Daten im Homeoffice schützen

  1. Installieren Sie alle Updates

    Halten Sie die Betriebssysteme und Programme auf Ihren Geräten auf dem neusten Stand. Mit Updates werden meist Softwareschwachstellen behoben.

  2. Verwenden Sie starke Passwörter

    • Sichern Sie auch Ihre privaten Geräte, auf denen sich geschäftliche Informationen befinden, mit einem starken Passwort oder durch eine biometrische Zugangssperre wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.
    • Verwenden Sie für jeden Dienst ein anderes Passwort. Die Passwörter können mit einem Passwortmanager verwaltet werden.
    • Der Passwortcheck der Datenschutzbeauftragten hilft bei der Erstellung eines starken Passworts.  
  3. Geben Sie Passwörter nicht weiter

    Stellen Sie sicher, dass nur Sie sich mit Ihren Zugangsdaten anmelden können.

  4. Schützen Sie Personendaten und geschäftliche Informationen

    • Schützen Sie Geschäftsinformationen und Personendaten vor Unberechtigten, auch vor Familienmitgliedern.
    •  Schützen Sie den Bildschirm vor Einsicht.
    • Speichern Sie die Daten sicher und geschützt, beispielsweise auf einem verschlüsselten USB-Stick.
    • Bewahren Sie USB-Sticks und andere Datenträger sicher auf.
    • Verschlüsseln Sie Personendaten auf Ihrem privaten Gerät in einem eigenen Ordner, getrennt von privaten Daten.
    • Verschlüsseln Sie Files und Ordner beispielsweise mit WinZip oder 7Zip.
    • Schützen Sie Papierdossiers und Ausdrucke vor unberechtigtem Zugriff.
    • Schreddern Sie Papierunterlagen, die Sie nicht mehr benötigen. Falls dies nicht möglich ist, bewahren Sie diese sicher auf, um sie später im Büro zu schreddern.
    • Löschen Sie auf Ihrem privaten Computer alle Daten, die Sie nicht mehr benötigen, sobald sie im Geschäftssystem abgelegt sind. Verschieben in den Papierkorb ist nicht genug.
  5. Setzen Sie E-Mail sicher ein

    • Trennen Sie private und geschäftliche Mails auf dem privaten Gerät strikt. Dazu können Sie unterschiedliche Mail-Programme benutzen.
    • Benutzen Sie nie private E-Mail-Konten für geschäftliche Kommunikation.
    • Verschlüsseln Sie Anhänge und übermitteln Sie das Passwort separat über einen zweiten Kanal, beispielsweise über einen Messenger.
    • Leiten Sie nie geschäftliche Mails auf private Konten weiter.
  6. Wählen Sie die Kommunikations-Tools bewusst aus

    Wählen Sie den Kanal je nach der Information, die Sie weitergeben wollen, aus. Der Kanton stellt seinen Mitarbeitenden die Videokonferenzlösung WebEx zur Verfügung.

    Informationen zu weiteren Diensten (Messengers, Videokonferenztools, Datenaustauschplattformen etc.) finden Sie auf der Website der Datenschutzbeauftragten.

  7. Schützen Sie sich vor Phishing und anderen Bedrohungen

    • Öffnen Sie kein E-Mail, das Ihnen verdächtig erscheint.
    • Klicken Sie keine Anhänge an von unbekannten Absendern.
    • Klicken Sie keine Links in E-Mails an, die Ihnen verdächtig erscheinen.
    • Informieren Sie im Verdachtsfalls sofort den geschäftlichen IT-Support.
    • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Absenderin oder den Absender, um den Inhalt der E-Mail bestätigen zu lassen.
  8. Melden Sie Datenverlust sofort

    Teilen Sie den Vorgesetzten respektive dem IT-Support sofort mit, wenn Dokumente, Geräte oder USB-Sticks verloren gehen oder abhanden kommen.

Kontakt

Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich Mehr erfahren

Adresse

Beckenhofstrasse 23
Postfach
8090 Zürich
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