Studien Strassenprojekte

Das Bild zeigt eine Strassenbaustelle in der Gemeinde Hüttikon.

Das kantonale Amt für Verkehr erarbeitet mittels Studien Lösungen für Verkehrsprobleme auf dem Staatsstrassennetz. Miteinbezogen sind die betroffenen Gemeinden, kantonale Fachstellen, Verkehrsbetriebe und weitere Interessenvertreter.

Inhaltsverzeichnis

Projektentwicklung

Die Projektentwickler nehmen sich der Verkehrsprobleme der Gemeinden auf den Staatsstrassen an und erarbeiten Lösungen. Die Planungen werden aus kantonaler Sicht unter Berücksichtigung einheitlicher Standards vorangetrieben, bis sie als Projektauftrag an das Tiefbauamt zur Projektierung und Realisierung übergeben werden können. Auch die übergeordneten strategischen Planungen werden soweit konkretisiert, bis sie mit den Gemeinden koordiniert und reif für das Vorprojekt sind.

Um schliesslich eine Strasse bauen zu können, müssen mehr als 50 Gesetze und Verordnungen der eidgenössischen und der kantonalen Gesetzgebung beachtet werden. Präzise Leitfäden und Richtlinien helfen den zuständigen Stellen bei Kanton, Gemeinden und den planenden Ingenieurbüros, die Vorgaben in den einzelnen Bereichen einzuhalten.

Markus Hegglin

Entwicklungsingenieur Süd

markus.hegglin@vd.zh.ch
+41 43 259 30 83

Markus Hegglin, Entwicklungsingenieur Süd

Urs Günter

Entwicklungsingenieur Ost

urs.guenter@vd.zh.ch
+41 43 259 30 85

Urs Günter, Entwicklungsingenieur Ost

Werner Toggenburger

Entwicklungsingenieur West

werner.toggenburger@vd.zh.ch
+41 43 259 30 81

Werner Toggenburger, Entwicklungsingenieur West

Städte Zürich & Winterthur

Das Amt für Verkehr vertritt die Interessen des Kantons gegenüber den Städten Zürich und Winterthur in Bezug auf die sogenannten Strassen mit überkommunaler Bedeutung. Diese Strassen entsprechen in ihrer Funktion den Staatsstrassen im übrigen Kantonsgebiet und werden vom Kanton finanziert.

Studien Tempo 30

Wenn Tempo 30 eingehalten wird, nimmt der Lärm wahrnehmbar ab. In den meisten Fällen reichen Signalisationen und Markierungen zudem aus, um die Geschwindigkeit ausreichend zu senken. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirkungsanalyse zu Tempo 30 in der Stadt Zürich, die von Stadt und Kanton Zürich durchgeführt worden ist.

Die Wirkungsanalyse wurde im März 2019 von Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Stadträtin Karin Rykart in Auftrag gegeben. Die städtische Dienstabteilung Verkehr und das kantonale Amt für Verkehr nahmen in der Folge unter Mitwirkung von weiteren internen und externen Fachleuten an neun Strecken Messungen vor.

Ziel der Untersuchung war, die teilweise emotional und kontrovers geführte Diskussion um Geschwindigkeitsreduktionen aus Lärmschutzgründen zu versachlichen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Resultate wurden im Juli 2020 veröffentlicht.

Wirkungsanalyse Tempo 30 Stadt Zürich

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Ansprechpersonen für Projekte in den Städten Zürich und Winterthur

Urs Camenzind

Leiter Team Bauen an Staatsstrassen

urs.camenzind@vd.zh.ch
+41 43 259 56 33

Urs Camenzind

Roland Frei

Projektleiter strategische Planung und Verkehrsmanagement

roland.frei@vd.zh.ch
+41 43 259 31 32

Roland Frei, Projektleiter strategische Planung und Verkehrsmanagement

Projekte in den Gemeinden

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Die Realisierung des Bahnprojektes Brüttenertunnel hat den Unterbruch der Kantonsstrasse zwischen Bassersdorf und Baltenswil zur Folge. Im Rahmen einer Zweckmässigkeitsbeurteilung wurden Ersatzlösungen für den Strassenverkehr gesucht und bewertet. Das Amt für Verkehr beantragte im November 2020 die Variante «Lückenschluss Süd» in den kantonalen Richtplan aufzunehmen.
 

