Laborgebäude Universität Zürich-Irchel

Mit dem Neubau wird mehr Platz für die Laboratorien und Forschungseinrichtungen der Universität Zürich-Irchel geschaffen.

Inhaltsverzeichnis

Steckbrief

Betreff Angabe
Bauherrschaft Bildungsdirektion Kanton Zürich
Nutzer Universität Zürich Irchel, 
Institut für Chemie
Generalplaner Weber Hofer Partner AG
Kreditsumme 250.45 Mio. Fr.
Bauzeit April 2016 bis April 2021

Standort

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Bauaufgabe

Mit der fünften Etappe sollen auf Basis des bestehenden Richtplans rund 14'000 Quadratmeter Hauptnutzfläche bereitgestellt werden. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Flächen für flexible, hochinstallierte Laboratorien, Speziallaboratorien, zentrale Forschungseinrichtungen (Core Facilities) sowie für Serviceleistungen im administrativ-technischen Bereich des Instituts für Chemie.

Situationsplan, welcher das ganze Universitätsareal Zürich Irchel abbildet. Das neue Laborgebäude ist rot eingefärbt.
Situationsplan

Architektur

Die Bauten der fünften Etappe knüpfen an die bestehende und vorgegebene Struktur an und versuchen, sowohl die räumlichen als auch funktionalen Qualitäten des Richtplans fortzuführen. Die fünfte Etappe soll keinen Abschluss bilden, sondern lediglich einen Baustein einer wachsenden Struktur darstellen, welche sowohl nach Osten als auch nach Süden in den Bereich des heutigen Strickhofs wachsen kann. Genügend Abstand zum Spitalerbach bzw. zur Frohburgstrasse ermöglicht, dass die Universität auch weiterhin allseitig vom Park umschlossen und die Vernetzung mit dem Grünraum gewährleistet bleibt. Innenräumlich ist die Universität Zürich-Irchel gekennzeichnet durch die horizontale sowie vertikale Vernetzung der Geschosse. Die fünfte Etappe ergänzt die bestehende Anlage mit zwei sechsgeschossigen Baukörpern (Laborbauten Y19 und Y38) und einem Baukörper für den Bereich der Magnetresonanzspektroskopie NMR (Y39).

Funktionalität

Die beiden Laborbauten werden auf jedem Geschoss durch die Fakultätsachse mit den bestehenden Etappen verbunden. Die Fakultätsachse bietet Platz für Aufenthaltsräume, Büros, Besprechungsräume, Toilettenanlagen, weitere Nebennutzungen und die vertikale Haupterschliessung, bestehend aus einer Liftgruppe und zwei repräsentativen Wendeltreppen. Die Speziallabors für die Radiochemie, die Laser und Nanocoatinglabors sowie die zentralen Forschungs­einrichtungen (Core Facilities) wie Massenspektrometrie und Röntgen­strukturanalytik werden ebenfalls auf dem Geschoss G angeordnet. Die weit­gehend frei unterteilbaren Laborgeschosse H bis M werden lediglich durch die Primärkonstruktion und vertikal angeordnete Medienschächte gegliedert. Der breite Raumbund umfasst eine Schreib-, Labor und Nebenlaborzone, der schmale Raumbund eine Schreib und Nebenlaborzone.

Nachhaltigkeit

Das Projekt soll sowohl bezüglich der Erstellungs- und Betriebsenergie als auch im Bereich Wohlbefinden / Gesundheit optimiert werden. Trotz des nutzungs­bedingt hohen Aufwandes an grauer Energie wird Minergie-ECO angestrebt. Gefordert ist ein möglichst energieeffizientes Gebäude unter den vorgegebenen Nutzungsanforderungen.  Eine Minergie-P Konformitätserklärung wird angestrebt.

Meilensteine

Meilenstein Termin
Spatenstich April 2016
Bezug April 2021

Kontakt

Hochbauamt

Adresse

Stampfenbachstrasse 110
8090 Zürich
Route anzeigen

 

 

Telefon

+41 43 259 28 42


Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
07.30 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 17.00 Uhr

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