Risikokarte Naturgefahren

Wo besteht der grösste Handlungsbedarf? Die Risikokarte Naturgefahren unterstützt die Gemeinden bei ihrer Massnahmenplanung – zum Schutz von Mensch, Tier und Sachwerten.

Inhaltsverzeichnis

Sinn der Risikokarten

Die Risikokarte Naturgefahren ist eine Weiterentwicklung der Gefahrenkarte. Mit der Karte bieten das AWEL und die Gebäudeversicherung Kanton Zürich GVZ ein Instrument an, mit dem sich der Handlungsbedarf für die Risikoreduktion erkennen lässt. Die Gefahrenkarte alleine zeigt nur die Gefährdung auf. In der Risikokarte werden neben den gefährdeten Flächen auch die betroffenen Werte (Personen, Sachwerte, Versorgung, Kultur und Umwelt) betrachtet. Sie liefert damit wichtige Informationen für eine risikobasierte Planung und Priorisierung von Schutzmassnahmen.

Die Berechnungen sind in 100-Meter-Kacheln zusammengefasst und zeigen aus grosser Flughöhe Gebiete, die keines, ein geringes, ein mittleres oder ein hohes Risiko aufweisen.

Risikokarte Kanton
Ausschnitt der Risikokarte Naturgefahren Kanton Zürich bei Bassersdorf, 1:10'000. Quelle: AWEL

Wie wurde die Risikokarate erstellt?

Zur Erstellung wurden fünf Risiko-Arten betrachtet: Personen-, Sach-, Kulturgut-, Umwelt- und Versorgungsrisiko. Diesen untergeordnet wurden 42 georeferenzierte Themenbereiche bewertet (z.B. Bevölkerungsdichte, Schulhäuser, Spitäler, Denkmalschutz, Kantonsstrassen, Kommunikationsinfrastruktur). Basis der Risikokarten sind die Gefahrenkarten Hochwasser und Massenbewegungen (Hangmuren, Rutschungen und Steinschlag). 

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