Die Umsetzung des Grossprojekts Brüttenertunnel der SBB hat unter anderem Anpassungen am Strassennetz im Raum Bassersdorf zur Folge. Insbesondere muss die Kantonsstrasse zwischen Baltenswil und Basserdorf verlegt werden. Im Rahmen der Zweckmässigkeitsbeurteilung «Korridorstudie: Verlegung Baltenswilerstrasse Bassersdorf» wurden im Frühjahr 2019 verschiedene Möglichkeiten geprüft. Dabei kristallisierten sich die beiden Varianten «Lückenschluss Süd» und «Südumfahrung kurz» als mögliche Ersatzverbindungen heraus, wobei letztere eine Fortsetzung der ersteren ist.

Für den anstehenden Entscheid über den Umfang des Eintrags dieser Strassenverlegung in den kantonalen Richtplan wurden die Chancen und Risiken der beiden Varianten untersucht. Das Amt für Verkehr beantragte im Ergebnis beim Kantonsrat die Aufnahme der Variante «Lückenschluss Süd» als Ersatz für die unterbrochene Baltenswilerstrasse. Die gewählte Variante unterstützt die kantonalen und regionalen Raumentwicklungsstrategien, weist gesamthaft geringe Auswirkungen auf Natur und Landschaft auf und beeinflusst das Verkehrsgeschehen sowie die Gebietsentwicklungen in den Nachbargemeinden nur wenig. Eine Südumfahrung für Basserdorf wird durch den Kanton nicht mehr weiterverfolgt.

Der Regierungsrat will mit der Umfahrung Eglisau die betroffene Bevölkerung spürbar vom Durchgangsverkehr entlasten. Im Auftrag der Volkswirtschaftsdirektion wurden deshalb in einem Wettbewerbsverfahren verschiedene Lösungsansätze für eine neue Strassenbrücke über den Rhein erarbeitet. Das Siegerprojekt wurde am 30. April 2020 vorgestellt und stammt aus der Feder des spanisch-schweizerischen Architekten und Bauingenieurs Santiago Calatrava.
 

Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) und die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EKD) kamen 2015 in einem gemeinsamen Gutachten zum Schluss, dass die bis dahin ausgearbeiteten Varianten zur Umfahrung Eglisau als schwerwiegende Beeinträchtigung der lokalen Schutzobjekte einzustufen seien. Allerdings schliessen sie eine verträglichere Lösung nicht grundsätzlich aus. Vor diesem Hintergrund galt es, in einem vorgegebenen engen Planungsraum eine geeignete Brücke über den Rhein zu entwerfen.

Das siegreiche Projekt des renommierten Architekturbüros Calatrava Valls SA wurde in einem anonymen Konkurrenzverfahren mit Präqualifikation ausgewählt. In einer ersten Phase wurden aus zwölf Bewerbern vier Projektteams für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. Diese haben Ihre Beiträge anschliessend weiter vertieft. Die Jury setzte sich aus Vertretenden der kantonalen Fachstellen, externen Expertinnen und Experten der Architektur und des Brückenbaus und einer Vertretung des Gemeinderats Eglisau zusammen.

