 AIG vorliegen.
  5. Sind auch die ausländerrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, erteilt das Migrationsamt die Bewilligung zur Erwerbstätigkeit.

  1. Das Aufenthaltsgesuch EU/EFTA zur unselbständigen Erwerbstätigkeit ist mit der Anmeldung bei der zuständigen Einwohnerkontrolle einzureichen.
  2. Das Migrationsamt prüft anschliessend die Voraussetzungen zur unselbständigen Erwerbstätigkeit. Es muss eine Einstellungserklärung oder eine Arbeitsbescheinigung vorliegen. Diese muss die Personalien des Arbeitgebers, des Arbeitnehmers, die Dauer des Arbeitsverhältnisses (befristet oder unbefristet) und den Anstellungsgrad enthalten. Daraus muss eine wöchentliche Arbeitszeit von mindestens zwölf Stunden hervorgehen.
  3. Sind die ausländerrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, erteilt das Migrationsamt die Bewilligung zur Erwerbstätigkeit. Diese entspricht gleichzeitig einer Arbeitsbewilligung.

Die Erweiterung des FZA auf Kroatien wurde in einem neuen Protokoll III ausgehandelt, welches am 1. Januar 2017 in Kraft trat. Während der ersten Umsetzungsphase gelten gegenüber kroatischen Staatsangehörigen besondere Übergangsbestimmungen mit arbeitsmarktrechtlichen Beschränkungen und Höchstzahlen.

Im Rahmen einer Übergangsfrist bedarf der erstmalige Stellenantritt in der Schweiz für Kroatinnen und Kroaten nach wie vor einer Arbeitsbewilligung des Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA).
 

Bei Personen, welche zur Erwerbstätigkeit in die Schweiz einreisen wollen, hat die Gesuchstellung beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) durch den Arbeitgeber zu erfolgen.

Drittstaatsangehörige können die Erwerbstätigkeit nach Erteilung der Bewilligung durch das Migrationsamt aufnehmen.

EU/EFTA-Staatsangehörige können die Erwerbstätigkeit nach der persönlichen Anmeldung und Gesuchseinreichung bei der zuständigen Einwohnerkontrolle aufnehmen. Grenzgänger aus EU/EFTA-Staaten können die Erwerbstätigkeit nach Gesucheinreichung (inkl. Arbeitsbestätigung) aufnehmen.
 

EU/EFTA-Staatsangehörige können sich während 90 Tagen im Kalenderjahr in der Schweiz ohne ausländerrechtliche Bewilligung aufhalten.

Wenn sie arbeiten möchten, besteht eine Meldepflicht. Um dieser nachzukommen, hat der Arbeitgeber das Meldeformular vollständig auszufüllen. Die Meldung kann online erfolgen.

Bei einem Stellenantritt in der Schweiz muss die Meldung spätestens am Tag vor Beginn der Erwerbstätigkeit erfolgen.
Dienstleistungserbringer sind (mit Ausnahme bestimmter Branchen) meldepflichtig, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahrs während mehr als acht Tagen in der Schweiz erwerbstätig sind.
 

Sowohl Kurzaufenthaltsbewilligungen (L) als auch Aufenthaltsbewilligungen (B) für Drittstaatsangehörige unterstehen grundsätzlich Höchstzahlen, die jährlich vom Bundesrat festgelegt werden.
Im Jahr 2020 können insgesamt 8'500 Spezialistinnen und Spezialisten aus Drittstaaten rekrutiert werden. Wie bereits im Vorjahr stehen für diese 4'500 Aufenthaltsbewilligungen (B) und 4'000 Kurzaufenthaltsbewilligungen (L) zur Verfügung.
Der Bundesrat hat auch die Höchstzahlen für Dienstleistungserbringer aus EU/EFTA-Staaten mit einer Einsatzdauer von über 90 respektive 120 Tagen pro Jahr festgelegt. Es werden im Jahr 2020 wie bereits im Vorjahr 3'000 Bewilligungen für Kurzaufenthalter (L) und 500 Bewilligungen für Aufenthalter (B) zur Verfügung stehen.
 

