Sportzentrum Kerenzerberg

Das Sportzentrum Kerenzerberg wird mit einer Dreifach-Sporthalle erweitert. Zusätzlich erfolgt ein Ersatzneubau des Unterkunftstraktes mit Seminar- und einem Kraft-Cardio-Bereich. Im dritten Teilprojekt wird der Haupt- und Restaurationstrakt umfassend instandgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Steckbrief

Betreff Angabe
Bauherrschaft Sicherheitsdirektion Kanton Zürich
Nutzer Zürcher Kantonalverband für Sport
Architektur Burkard Meyer Architekten BSA ETH SIA AG
Kreditsumme 50.0 Mio. Fr.
Bauzeit Dezember 2018 bis November 2021

Standort

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Bauaufgabe

Das 1971 eingeweihte Sportzentrum Kerenzerberg im glarnerischen Filzbach wird umfassend erweitert und instandgesetzt. Zur Erhöhung der Kapazitäten und des Sportangebots werden neben einer Dreifach-Sporthalle, einem Werkhof und einem Ersatzneubau für den Unterkunftstrakt diverse Theorie-, Gemeinschafts-, Regenerations-, und sportmedizinische Räume geschaffen. Gleichzeitig entsteht der direkte Zugang zur Sporthalle 1 und die Besucherwege werden von den Betriebsabläufen entflochten.

Computergenerierter Situationsplan der die Umgebung, Neubau und bestehenden Gebäude darstellt.
Situationsplan

Architektur

Das Erweiterungsprojekt schafft durch die Setzung eines markanten Hochbaus (Unterkunftstrakt) an der Hangkante einen baulichen Akzent, welcher das vorherrschende Satteldach in zeitgemässer Interpretation umsetzt. Südseitig wird die bestehende Einfach-sporthalle als topografischer Eingriff gelesen und in ähnlicher Form durch die neue Sporthalle 4 mit Werkhof ergänzt. Der neu gestaltete Aussenraum wird durch diese Setzung stärker gefasst und erscheint als zentraler Platz, welcher durch einzelne Baumgruppen aufgelockert wird.

Betrieblich wird nicht nur die Anbindung der Neubauten an das Wegsystem geschickt umgesetzt, sondern auch die Situation für den Bestand verbessert. Dabei sind einige Punkte zu erwähnen: Die direkte Anbindung der Einfach­sporthalle an den gross dimensionierten Geräteraum der neuen Sporthalle, die separate Erschliessung des Dojo-Raumes in unmittelbarer Nähe zu den Garderoben, die neue Drehscheibe, welche vom Empfangsbereich direkt hoch in die Theoriesäle und runter in die Sportwelterschliessung führt. Zentrales Gestaltungselement des Untergeschosses sind vier Lichthöfe, die an neuralgischen Stellen positioniert werden.

Nachhaltigkeit

Für die Wärmeerzeugung wird die bestehende Holzschnitzelheizung genutzt, deren Effizienz massgeblich erhöht werden konnte. Neben einer neuen Gebäude­automation, die alle wesentlichen Gebäudetechnik-Systeme auch in den bestehenden Gebäuden bedarfsabhängig steuert, wird auf dem Dach der Sporthalle 4 eine Photovoltaikanlage mit 200 kWp realisiert, deren Eigen­verbrauchsquote bei über 90 Prozent liegt. Der Einsatz von Recycling-Beton wurde insbesondere in den Magerbetonsohlen und bei der Erstellung von Wänden ohne Sichtqualität berücksichtigt. 

Meilensteine

Meilenstein Termin
Entscheid Wettbewerb Dezember 2015
Spatenstich Dezember 2018
Fertigstellung Sporthalle 4 September 2020
Fertigstellung Unterkunft September 2021
Fertigstellung Empfang September 2021
Fertigstellung Umgebung April 2022

Etappierung

Teilprojekt 1: Neubau Sporthalle 4 mit Werkhof: Dezember 2018 bis August 2020

Teilprojekt 2: Ersatzneubau Unterkunfts-/Seminartrakt: Februar 2020 bis September 2021

Teilprojekt 3: Instandsetzung Haupt-/Restaurationstrakt: Oktober 2020 bis November 2021

Baufortschritt

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Hochbauamt

Adresse

Stampfenbachstrasse 110
8090 Zürich
Route anzeigen

 

 

Telefon

+41 43 259 28 42


Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
07.30 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 17.00 Uhr

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