Gute Abstimmung auf Umgebung und Schutzobjekte

Das Brückenprojekt mit dem Titel «Weiter_Bauen_2» überzeugte die siebenköpfige Jury sowohl in technischer als auch gestalterischer Hinsicht. Insbesondere die elegante und doch zurückhaltende Erscheinung sowie die grosse Rücksichtnahme auf die Umgebung und die schutzwürdige Landschaft vermochten zu überzeugen. Die Brücke ist gut auf die lokale Topografie abgestimmt und spielt den Flussraum räumlich vorteilhaft frei. Dem Wettbewerbsteam gelang es aus Sicht der Jury eine weitere Brücke mit starker Identität über den Rhein zu konzipieren, die mit den bestehenden Brücken zusammenspielt, ohne diese zu konkurrenzieren.

Das Vorhaben Umfahrung Eglisau berührt verschiedene bundesrechtlich geschützte Objekte, insbesondere die Flusslandschaft des Rheins sowie das kantonal geschützte Eisenbahnviadukt. Es ist für die weitere Projekterarbeitung deshalb zentral, den Anforderungen des Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzes gerecht zu werden. Das Siegerprojekt schafft dafür gute Voraussetzungen. In einem nächsten Schritt erstellt die Calatrava Valls SA eine Projektstudie zu den Anschlussstrecken des Brückenbauwerks für ein vollständiges Umfahrungsprojekt.

Santiago Calatrava

Santiago Calatrava Valls wurde 1951 in Valencia geboren und studierte dort Architektur an der Escuela Técnica Superior de Arquitectura mit einem Nachdiplomstudium in Urbanistik. Ab 1975 widmete sich Calatrava an der ETH Zürich dem Bauingenieurwesen und doktorierte 1981. Durch seine technisch spektakulären Bauwerke, für die er sein Ingenieurwissen mit einem funktionalen, organisch futuristischen Designansatz kombiniert, hat Calatrava internationale Bekanntheit erreicht. So stammen neben dem Stadtzürcher Bahnhof Stadelhofen unter anderem die Samuel Beckett Bridge in Dublin und der World Trade Center Transportation Hub in New York aus seiner Feder. Er hat zudem 2018 auch einen Wettbewerb zur Projektierung der Umfahrung Grüningen gewonnen. Calatrava lebt und arbeitet in Zürich und New York.

Videopräsentationen der eingereichten Projekte:
 
Calatrava Valls SA
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von Calatrava Valls SA
dsp Ingenieure + Planer AG
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von dsp Ingenieure + Planer AG
Gruner Wepf AG
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von Gruner Wepf AG
INGPHI AG
Videopräsentation des Brückenwettbewerbs Eglisau 2020 von der INGPHI AG

Durch das Siedlungsgebiet von Flaach führt entlang der Haupt- und Oberdorfstrasse eine regionale Radroute. Diese weist gemäss kantonaler Radwegstrategie 2006 zwei Radweglücken auf. Im Bereich Steig besteht eine Engstelle, die für Schulkinder und Fussgänger ein Sicherheitsdefizit darstellt. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit kam auch aus der Bevölkerung der Wunsch nach weiteren Massnahmen.

In der Folge gab das kantonale Amt für Verkehr mehrere Studien in Auftrag, die die Basis für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept für die Kantonsstrasse in Flaach bildeten. Die Ergebnisse dieser Studien wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros am 28. November 2019 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Der Hinwiler Ortsteil Wernetshausen wird von der Bachtel- und Höhenstrasse durchquert. Auf einem Abschnitt der Höhenstrasse wurde anlässlich einer früheren Strassensanierung eine Tempo-30-Zone auf der Kantonsstrasse signalisiert. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit kam aus der Bevölkerung der Wunsch nach weiteren Massnahmen.

In der Folge gab das kantonale Amt für Verkehr eine Verkehrsstudie in Auftrag, um eine mögliche Umgestaltung der beiden Kantonsstrassen in Wernetshausen samt Ausdehnung der bestehenden Tempo-30-Zone zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros am 19. November 2019 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt

Dinhard ist eine aufstrebende Gemeinde nördlich von Winterthur. Die Zahl der Einwohner hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht. Dies erfordert Anpassungen an der Strasseninfrastruktur. So weist die Seuzacherstrasse im Ortsteil Eschlikon kein Trottoir auf. Die Platzverhältnisse sind teils sehr eng, einige Gebäude stehen unmittelbar an der Staatsstrasse, die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer ist stark eingeschränkt. Ein Trottoir soll die Situation verbessern. Im Ortsteil Ausser-Dinhard zeigt der neue kantonale Velonetzplan im Bereich der Welsikerstrasse Schwachstellen für Velofahrer auf.