Der Ehegatte und die Kinder (die noch nicht 21 Jahre alt oder unterhaltsberechtigt sind) eines EU/EFTA-Staatsangehörigen sowie Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit einer Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung können unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

Familiennachzug

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Da die Fallkonstellationen sehr unterschiedlich sein können und insbesondere von der Staatsangehörigkeit sowie vom ausländerrechtlichen Status der in der Schweiz um Familiennachzug ersuchenden Person abhängig sind, empfehlen wir Ihnen, unsere Weisungen zu konsultieren:

Vorbereitung der Heirat

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Das Gesuchsverfahren richtet sich grundsätzlich nach dem Gesuchverfahren bei visumpflichtigen Drittstaatsangehörigen (vgl. oben unter «Gesuche»). Folgende Unterlagen sind der zuständigen schweizerischen Auslandvertretung einzureichen:

  • Einreisegesuch
  • Passkopie
  • Bescheinigung des Zivilstandsamtes, dass das Ehevorbereitungsverfahren eingeleitet / abgeschlossen ist resp. Bescheinigung des Zivilstandsamtes, dass das Vorverfahren zur Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft eingeleitet / abgeschlossen ist
  • Wenn nach erfolgter Heirat eine gemeinsame Wohnsitznahme mit Ihrem Ehegatten / Ihrer Ehegattin in der Schweiz geplant ist: Kopie des Wohnungs-Mietvertrages des in der Schweiz wohnhaften Ehegatten
  • Aktueller heimatlicher Strafregisterauszug des zukünftigen Ehegatten mit beglaubigter deutscher Übersetzung. Sofern kein solcher Auszug erhältlich gemacht werden kann, ist ein heimatliches Leumundszeugnis einzureichen
  • Verpflichtungserklärung des in der Schweiz wohnhaften zukünftigen Ehegatten
  • Kopien der drei letzten Lohnabrechnungen des in der Schweiz wohnhaften zukünftigen Ehegatten
  • Aktueller Betreibungsregisterauszug der Wohngemeinden der letzten drei Jahre des in der Schweiz wohnhaften zukünftigen Ehegatten im Original
  • Bei Vertretung des Gesuchstellers: Schriftliche Vollmacht, welche zur Vertretung des zukünftigen Ehegatten berechtigt (mit deutscher Übersetzung)

Das Migrationsamt kann den Aufenthalt zwecks Eheschlusses in der Schweiz bewilligen, wenn:

  • keine Indizien für ein rechtsmissbräuchliches Verhalten vorliegen (Scheinehe, missbräuchliche Anrufung der Familiennachzugsbestimmungen),
  • die Voraussetzungen für eine Zulassung nach dem Eheschluss offensichtlich erfüllt sind und
  • die Eheschliessung in absehbarer Zeit erfolgen kann. «Absehbar» bedeutet, dass ein Ereignis bald und nach einer übersehbaren Zeitperiode eintreten wird. Eine Kurzaufenthaltsbewilligung resp. Duldung zum Zweck der Vorbereitung der Eheschliessung kann daher grundsätzlich nur für eine kurze, überschaubare Zeitperiode erteilt werden.

Schweizerische Reisedokumente

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Folgende schriftenlose Ausländerinnen und Ausländer können ein Schweizerisches Reisedokument beantragen:

  • Flüchtlinge
  • Von der Schweiz anerkannte Staatenlose
  • Schriftenlose mit Niederlassungsbewilligung
  • Asylsuchende Personen, welche die Schweiz definitiv verlassen oder Personen, deren Asylverfahren abgeschlossen ist und deren Wegweisung rechtskräftig ist
  • Ausreisepflichtige für den Vollzug der Weg- oder Ausweisung

