Personalrestaurant der Justizvollzugsanstalt Pöschwies

Die Aufenthaltsqualität im Personalrestaurant genügt nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Mit einem Anbau werden 60 zusätzliche Sitzplätze geschaffen. Die veraltete Haustechnik wird ersetzt und die Oberflächen werden erneuert. Für die Bauzeit wird ein Provisorium erstellt, welches nach Bauvollendung für mindestens zwei weitere Jahre genutzt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Steckbrief

Betreff Angabe
Besteller Direktion der Justiz und des Innern
Nutzer Justizvollzugsanstalt Pöschwies
Architektur Bächi Steiner Architekten GmbH, Zürich
Kreditsumme 4.6 Mio. Fr. (inkl. Containerprovisorium)
Bauzeit April 2020 bis Juni 2021

Standort

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Bauaufgabe

Die heutige JVA Pöschwies wurde 1995 eröffnet. Derzeit verfügt die Anstalt über rund 260 Personalstellen. Mit der Eröffnung ging auch das Personalrestaurant in Betrieb. Das Personalrestaurant wird von Mitarbeitern, Personen aus Partnerorganisationen und von in der Anstalt tätigen Handwerkern intensiv genutzt. Mit dem Entscheid Standortstrategie «geschlossener Vollzug» wird die Anstalt um 120 bis 180 Vollzugsplätze erweitert. Deshalb werden zusätzliche Mittarbeiter eingestellt, womit auch das Sitzplatzangebot im Personalrestaurant erhöht werden muss. Heute hat das Personalrestaurant 76 Sitzplätze. Nach der Instandsetzung und Erweiterung werden 136 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Situation der gesamten Anlage mit farblich in Rot markierter Zone des Personalrestaurants und des Containerprovisoriums.
Situation der gesamten Anlage JVA Pöschwies mit farblich in Rot markierter Zone des Personalrestaurants und des Containerprovisoriums.

Architektur

Der Anbau führt bezüglich Konstruktionsprinzip und aussen sichtbarer Materialisierung die konsequente, einheitliche Architektursprache innerhalb der Anstalt fort. Das Zwei-Schalen-Sichtmauerwerk und die Betonelemente als Dachrandabschluss werden, wie im Bestand vorkommend, übernommen. Die hochformatigen Fenster der Südostfassade und die Sichtbetonbögen des gedeckten Sitzplatzbereichs werden in den Fassaden des Anbaus weitergeführt. Im Innenraum wird die Materialisierung des Bestands ebenfalls weitgehend beibehalten. Das Sichtmauerwerk der Wände im Aufenthaltsbereich und im Sitzungszimmer bleiben erhalten. Im Anbau werden die Wände verputzt. Der Aufenthaltsbereich und das Sitzungszimmer erhalten eine Akustikdecke in Holz und wieder einen Parkettboden. Im Aufenthaltsraum ist eine neue Beleuchtung mit unterschiedlich grossen, runden Beleuchtungskörpern geplant, die eine stimmige Raumausleuchtung ergeben.

Meilensteine

Meilenstein Termin
Baustart April 2020
Inbetriebnahme Juni 2021

Baufortschritt

Kontakt

Hochbauamt

Adresse

Stampfenbachstrasse 110
8090 Zürich
Route (Google Maps)

 

 

Lageplan Hochbauamt