Nun wurde eine Studie für die Sanierung im Innerorts- und Ausserortsbereich durchgeführt. Diese Ergebnisse sowie weitere geplante Verkehrsmassnahmen im Ortsteil Welsikon wurden am 22. August 2019 von Vertretern des kantonalen Amts für Verkehr und den beauftragten Planungsbüros an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Zusammenarbeit Kanton Zürich und Stadt Wetzikon

Um die Verkehrssituation auf den Staats- und Gemeindestrassen in Wetzikon zu verbessern und deren Funktion langfristig zu erhalten, beabsichtigen die Stadt Wetzikon und der Kanton Zürich die Realisierung der Westtangente. Im März 2019 wurde eine entsprechende Absichtserklärung von beiden Parteien unterschrieben. Mit weiteren Massnahmen auf dem bestehenden Strassennetz soll der Verkehrsablauf zudem gezielt optimiert werden.

Hohe Verkehrsbelastung

Die Verkehrsbelastung in Wetzikon ist hoch. Besonders auf den Achsen Bahnhofstrasse und Zürcher- / Rapperswilerstrasse bestehen regelmässig Überlastungen, die den öffentlichen Verkehr behindern und negative Auswirkungen für die Anwohnenden und das Gewerbe haben. Bereits seit vielen Jahren ist die Westtangente Wetzikon im kantonalen Richtplan eingetragen.

Das Amt für Verkehr und die Stadt Wetzikon haben in den vergangenen zwei Jahren die Westtangente und acht weitere Varianten auf ihre Wirksamkeit zur Verbesserung der Verkehrssituation geprüft. Die Varianten wurden nach bewährter Methodik und anhand verschiedener Kriterien wie Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Einfluss auf die Gesellschaft bewertet. Parallel zu diesen Abklärungen erfolgten zusätzliche verkehrstechnische Analysen zur Beurteilung der Knotenauslastung auf dem Wetziker Strassennetz.

Westtangente und Entwicklung

Sowohl für die Volkswirtschaftsdirektion wie auch für die Stadt Wetzikon erweist sich die Westtangente mit flankierenden Massnahmen als zweckmässigste Lösung. Damit kann die heute unbefriedigende Situation sowohl auf dem Staats- wie auch auf dem Gemeindestrassennetz deutlich verbessert werden. Sie bietet am meisten Spielraum im Hinblick auf die Siedlungsentwicklung und ermöglicht die gezielte Lenkung und Steuerung des Verkehrs. Auch berücksichtigt diese Variante das geplante Lückenschlussprojekt der Oberlandautobahn, das im Bereich Flos den Anschluss Wetzikon West vorsieht. Aus diesem Grund haben Kanton und Stadt Wetzikon vereinbart, dieses Vorhaben umzusetzen.

Falls die Westtangente aus umweltrechtlichen Gründen nicht realisiert werden kann, so wird das heutige Staatsstrassennetz auch den zukünftigen Verkehr zu bewältigen haben. Alle anderen geprüften Netzergänzungen haben sich als nicht zweckmässig erwiesen. An der Umsetzung von Massnahmen auf dem bestehenden Strassennetz zur gezielten Optimierung des Verkehrs wird jedoch in jedem Fall festgehalten. Der strategische Entwicklungsplan gilt als Richtschnur für die Umsetzung.