  1. Die ausländische Person muss ihr Gesuch persönlich am Schalter des Migrationsamts stellen.
  2. Das Migrationsamt erfasst das Gesuch.
  3. Die Gesuchsunterlagen werden vom Migrationsamt an das Staatssekretariat für Migration (SEM) weitergeleitet.
  4. Das SEM entscheidet, ob ein Schweizerisches Reisedokument auszustellen ist und informiert die ausländische Person.
  5. Die ausländische Person hat (bei positivem Entscheid) die Gebühren zu bezahlen und wird vom SEM aufgefordert, einen Termin beim Migrationsamt zwecks Erfassung der biometrischen Daten zu vereinbaren.
  6. Die ausländische Person vereinbart beim Migrationsamt telefonisch (Tel. 043 259 88 40, Mo bis Fr 09.00 bis 12.00 Uhr) einen Termin zwecks Erfassung der biometrischen Daten.
  7. Die biometrischen Daten werden beim Migrationsamt erfasst.
  8. Das Migrationsamt übermittelt die biometrischen Daten dem SEM.
  9. Das SEM erteilt den Druckauftrag des Reisedokuments und lässt dieses der ausländischen Person per Post zukommen.

Visumverlängerung

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Visa-Verlängerungen werden nur in Ausnahmefällen (Vorliegen höherer Gewalt, humanitärer oder schwerwiegender persönlicher Gründe) bewilligt.

Anfragen für Visumverlängerungen werden nur bei persönlicher Schaltervorsprache der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers sowie der Garantin oder des Garanten geprüft.

Am Schalter vorzuweisen sind

  • Ausgefülltes Formular für Visa-Verlängerung
  • Belege über das Vorliegen von Gründen für die Visaverlängerung
  • gültiger Reisepass der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers
  • gültiger Reisepass, ID-Karte oder Ausländerausweis der Garantin oder des Garanten
  • ein aktuelles Farbfoto im Format 35 x 45 mm (ohne Rand) ist erforderlich

Die Gebühren für die Visumverlängerung betragne Fr. 90.- pro Person. 


 

 

Rückreisevisum

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Das Migrationsamt kann Ausländerinnen und Ausländern, deren Aufenthalt in der Schweiz nicht durch eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung geregelt ist, ein Rückreisevisa erteilen:

  • wenn der Antragssteller die Voraussetzungen für einen Aufenthalt in der Schweiz erfüllt, aber vorübergehend nicht im Besitz seiner Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung ist
  • falls das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hängig ist und der Aufenthalt des Antragstellers während des Verfahrens durch das Migrationsamt geduldet wurde

Anfragen betreffend Erteilung von Rückreisevisa werden nur bei persönlicher Schaltervorsprache geprüft. Bei Kindern unter 18 Jahren muss die erziehungsberechtigte Person ebenfalls anwesend sein.
Am Schalter vorzuweisen sind:

  • Gültiger Reisepass, welcher mindestens drei Monate über die geplante Wiedereinreise hinaus gültig sein muss, innerhalb der vorangegangenen zehn Jahre ausgestellt wurde und mindestens zwei leere Seiten aufweist.

Die Gebühren für das Rückreisevisum betragen Fr. 90.- pro Person. 

 

Vorläufig aufgenommenen Personen mit F-Ausweis, die ein gültiges und von der Schweiz anerkanntes Reisedokument ihres Heimat- oder Herkunftsstaates besitzen, muss vom Staatssekretariat für Migration (SEM) für Auslandreisen ein Rückreisevisum ausgestellt werden, sofern die Reisegründe gemäss Art. 9 der Verordnung über die Ausstellung von Reisedokumenten für ausländische Personen (RDV) erfüllt sind.
Das Gesuchsverfahren richtet sich nach demjenigen betreffend das Schweizerische Reisedokument.
 

Ausländerausweis AA19

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Die Umstellung vom Papier- zum Kreditkartenausweis erfolgt für die folgenden Kategorien:

  • alle Aufenthaltstitel von EU/EFTA-Staatsangehörigen (Kurzaufenthaltsbewilligung [L], Aufenthaltsbewilligung [B] und Niederlassungsbewilligung [C])
  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger unabhängig von ihrer Nationalität (Grenzgängerbewilligung G)
  • erwerbstätige Ehepartnerinnen und Ehepartner sowie Kinder von Angehörigen ausländischer Vertretungen oder staatlichen Organisationen (Ci-Ausweis)

Für den Ausweis F (Ausweis für vorläufig aufgenommene Personen) und für den Ausweis N (Ausweis für Asylsuchende) erfolgt die Umstellung zu einem späteren Zeitpunkt. Das konkrete Datum ist noch nicht festgelegt. Der heutige Papierausweis und das bisherige Ausstellungsverfahren bleiben für diese Ausweise somit vorderhand bestehen.

