Gesamterneuerung engere Zentralverwaltung

Die Erneuerung der kantonalen Verwaltungsgebäude ist ein Generationenprojekt. Für künftig über 1500 kantonale Angestellte soll eine zeitgemässe, flexible Arbeitsumgebung entstehen. Die historischen Gebäude sollen unter allen Aspekten nachhaltig instandgesetzt werden. Eine Gesamtprojektorganisation übernimmt die Entwicklung und Führung der betrieblichen und baulichen Gesamtstrategie.

Inhaltsverzeichnis

Steckbrief

Betreff Angabe
Eigentümervertreterin Baudirektion Kanton Zürich, Immobilienamt 
Bauherrenvertreterin Baudirektion Kanton Zürich, Hochbauamt 
Nutzerschaft Direktion der Justiz und des Innern, Sicherheitsdirektion,
Finanzdirektion, Volkswirtschaftsdirektion,
Gesundheitsdirektion, Bildungsdirektion,
Baudirektion, Staatskanzlei 
Bauzeit Planung und Realisierung erstrecken sich über den Zeitraum
von 2022 bis Mitte der 2030er-Jahre.

Standorte

Die Gebäude der engeren Zentralverwaltung (eZV) umfassen die Liegenschaften Walcheplatz 1, Walcheplatz 2, Neumühlequai 8/10 sowie die Liegenschaften Stampfenbachstrasse 12/14. Die Liegenschaften wurden in den Jahren 1911 bis 1935 erstellt. 

Bauaufgabe

Die Liegenschaften der engeren Zentralverwaltung sind mehrheitlich in einem unzureichenden Zustand und weisen grossen Instandsetzungsbedarf auf. Sie haben einen baukulturell hohen Wert und eine grundsätzlich solide Bausubstanz, sind jedoch in Bezug auf die Nutzungsmöglichkeiten, Gebäudetechnik, Gebäudesicherheit, Gebäudehülle und den Innenausbau veraltet.

Eine Umfrage hat gezeigt, dass viele Nutzende die veralteten Strukturen bemängeln, in denen eine flexible Arbeitsplatzgestaltung für variantenreiches und interaktives Arbeiten kaum möglich ist. Weiter stufen die Mitarbeitenden das Raumklima (Kälte, Hitze, Belüftung und Strassenlärm) in den Verwaltungsgebäuden der eZV als problematisch ein. Unzureichend ist zudem die barrierefreie Zugänglichkeit und teilweise auch der Brandschutz. 

Für die Zukunftsfähigkeit der Gebäude ist eine umfassende Erneuerung dringend nötig. Aktuell sind insgesamt 1350 Arbeitsplätze verteilt auf rund 68'000 Quadratmeter Fläche davon betroffen. Ziel ist die Schaffung eines zeitgemässen Arbeitsumfeldes, sodass die Verwaltung auch künftig ihre Rolle als attraktive Arbeitgeberin wahrnehmen kann. Mit einer sorgfältigen Gesamtinstandsetzung sollen die bauliche Strukturen verbessert und künftige Instandhaltungs- und Betriebskosten der Denkmalschutz-Objekte tief gehalten werden. Das Vorhaben soll nachhaltig geplant und umgesetzt werden, um so einen dauerhaften Beitrag zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen leisten.

Denkmalpflege

Die Liegenschaften Walcheplatz 1 und 2 sowie Neumühlequai 8/10 sind im Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung. Die Liegenschaft Stampfenbachstrasse 12/14 ist im kommunalen Inventar enthalten. 

Instandsetzung Zollstrasse

Um die umfangreichen Bauarbeiten bei laufendem Betrieb durchführen zu können, braucht es in der Nähe der engeren Zentralverwaltung Ersatzflächen. Der Kanton kaufte deshalb Ende 2012 die Liegenschaften an der Zollstrasse 20 und 36 von der Credit Suisse. Der Kauf erfolgte als vorsorglicher, strategischer Landerwerb in das Finanzvermögen. Deshalb benötigte der Regierungsrat für diesen Kaufentscheid keinen Kantonsratsbeschluss.

Damit die Mitbestimmung des Kantonsrats trotzdem gewährleistet ist, kündigte der Regierungsrat bereits damals an, dem Kantonsrat zu einem späteren Zeitpunkt die Übertragung der Liegenschaft vom Finanz- ins
Verwaltungsvermögen zu beantragen. Dies war im April 2021 der Fall. Die Liegenschaften sollen demnach für 66,5 Millionen vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen übertragen werden.

Zusätzlich müssen die Gebäude einer Gesamtinstandsetzung unterzogen werden. Der Regierungsrat hat dem Kantonsrat deshalb beantragt, die Liegenschaften an der Zollstrasse 20 und 36 für rund 54 Millionen Franken instandzusetzen.

Projektorganisation

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Einsetzung einer Gesamtprojektorganisation. Das Vorhaben umfasst diverse betriebliche und bauliche Teilprojekte, deren Entwicklung und Umsetzung eine Zeitspanne von rund 10 bis 15 Jahren in Anspruch nehmen werden. Eine zielgerichtete Umsetzung bedingt daher ein stabiles und professionelles Gesamtprojektmanagement. Das Vorhaben wird strategisch geführt, die Einbindung der Politik sowie der relevanten Anspruchsgruppen hat einen hohen Stellenwert.

Ansprechpersonen

Bei Fragen zum Projekt können Sie sich gerne an uns wenden:

Christian Hardmeier

Abteilungsleiter / Stv. Amtschef Immobilienamt

christian.hardmeier@bd.zh.ch

Daniel Baumann

Abteilungsleiter / Mitglied der Geschäftsleitung Hochbauamt

daniel.baumann@bd.zh.ch

Andreas Kressler

Strategische Führung des Gesamtprojekts als Projektdelegierter

a.kressler@kressler-consulting.ch

Weiterführende Informationen

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