Mobilitätsverhalten überprüfen

Im Fokus der Studie stand die Weiterentwicklung des Strassennetzes in Wetzikon aus Sicht des motorisierten Individualverkehrs. Eine gesamthafte Betrachtung unter Berücksichtigung des öffentlichen sowie des Fuss- und Veloverkehrs soll nun im Rahmen eines Gesamtverkehrskonzepts unter Federführung der Stadt Wetzikon erarbeitet werden. Die Ergebnisse aus der «Strategie Strassennetz Wetzikon» geben dabei die Randbedingungen in Bezug auf das verfügbare Strassennetz vor.

Das Stedtli Grüningen ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder enthalten. Die enge Durchgangsstrasse wird täglich von rund 4000 Fahrzeugen befahren. Dadurch ist die Aufenthaltsqualität im Stedtli beeinträchtigt und die historische Bausubstanz leidet unter den Emissionen. 2012 erteilte der Regierungsrat nach einem mehrjährigen Variantenstudium den Auftrag für ein Umfahrungsprojekt mit einer Brücke über das Aabachtobel.

2017 wurde diese Idee mit einer Absichtserklärung zwischen dem Kanton und der Gemeinde Grüningen wieder aufgenommen. Im Auftrag der Volkswirtschaftsdirektion wurden deshalb in einem Konkurrenzverfahren verschiedene Lösungsansätze für eine Umfahrungsstrasse mit Brücke über das Aabachtobel erarbeitet. In der Folge wurden drei renommierte Teams von Architekten und Brückeningenieuren zu einem Studienauftrag eingeladen.

Eine Fachjury beurteilte die eingereichten Vorschläge. Als Sieger ging ein Projekt des spanisch-schweizerischen Architekten und Bauingenieurs Santiago Calatrava hervor. Dieses wurde von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh am 4. September 2018 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Grüningen vorgestellt. 

Das Neeracherried ist ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Gegenwärtig wird es von zwei Staatsstrassen durchquert. Zum besseren Schutz sieht der kantonale Verkehrsrichtplan einen Rückbau der Strassen im Neeracherried vor.

In den vergangenen Jahren wurde unter Einbezug der Gemeinden Höri, Neerach und Niederglatt nach einer vertretbaren Linienführung gesucht. Die drei Gemeinden reichten im Frühling 2017 gemeinsam mit den beteiligten Naturschutzverbänden ein Konzept zur Verlegung der Strassen ein. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat nun entschieden, wie er das Projekt weiter bearbeiten wird. Am 24. Mai 2018 wurde die interessierte Bevölkerung informiert.

Der «Fil Bleu Glatt» ist ein Gesamtkonzept zur nachhaltigen Aufwertung der Stadtlandschaft und der Freiräume entlang der Glatt zwischen Dübendorf und Opfikon im Kanton Zürich.

Die Städte Dübendorf, Opfikon und Zürich, die Gemeinde Wallisellen, die Zürcher Planungsgruppe Glattal und der Kanton Zürich wollen den Raum entlang der Glatt in den nächsten Jahren schrittweise aufwerten. Grundlage dafür ist das gemeindeübergreifende Gesamtkonzept «Fil Bleu Glatt». 

Die unterschiedlichen Bedürfnisse, die Ideen und Vorhaben der Gemeinden und des Kantons sind in das Gesamtkonzept «Fil Bleu Glatt» eingeflossen. Mit aufeinander abgestimmten Massnahmen wollen die Gemeinden und der Kanton Zürich den Glattraum zwischen Dübendorf und Opfikon nachhaltig aufwerten:

  • Verbesserung für Fuss- und Veloverkehr
  • Schutz des Gewässerraums
  • Siedlungsnaher Erholungsraum
  • Natürliche Lebensräume

Im Frühling 2018 haben die Gemeinden temporäre Massnahmen an der
Glatt umgesetzt. Die Sitzmöglichkeiten am Wasser sind aus einfachem Holz hergestellt. Sie schaffen neue Aufenthaltsorte an der Glatt, und sie machen auf die Realisierung des Fil Bleu Glatt aufmerksam.