Die Ausweise enthalten keine biometrischen Daten (Datenchip). Für den Ausweis werden aber das Gesichtsbild und die Unterschrift benötigt, die im Migrationsamt erfasst und im Zentralen Migrationsinformationssystem der Schweiz (ZEMIS) für die Dauer von fünf Jahren hinterlegt werden.

Die Daten (Gesichtsbild und Unterschrift) müssen an einer biometrischen Erfassungsstation vorgenommen werden. Für im Kanton Zürich wohnhafte Ausländerinnen und Ausländer sowie im Kanton Zürich erwerbstätige Grenzgängerinnen und Grenzgänger befinden sich diese im Schalterbereich des Migrationsamts des Kantons Zürich an der Berninastrasse 45 in Zürich.

Ab dem 3. Februar 2020 wird jeder neue Aufenthaltstitel EU/EFTA, jede Grenzgängerbewilligung und jeder Ci-Ausweis im Kreditkartenformat ausgestellt.
Die bestehenden Ausländerausweise in Papierform behalten ihre Gültigkeit bis zu ihrem Ablaufdatum. Sie werden erst ersetzt bei

  • der Verlängerung des Ausweises
  • einer ausweisrelevanten Mutation (inkl. Änderung des Aufenthaltszwecks)
  • bei einem Zuzug aus einem anderen Kanton, wenn die gesuchstellende Person noch im Besitz eines Papierausweises ist
  • einem Ausweisverlust (hierfür braucht es eine Verlustanzeige bei der Polizei)

Die Gesuche für die Aufenthaltstitel L-, B-, und C-EU/EFTA sowie für den Aufenthaltstitel Ci werden weiterhin über die Einwohnerkontrollen abgewickelt (Abgabe der Gesuche und Bezahlung des Vorinkassos). Neu müssen die Kundinnen und Kunden kein Passfoto mehr einreichen. Dafür buchen die Mitarbeitenden der Einwohnerkontrollen für sie einen Termin für die Datenerfassung (Erfassung des Gesichtsbildes und der Unterschrift) am Biometrieschalter des Migrationsamts. Die Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit, diesen Termin über den Online-Terminkalender selbständig zu verschieben.
Bei Grenzgängerinnen und Grenzgängern wird das Verfahren direkt über das Migrationsamt abgewickelt. Dabei wird den gesuchstellenden Personen über ihren Arbeitgeber ein Termin zur Erfassung des Gesichtsbildes und der Unterschrift zugestellt.
 

Den Termin für die Datenerfassung, den die Kundinnen und Kunden im Rahmen der Vorsprache bei der Gemeinde erhalten haben, können sie unter zh.ch/biometrietermin verschieben. Dabei geben sie den auf der Terminbestätigung ersichtlichen Token ein. Sie können ihren Termin bis spätestens 24 Stunden vorher verschieben. Es ist zu beachten, dass der frühestmögliche neue Termin erst in sieben Arbeitstagen ab Verschiebung belegt werden kann.

Nach Eingabe der Bewilligungsdaten durch das Migrationsamt im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) und der Datenerfassung wird der Kreditkartenausweis hergestellt und den Kundinnen und Kunden per Einschreiben direkt zugesendet. Die Einwohnerkontrolle kann dem Migrationsamt aber auch beantragen, den Ausweis an ihre Amtsstelle zuzustellen, damit sie diesen persönlich aushändigen können.

