Kantonsschule Limmattal

Die Kantonsschule Limmattal wird um einen Neubau erweitert. Es entstehen ein neuer Naturwissenschaftstrakt und eine Aula mit zwei Doppelsporthallen. Das Bestandsgebäude wird umgebaut und die bestehenden provisorischen Turnhallen werden abgebrochen.

Inhaltsverzeichnis

Steckbrief

Betreff Angabe
Besteller Bildungsdirektion Kanton Zürich
Nutzer Kantonsschule Limmattal, Urdorf
Architektur PENZISBETTINI. Architekten ETH/SIA GmbH
Kreditsumme 80.6 Mio. Fr.
Bauzeit Juni 2021 bis Juli 2025

Standort

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Bauaufgabe

Gemäss Prognose wächst die Anzahl der Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Limmattal in den nächsten Jahren um rund 50%. Damit dieses Wachstum aufgefangen werden kann, ist es notwendig, die bestehende Kantonsschule aus den 80er-Jahren zu erweitern. Die Naturwissenschaften werden in einen Neubau ausgelagert und erweitert. In einem zweiten Gebäude entstehen die bisher nicht vorhandene Aula und zwei Doppelsporthallen. Das sanierungsbedürftige Parkdeck wird durch eine Tiefgarage ersetzt. Anschliessend wird das Bestandsgebäude umgebaut und die bestehenden provisorischen Turnhallen werden abgebrochen.

Situationsplan der Kantonsschule Limmattal. Der Projektperimeter ist rot umrandet.
Situationsplan Kantonsschule Limmattal. Quelle: PENZISBETTINI. Architekten ETH/SIA GmbH.

Architektur

Den städtebaulichen Charakter der Campus-Anlage bilden funktionale Nutzungseinheiten, die sich mit dem grosszügigen Grünraum verzahnen. Diese werden mit den beiden Erweiterungsneubauten – im Westen mit dem Trakt E (Naturwissenschaften) und im Norden mit dem Trakt F (zwei Doppelsporthallen und Aula) gekonnt fortgeführt. Die neuen Trakte sind als strukturelle Bauten in Anlehnung an den Bestand konzipiert. Der Rohbau aus Beton prägt den Charakter der Räume, Raumabschlüsse werden additiv mit Leichtbauwänden realisiert, Installationen sind geordnet an der Decke sichtbar. Die Fassade spiegelt den Rohbau. Die aussteifenden Stirnwände sind aus Sichtbeton, die verglasten Fronten werden mit Trapezblech in Anlehnung an die bestehende Welleternit-Fassade verkleidet.

Nachhaltigkeit

Der Erweiterungsneubau wird im Standard Minergie-P-ECO realisiert. Die kompakten Volumetrien garantieren eine optimierte Gebäudehüllzahl. Ein angemessener Glasanteil, genug Speichermasse im Innenraum sowie ein aussenliegender Sonnenschutz sorgen für ein angenehmes Innenraumklima. Die kontrollierte Lüftung reduziert die Wärmeverluste. Der grosse Anteil an erneuerbaren Materialien und der Einsatz von Recyclingbeton halten die graue Energie in einem vertretbaren Mass. Im Freiraum werden einheimische Arten gepflanzt und die Biodiversität gefördert. Auf den Dächern von beiden Erweiterungstrakten wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, die auf die maximal wirtschaftliche Fläche ausgelegt ist.

Meilensteine

Meilenstein Termin
Baubeginn Juni 2021
Grundsteinlegung  Mai 2022
Bezug Neubau Juli 2024
Baubeginn Umbau Bestand Juli 2024
Fertigstellung Umbau Juli 2025

Etappierung

Die Ausführung erfolgt in zwei Etappen. In der ersten Etappe wird die Erweiterung bei laufendem Schulbetrieb im bestehenden Gebäude realisiert. Nach Fertigstellung der Erweiterung zieht die Schule in den Neubau und das bestehende Gebäude wird umgebaut. Die bestehenden provisorischen Turnhallen nördlich des Campus werden während der Umnutzungsarbeiten als Provisorium genutzt. Nach den Umnutzungsarbeiten wird das Turnhallenprovisorium rückgebaut und eine chaussierte Fläche erstellt.

Baufortschritt

Kontakt

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Telefon

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