Drohnenflug entlang der Glatt
Drohnenflug entlang der Glatt Video eines Drohnenflugs entlang der Glatt
Weitere Informationen:

Die Wetziker-/Baumastrasse in Bäretswil ist eine regionale
Verbindungsstrasse, die in kurviger Linienführung durch den Dorfkern führt. Im kantonalen Velonetzplan ist sie als Nebenverbindung klassiert und im Innerortsbereich als Schwachstelle ausgewiesen. Für den Fuss- und öffentlichen Verkehr bestehen vor allem im zentralen Bereich rund um die Einmündung Bahnhofstrasse Defizite. Zudem muss die Strasse in absehbarer Zeit saniert werden.

Ein von Kanton und Gemeinde in Auftrag gegebenes Betriebskonzept zeigt auf, wie die Ortsdurchfahrt Bäretswil künftig organisiert werden soll. Die wichtigsten Ergebnisse wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros am 31. Januar 2018 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die Sternenkreuzung im Zentrum von Oetwil am See hat eine wichtige Drehscheibenfunktion für den Verkehr von und zu den umliegenden Gemeinden. Zu Hauptverkehrszeiten kommt es zu Stausituationen mit negativen Auswirkungen für den Verkehrsfluss, die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität im Ortskern. Die Befahrbarkeit der heutigen Kreuzung ist für Busse und Lastwagen mit gegenseitigen Behinderungen verbunden.

Mit einer Umgestaltung der Kreuzung soll die Situation verbessert werden. Dazu haben Kanton und Gemeinde eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden am 7. November 2017 von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die Ortsdurchfahrt auf der Rellikon- und Fällandenstrasse ist als regionale Verbindungsstrasse des Kantons klassiert. Sie weist einen durchschnittlichen Tagesverkehr von gut 7›500 Fahrzeugen auf. In der Ortsmitte zweigt die Zürichstrasse nach Ebmatingen ab. Maur ist zudem im kantonalen Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunaler Bedeutung aufgeführt.

Dies ist die Ausgangslage für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt, mit der insbesondere Verbesserungen für Fussgänger und den öffentlichen Verkehr vorgesehen sind. Dazu haben Kanton und Gemeinde eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser Studie wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des Planungsbüros am 5. April 2017 der Bevölkerung vorgestellt.

Die Industriestrasse und der Rütiweg in Volketswil und Schwerzenbach dienen einerseits als Autobahnzubringer zur A53, andererseits erschliessen sie auch publikumsintensive Nutzungen. Bei der Industriestrasse plant der Kanton kurz- bis mittelfristig die Strassensanierung, mit der auch die Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut werden. Zudem sind im Rahmen der regionalen Verkehrssteuerung Massnahmen zur Verbesserung des Verkehrsablaufs vorgesehen.

Ein umfassendes Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) soll allen Verkehrsträgern, insbesondere auch dem Langsamverkehr, gerecht werden und die Erschliessungen verbessern.

Die Vertreter der Gemeinden Schwerzenbach und Volketswil, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros haben das Resultat der Studie am 30. August 2016 der breiten Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung vorgestellt und erste Meinungen dazu abgeholt.

Die Schaffhauserstrasse soll in den kommenden Jahren durch den Kanton saniert werden. Die Stadt Kloten strebt zudem eine Aufwertung des Stadtzentrums an und hat 2012 einen Wettbewerb zu den öffentlichen, zentralen Räumen durchgeführt. In einem Betriebs- und Gestaltungskonzept sollen die Ansprüche des Kantons und der Stadt aufgenommen und ein zentrumsverträglicher Strassenraum mit einem urbanen Erscheinungsbild geschaffen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Strasse zum einen dem Durchgangsverkehr, vor allem aber der Erschliessung des Stadzentrums dient und einen hohen Anteil an Fussgängern hat.