Die Umstellung auf den Kreditkartenausweis bringt Gebührenanpassungen mit sich. Die kantonale Gebührenordnung wird deshalb auf den 1. Februar 2020 geändert. Die wichtigsten Änderungen im Zusammenhang mit dem neuen Ausländerausweis AA19 sind:

  • Adressänderungen innerhalb des Kantons oder der Gemeinde kosten neu Fr. 30.00 (bisher Fr. 25.00) für 
    • AIG-Ausweise (Erwachsene und Kinder                    
    • EU/EFTA-Ausweise (Erwachsene)
    • Ci-Ausweise (Erwachsene und Kinder

und Fr. 20.00 (bisher Fr. 12.50) für die Ausweise lediger Kinder EU/EFTA unter 18 Jahren. 

  • Die Abnahme und Erfassung der Fotografie und der Unterschrift für den nicht biometrischen Ausländerausweis (AA19) kostet Fr. 15.00. Diese Gebühr ist wie beim biometrischen Ausländerausweis (AA10) bei nicht bzw. bei nicht mehr vorhandenen Daten zu entrichten, wobei sie auf die Niederlassungsbewilligung, die ausweisrelevante Mutation und die Ausstellung eines Duplikates beschränkt ist.
  • Der Kantonswechsel EU/EFTA kostet Fr. 65.00, wenn ein neuer Kredikartenausweis hergestellt wird. Bei der Niederlassungsbewilligung kommen zu den Fr. 65.00 die Gebühren für den Ausweis in der Höhe von Fr. 10.00 und die Gebühren für die Datenerfassung in der Höhe von Fr. 15.00 hinzu. Wenn bereits ein Kreditkartenausweis vorliegt, betragen die Kosten Fr. 40.00.

Da der AA19 den Inhaberinnen und Inhabern direkt zugestellt wird, wird neu auch bei diesen Bewilligungen stets ein Porto von Fr. 5.00 erhoben.
 

 

Verschiedenes

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Das Migrationsamt ist darauf angewiesen, dass vorgängig ein Termin für die Erfassung der biometrischen Daten vereinbart wird. Dies kann im Rahmen der Gesuchstellung bei der zuständigen Einwohnerkontrolle vorgenommen werden.
Möchten Sie den bei der Einwohnerkontrolle vereinbarten Termin ändern, müssen Sie diesen selber verschieben. Dazu beachten Sie bitte Ihre persönliche Log-in Nummer (Token) auf der erhaltenen Terminbestätigung. Die Terminverschiebung erfolgt unter zh.ch/biometrietermin.
 

Die Referenz- oder ZH-Nummer ist eine personenbezogene Fallnummer. Sie können diese auf sämtlicher Korrespondenz des Migrationsamts sowie auf Ihrem Ausländerausweis finden. Sie besteht i.d.R. aus einer siebenstelligen Zahl.

Die Bearbeitungsgebühren können Sie der Ausländerrechtlichen Gebührenordnung entnehmen.

Sie möchten sich einbürgern lassen? Wenden Sie sich diesbezüglich an die zuständige Einwohnerkontrolle Ihres Wohnortes.
Weitere Informationen zur Einbürgerung finden Sie auch beim Staatssekretariat für Migration (SEM) und beim Gemeindeamt des Kantons Zürich.
 

Falls sich Ihre Fragen mit dem Informationsangebot auf unserer Webseite nicht beantworten lassen, wenden Sie sich bitte telefonisch (043 259 88 00), per E-Mail (info@ma.zh.ch) oder persönlich (Schalter) an uns.
Bitte beachten Sie:

  • Aufgrund daten- und personenschutzrechtlichen Bestimmungen können Auskünfte zu Einzelfällen nur an die direkt betroffenen Personen gegen Vorweisen eines Identitätspapieres erteilt werden. Bitte halten Sie Ihre kantonale Referenznummer (welche Sie auf dem Ausländerausweis oder auf entsprechender Korrespondenz finden) bereit.

Kontakt

Migrationsamt Mehr erfahren

Adresse

Berninastrasse 45
Postfach
8090 Zürich
Route (Google Maps)


Montag bis Freitag
8.00 bis 16.30 Uhr 

Telefon

+41 43 259 88 00

Telefon

 

Montag bis Freitag
8.00 bis 12.00 Uhr und
13.00 bis 16.30 Uhr 

 

Online erreichen Sie uns via Kontaktformular

Lageplan Migrationsamt