Die Vertreter der Stadt Kloten, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros haben das Resultat der Studie der breiten Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung vorgestellt und erste Meinungen dazu abgeholt.

Die Sulzbacherstrasse in Uster ist sanierungsbedürftig. Das Amt für Verkehr des Kantons Zürich und die Stadt Uster haben aus diesem Anlass für die Ortsdurchfahrt Sulzbach gemeinsam ein Betriebs- und Gestaltungsprojekt (BGK) erarbeitet. Dabei wurde ein möglichst gesamtheitlicher Gestaltungsansatz entwickelt, der ein siedlungsorientiertes Erscheinungsbild des Strassenraumes unterstützt und dem dörflichen Charakter von Sulzbach Rechnung trägt.

Die Vertreter der Stadt Uster, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros haben am 31. Mai 2016 die Studienergebnisse anlässlich einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Für die Ortsdurchfahrt Dällikon haben das Amt für Verkehr des Kantons Zürich und die Gemeinde Dällikon gemeinsam ein Betriebs- und Gestaltungsprojekt (BGK) erarbeitet. Mit einem gestalteten Strassenraum soll das Ortsbild verbessert und gleichzeitig der Verkehr beruhigt werden. In die erste Studie für das BGK sind bereits die Anliegen der Grundeigentümer in einem Mitwirkungsprozess eingeflossen.

Die Vertreter des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros haben das Resultat der Studie der breiten Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung vorgestellt und erste Meinungen dazu abgeholt.

Der Ausbau der Nordumfahrung Zürich und die damit verbundene Realisierung der 3. Röhre Gubristtunnel stehen bevor. Die Gemeinde Weiningen ist von diesen Bautätigkeiten unmittelbar und umfassend betroffen. Im Zuge der Verwirklichung dieser Vorhaben soll das von der Autobahn zerschnittene Siedlungsgebiet von Weiningen-Dorf wieder instand gestellt werden.

Anlässlich einer Informationsveranstaltung erläuterten am 18. November 2015 Vertreter des Bundesamts für Strassen ASTRA, des kantonalen Amts für Verkehr und der Gemeinde Weiningen den aktuellen Stand der Planung.

Die Ortsdurchfahrt von Schwerzenbach ist Teil der wichtigen Querverbindung von der Forch zur Oberlandautobahn. Die Strasse weist einen durchschnittlichen Tagesverkehr von gut 15›500 Fahrzeugen auf. Das Ortszentrum ist im Inventar der schutzwürdigen Ortsbilder von überkommunaler Bedeutung enthalten. Mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt soll die Strasse siedlungsverträglich gestaltet werden. Dabei sind insbesondere Verbesserungen für Fussgänger und Radfahrer geplant.

Dazu haben Kanton und Gemeinde eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser Studie wurden am 20. August 2015 im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die im Eigentum des Kantons befindliche Stations- und Greifenseestrasse verbindet die Gemeinde Greifensee mit dem Ortsteil Nänikon der Stadt Uster. Der Abschnitt hat einen durchschnittlichen Tagesverkehr von rund 12›500 Fahrzeugen. Mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt soll die Strasse siedlungsverträglich gestaltet werden. Dabei soll insbesondere für Fussgänger und Radfahrer die Situation verbessert werden. Dazu haben Kanton und Gemeinde eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse dieser Studie wurden am 23. September 2014 von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt.

Die Zürcher- bzw. Schaffhauserstrasse in Eglisau hat einen durchschnittlichen Tagesverkehr von rund 20›000 Fahrzeugen – mehrheitlich Durchgangsverkehr. Zudem weist sie einen im Vergleich hohen Schwerverkehrsanteil auf. Gerade in den Spitzenverkehrszeiten am Morgen und Abend ist es kaum möglich, die Strasse sicher zu queren oder aus seitlichen Strassen einzubiegen.

Kanton und Gemeinde haben eine Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept in Auftrag gegeben, um den Verkehr siedlungsverträglicher abzuwickeln und die Sicherheit zu erhöhen, ohne die Durchgangskapazität der Strasse zu beeinflussen. Gleichzeitig soll die Situation für die zu Fuss Gehenden verbessert werden.

Die Ergebnisse dieser Studie wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Im Rahmen der geplanten Sanierung der Tösstalstrasse haben das kantonale Amt für Verkehr und die Gemeinde Turbenthal eine Studie zur Aufwertung des Strassenraums bei gleichzeitiger Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsablaufs in Auftrag gegeben. Dabei soll insbesondere auf die innerörtlichen Bedürfnisse sowie auf die verbesserte Nutzung für den Velo- und Fussverkehr Rücksicht genommen werden.

Die Ergebnisse dieser Studie für ein Betriebs- und Gestaltungskonzept wurden von Vertretern des Gemeinderats, des kantonalen Amts für Verkehr und des beauftragten Planungsbüros an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

Im Rahmen der Zweckmässigkeitsbeurteilung und einer vertiefenden Verkehrsstudie zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Pfäffikon wurden verschiedene Strassennetzergänzungen untersucht, mit dem Ziel einer verkehrlichen Entlastung der Hauptverkehrsachsen im Pfäffiker Siedlungsgebiet.

Im Hinblick auf den vorgesehenen Bau einer Unterführung Tunnelstrasse und einer möglichen Verlängerung der Zelglistrasse nördlich entlang der Bahnlinie sollte ein verkehrlich-städtebauliches Gesamtkonzept für das Siedlungsgebiet entlang der Bahnlinie unter Einbezug der neuen Verkehrsanlagen erarbeitet werden.

Drei Planungsbüros wurden mit der Erstellung von eigenständigen Studien beauftragt. Diese wurden der Bevölkerung am 31. Oktober 2012 im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt und von einem Beurteilungsgremium bewertet.

Vorlagen für Planungsbüros

Das Amt für Verkehr arbeitet häufig mit externen Ingenieurbüros für die Erstellung von Studien zusammen. Unter Berücksichtigung des neuen Corporate Designs (CD) der Volkswirtschaftsdirektion seit dem 1. Oktober 2010 sind neue Richtlinien für die Gestaltung der Studien zu beachten.

Hier finden Sie die Formatvorlagen für Word-, Excel-, dwg- und dxf-Files. Im Fenster «Projektverfasser» kann das Firmenlogo des Ingenieurbüros eingesetzt werden. Zusätzlich können die einzelnen Symbole für die Erstellung von Karten gemäss Leitfaden als ZIP-Datei heruntergeladen werden.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Titelblätter für externe Berichte und Studien des Kantons (Agglomerationsprogramm etc.), werden durch das Amt für Verkehr im CD der Volkswirtschaftsdirektion erstellt. Bitte hierzu Textvorlagen liefern.

Bei Titelblättern für die Projektpläne wird neu im oberen Fenster die Grundsituation der Landeskarte 1:25'000 im Massstab 1:10'000 dargestellt. Die entsprechenden Daten können beim GIS-Zentrum bezogen werden.

Gleichzeitig wird in roter Farbe der Planrahmen dargestellt, in welchem sich der Projektabschnitt des jeweiligen Planes befindet (siehe Beispiel). Beim technischen Bericht ist das erwähnte Fenster leer zu lassen.

Insbesondere für Projektmappen und Karten, die für das Agglomerationsprogramm des Kantons Zürich eingereicht werden, ist eine einheitliche Darstellung sinnvoll. Mit dem Leitfaden und den Symbolen zum Downloaden steht eine Richtlinie des Amts für Verkehr zur Verfügung.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Amt für Verkehr – Abteilung Infrastrukturplanung

Adresse

Neumühlequai 10
8090 Zürich
Route anzeigen

Telefon

+41 43 259 31 64

Ansprechperson Pascal Kern

Medienkontakt Medienkontakt ein oder ausblenden anzeigen

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